„Bibel auf Bierdeckeln“: Evangelistische Aktion zum Doppelgebot der Liebe

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) verschickt rund eine Million Bierdeckel mit biblischen Inhalten an ihre Mitglieder. Sie sollen zum Gespräch über den Glauben einladen.

weiterlesen:

[http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/aktion-zum-doppelgebot-der-liebe206655.html

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  1. #1 von deradmiral am 29. September 2016 - 15:22

    Die Bibel ist da nicht eindeutig. Jedenfalls soll man Gott eher fürchten als lieben.
    http://skepticsannotatedbible.com/contra/feargod.html

    Und Menschen werden von Gott ganz verschieden bewertet:
    http://skepticsannotatedbible.com/contra/words.html

    Ob man andere lieben soll, ist auch nicht ganz klar:
    http://skepticsannotatedbible.com/contra/love.html

  2. #2 von Gerry am 29. September 2016 - 16:05

    Wird sich genauso durchsetzen wie die Steuererklärung auf Bierdeckeln.

  3. #3 von Rene am 29. September 2016 - 16:20

    Warum wollen die eigentlich immer kirchenferne Menschen „erreichen“? Sehen diese Vögel nicht den Widerspruch?

  4. #4 von Michael am 29. September 2016 - 17:36

    Großartige Wirtschaftsförderung: So wird ein starker Anreiz geschaffen sofort ein Getränk draufzustellen und dieses gleich wieder auffüllen zu lassen wenn der Glasboden langsam durchkommt. Clever, das. 😉

  5. #5 von Unechter Pole am 29. September 2016 - 19:06

    Wir warten auf die Bibel auf der Klopapierrolle.

    So kann sie endlich nützlich werden!

  6. #6 von Hypathia am 29. September 2016 - 19:30

    Ist es nicht schön zu sehen, wie verzweifelt diese Verdummbibler schon sind! 😄
    Ihre Evangelisierungsversuche werden immer lächerlicher. 😁

  7. #7 von oheinfussel am 29. September 2016 - 20:06

    Wie verzweifelt waren die? 😀

  8. #8 von itna am 29. September 2016 - 21:01

    Verzweifelt? Wieso denn? Geld und Privilegien ohne Ende- scheiß auf die Mitgliederzahlen.

  9. #9 von oheinfussel am 29. September 2016 - 21:15

    @itna

    Na ja, aber das wirkt ja schon echt…. wie der Griff nach allem, egal, wie bekloppt ^^

  10. #10 von Hypathia am 29. September 2016 - 21:17

    Ich finde auch, dass es sehr erbärmlich wirkt.

  11. #11 von Siegrun am 30. September 2016 - 08:21

    Solch eine Werbung verletzt meine atheistischen Gefühle!!!!

  12. #12 von parksuender am 30. September 2016 - 13:07

    Endlich mal ein kostenloser Untersetzer für meine Kaffeepause am Bildschirm, während ich täglich die Meldungen des AMB durchforste.

    P.S: Ich gehe mal davon aus, dass ich die Untersetzer meiner Eltern behalten kann. Sie sind ja noch stille Mitglieder dieser Volkskirche.

  13. #13 von parksuender am 30. September 2016 - 13:08

    @Itna
    Die Post ist tatsächlich ein verzweifelter Versuch kirchenferne Mitglieder wieder in den Gottesdienst zu locken bzw. für Kirche zu begeistern. Das war der Grundgedanke der ersten Briefaktion. Kirchen-Reichtum hin oder her.

  14. #14 von Skydaddy am 30. September 2016 - 15:59

    Diese Bierdeckel mit ihrer banalen und nebulösen Botschaft (Was genau soll denn „lieben“ heißen?) zeigen doch nur, wie armselig die Bibel ist.

    Als ich als Teenager Atheist wurde und nun Kriterien für mein eigenes Verhalten finden musste, kam ich auf folgende zwei Punkte, die sich seither bewährt haben:

    1. Was würde ich sagen, wenn sich jemand mir gegenüber so verhalten würde?
    2. Wo kämen wir hin, wenn sich alle so verhalten würden?

    Ein Bierdeckel mit diesen beiden Punkten wäre dem hessischen Bibeldeckel allein schon deshalb überlegen, weil er konkreter und besser zu handhaben ist.

    Der eigentliche Vorteil ist aber, dass man nicht noch 30.422 andere Verse – wie die Kampagne ja selbst aufzählt – lesen muss, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.

    Was soll das für ein Schwachsinnsgott sein, der 30.422 Verse braucht, um diese banale Erkenntnis zu übermitteln?

    Was ich auch abstoßend finde ist, dass hier wieder das bekannte parasitäre Muster vorliegt: Den Bierdeckelchristen geht es gar nicht darum, die goldene Regel zu propagieren. Sie gehen vielmehr gerade davon aus, dass die sowieso jeder gut findet. Die goldene Regel dient lediglich als Vehikel, an dass die Bierdeckelchristen parasitär ihre Schwachsinnsbotschaft andocken, um damit beim Opfer durchzudringen.

    Man kann nicht oft genug darauf hinweisen: Christen benutzen nicht ihren Glauben, um ethisches Verhalten zu propagieren, sondern ethische Versatzstücke, die eh jeder akzeptiert, um ihren Glauben zu propagieren.