Lassen sich islamische Werte im säkularen Rechtsstaat besser realisieren?

Das Grundgesetz und die Scharia sind nicht miteinander gleichzusetzen, denn es handelt sich um zwei sehr verschiedene Konzepte. Im Interview mit Jannik Deckers spricht die Islamwissenschaftlerin Sarah Albrecht über das Scharia-Verständnis der MuslimInnen im Westen.

[http://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-sarah-albrecht-lassen-sich-islamische-werte-im-saekularen-rechtsstaat-besser

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  1. #1 von Unechter Pole am 29. September 2016 - 22:23

    Islamische Werte… Denken wir mal nach… Es gibt einige:
    – Köpfen von Schwulen, Apostaten, Atheisten und anderen nicht-islamischwertigen mit einem wertvollen Schwert (alternativ Eisatz wertvoller Baumaschinen)
    – Ausschneiden von Körperteilen mit wertigen Rasierklingen
    – Wertvoller Zwang zur Verscheierung und Tragen von wertvollen Bärten, je nach dem Geschlecht
    – … und andere, allgemein religiotische „Werte“, wie Indoktrienierung von Kindern, Hass auf Menschen usw.

  2. #2 von Willie am 30. September 2016 - 04:46

    Wenn man sich verschiedene Aspekte der Scharia wie Speisevorschriften, den Gebetsritus oder andere gottesdienstliche und ethische Fragen anschaut, dann widersprechen diese sicher nicht rechtlichen Vorgaben, die man aus dem Grundgesetz ableiten kann.

    Speisevorschriften: Wenn dort das GG mit seinem Art 20a zum Tierschutz nicht betroffen ist, warum müssen dann zum Schächten Ausnahmegenehmigungen beantragt werden?

    Albrecht: Den Muslimen wird immer wieder unterstellt, dass sie pauschal die Scharia über das Grundgesetz stellen. Zum einen hinkt dieser Vergleich natürlich aus den eben genannten Gründen. Zum anderen impliziert er häufig, dass sie daher demokratische Grundwerte ablehnen.

    Zu diesen Gründen gehörte auch:

    Bei einzelnen rechtlichen Bestimmungen kommt es natürlich darauf an, wie sie interpretiert werden und in welchen Fällen derlei Regelungen überhaupt Anwendung finden.

    Kurz: Irgendwas wird sich schon bei einem muslimischen Rechtsgelehrten finden lassen, dass man dann in seinen privaten Islam einbauen kann und damit über die Grundwerte dieser Gesellschaft gestellt werden können.

    Ansonsten sei auch auf den Vorartikel, bzw. dem dort verlinkten Orginalartikel, verwiesen, bei dem ebenfalls, wenn auch auf Frau Kaddor bezogen, Hinweise zu einem Islamverständnis und seine Auslegungen gegeben werden.
    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2016/09/29/ueber-die-legende-vom-liberalen-islam-der-lamya-kaddor/

    Mein pers. Fazit: Hört endlich damit auf Religionen, z.Zt. ganz bes. den Islam, schönzureden und helft mit an einem gemeinsamen Zusammenleben auf Basis säkulare Werte und ohne gesetl. Religionsbetüttelung, bei denen jeder seine eigenen Götter im privaten Umfeld huldigen, dies aber nicht anderen aufzwingen darf.