Hessen: Landeselternbeirat distanziert sich von „ultrakonservativen Christen“

Der neue hessische Lehrplan zur Sexualerziehung biete keine Anhaltspunkte für eine „Frühsexualisierung“, stellten die Elternvertreter klar. Man akzeptiere das Ergebnis.

[http://www.queer.de/detail.php?article_id=27194

  1. #1 von Hypathia am 4. Oktober 2016 - 23:10

    Das wird die Religioten aber nicht erfreuen. 😀

  2. #2 von Willie am 5. Oktober 2016 - 03:19

    „An dieser Frage ‚Was ist Akzeptanz / Toleranz?‘ entbrannte eine Diskussion innerhalb des Gremiums“, heißt es in der Pressemitteilung.

    Wirklich? Aus staatlicher Sicht kann es doch nur Akzeptanz sein, die dort gefordert, unterrichet und letzendlich angewendet werden soll. Ein Staat und dessen Umgang mit Menschen kann mit ’nur‘ Duldungen langfristig nicht bestehen. Es geht um Ziele der Ausbildung und damit auch um Staatsziele. Ob dann da noch ein paar Verbohrte rumschwirren, die nur tolerieren wollen, ist wieder privat.

    Generell akzeptiere das Gremium jedoch das Ergebnis, da der Vorgang abgeschlossen sei.

    Sicher? Oder tolerieren sie jetzt nur den Lehrplan und seine Ziele?

  3. #3 von Yeti am 5. Oktober 2016 - 13:26

    Was ich mich immer wieder frage, ist: was meinen die mit (Früh-)Sexualisierung?
    Was ist Sexualisierung?
    Das was die „Konservativen“ machen, wenn ein Kind geboren wird? Hat’n Pimmel, ist ein Junge, wenn nicht dann ist es ein Mädchen. Sexualisierung abgeschlossen, drei Stunden nach der Geburt.

    Was haben diese Leute für ein Problem mit Sexualität, und warum?

    Ich kenne Evangelikale, die vögeln maximal zweimal im Jahr, solange sie verheiratet sind. Dann ist die arme Frau wieder mal schwanger und Sex für 9 Monate verboten (weil ja kein neues Kind dabei gezeugt werden kann). Dass machen die sieben Jahre lang, solange bis sie sich nicht mehr riechen können.

    Meine Eltern haben mir beigebogen, dass man mit Sexualität verantwortungsvoll umzugehen hat und nicht ungeschützt (und nicht-schützend) in der Gegend rumvögelt. Aber immer mit dem lächelnden Hintegrundgesicht, dass es ja nichts grundsätzlich verwerfliches sei.