Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät

Bibel und Evolutionslehre: Das sind zwei Sphären, die wie Gegensätze scheinen. Doch wie die Menschheitsgeschichte im „Buch der Bücher“ ihren Niederschlag fand, davon erzählt die Neuerscheinung „Das Tagebuch der Menschheit“.

Ist die Geschichte um Adam und Eva im Paradies als Metapher für das Dasein der frühen Menschen als Jäger und Sammler zu verstehen? Kain erschlägt Abel – ein Bild für die Konflikte zwischen umherziehenden Hirten und sesshaften Ackerbauern? Auf den ersten Blick scheint es unwahrscheinlich, dass Ereignisse, die so weit im „Dunkel unserer Primatenvergangenheit“ lagen, ihren Einzug in eines der bedeutendsten Bücher der Menschheit gefunden haben sollten. Als die Bibel entstand, war die große Umstellung im Leben der frühen Menschen zu Ackerbau und Viehzucht schließlich bereits weitgehend vollzogen.

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[http://religion.orf.at/stories/2797466/

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  1. #1 von t.nor am 24. September 2016 - 16:59

    Offensichtlich kann man in die Bibel alles und jedes hineininterpretieren.

  2. #2 von oheinfussel am 24. September 2016 - 17:45

    @t.nor

    Natürlich – sogar Menschenrechte und Humanismus

  3. #3 von omnibus56 am 24. September 2016 - 18:34

    @t.nor
    Alles was als Vorhersagen aus der Bibel herausgelesen wurde, ist auf dem Seziertisch der Wissenschaft zerlegt worden. Kein Wunder, dass anders herum versucht wird, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Bibel hinein zu interpretieren, wenn man dauernd auf die Schnauze gefallen ist. Das ist bei einem so schwammigen Text wie der der Bibel erfolgversprechender… 🙂

  4. #4 von Rene am 24. September 2016 - 19:20

    Mag sein oder auch nicht, wen juckt’s.

  5. #5 von Willie am 25. September 2016 - 05:54

    Uralte Mythen als Grundlage

    Doch, so argumentieren die Autoren, der Evolutionsbiologe Carel van Schaik und der Historiker Kai Michel, die Bibel entstand schließlich weder über Nacht noch aus dem Nichts heraus. Vielmehr sei sie das Ergebnis vieler verschiedener Geschichten, Mythen und mündlicher Überlieferungen, die zum Teil bereits zu Zeiten der Entstehung des Alten Testaments uralt gewesen seien.

    Kurz: Erfindungen von Menschen, die versuchten sich ihre Umwelt zu erklären. Von einem „Dunkel unserer Primatenvergangenheit“ wußten die nichts und wäre auch unvorstellbar gewesen – wie noch heute bei so vielen Christen.

    Nimmt man diese Voraussetzung als wahrscheinlich an, kann man tatsächlich viel Verblüffendes in der Bibel entdecken. Die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies wird zur Metapher für „das einschneidendste Ereignis in der Geschichte der Menschheit: den Übergang von egalitären Jäger-und-Sammler-Gruppen zur sesshaften Lebensweise mit Ackerbau und Viehzucht“.

    Warum sollte man diese Vorraussetzung dort annehmen, weil die Menschen dort im vorderarabischen Raum weiterhin durch die Gegenden wanderten (Juden wie auch Beduinen ….)?

    Nur weil man dort weitere Interpretationen anstellt wird dieser Gott auch nicht wirklicher oder realistischer!

  6. #6 von Elvenpath am 25. September 2016 - 14:40

    Die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies wird zur Metapher für „das einschneidendste Ereignis in der Geschichte der Menschheit: den Übergang von egalitären Jäger-und-Sammler-Gruppen zur sesshaften Lebensweise mit Ackerbau und Viehzucht“.

    Was für ein absoluter Bullshit. Das ist dermaßen an den Haaren herbei gezogen, dass man nur die Augen verdrehen kann. Dieser Übergang ist vollzog sich langsam und wurde von den Menschen deswegen nicht als „Einschnitt“ wahr genommen. und schon gar nicht als negative Ereignis. Warum sollte die Jagd als „Paradies“ gesehen werden? Das war ein anstrengendes, gefährliches und oft erfolgloses Geschäft.
    Mit dieser Art von weitläufiger Interpretation kann man in jeden beliebigen Mythos so ziemlich alles beliebige hinein Interpretieren. Vollkommen lächerlich.

  7. #7 von hermitinfos am 6. Oktober 2016 - 10:33

    Ziemlich dümmlich-arrogante Kommentare hier und zum Teil von Leuten, die sogar zum Abschreiben zu blöde sind!

    Ich jedenfalls finde das Buch sehr spannend und mir gruselt eher vor Leuten, die sich wenige Tage nach Erscheinen eines über 500 Seiten dicken Buches hier mit solchen überheblichen Statements aus dem Fenster lehnen.

  8. #8 von Charlie am 8. Oktober 2016 - 16:33

    @hermitinfos

    Der einzige der dumm-arrogant und beleidigend kommentiert, bist du hier. Wenn man schon Behauptungen aufstellt, sollte man sie auch gut begründen können.

  9. #9 von Skydaddy am 8. Oktober 2016 - 16:40

    Wie man die Vertreibung aus dem Paradies (Garten) als Metapher für den Übergang von der Jäger-und-Sammler-Gesellschaft zur Sesshaftigkeit deuten kann, ist mir nicht ganz klar.

    Ich deute die Geschichte vom Sündenfall als die erste Theodizee: Wenn Gott gut ist, warum leben wir dann nicht in einem Paradies? Antwort: Der Mensch ist schuld, speziell die Frau.

    Das scheint mir die naheliegende Interpretation zu sein.