Religionskritik – wie geht das richtig?: „Es gibt zu viel Selbstbeweihräucherung von Religionen“

Religionskritik habe zu wenig Raum in öffentlichen Debatten, sagte Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschland, im DLF. Sie müsse jedoch „genau und von Respekt getragen“ sein. Gefährlich werde es dagegen, wenn Religionskritik als „Mittel zur Abschottung“ diene, betonte der Leipziger Religionssoziologe Gert Pickel.

[http://www.deutschlandfunk.de/religionskritik-wie-geht-das-richtig-es-gibt-zu-viel.886.de.html?dram:article_id=365913

  1. #1 von Willie am 30. September 2016 - 05:18

    Pickel: Ja, das gibt es schon. Also man hat natürlich häufig auch den Grundgedanken der Beleidigung und der Diffamierung manchmal dahinter. Das ist nicht die Regel, aber das kommt vor. Und das geht nicht.

    Dazu fallen mir gerade die immer wiederkehrenden Beleidigungen aus der religiösen Ecke ein, besonders wenn man das Gegenüber als Religionsfreien erkannt hat: Ich bete für Dich, Gottes Segen auf Dich, Gesegnetes Dingenskirchen …. bis hin zu einem Amen.

    Nein, damit will ich nicht sagen, dass ich mich dadurch beleidigt fühle, aber die Intention des Gegenübers ist beleidigend, wenn nicht gar verletzend gemeint.

    Was natürlich geht, ist eine konstruktive Kritik, indem man Missstände anspricht

    Der größte und bis heute immer noch nicht gelöste Missstand ist, dass keiner dieser jeweils präferierten und deklarierten Götter jemals auch nur ansatzweise als real erkannt werden konnte und, sofern nicht mehr benötigt, dann auch ohne Probleme in der Versenkung verschwanden. Das trifft ja auch auf die abrahamitischen Religionen zu, Jahwe verschwand und es kam ein Jesusgott in dreifachem Vorhandensein und der wurde dann durch den Allah-Mohhamed verscuht zu ersetzen. Nicht zu vergessen die John Smiths dieser Religionserfindungswelt.