Mit Gott reden wie die Kinder

Von Gott sprechen im Alltag. Mein Eindruck: Hier hält man sich konsequent an das zweites Gebot. „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen.“ Zu konsequent, besser gar nicht von Gott. Das zweite Gebot ist wichtig. Es verwehrt, Gott für eigene Zwecke einzusetzen. Von Gott spricht man sorgsam und vorsichtig. Aber gar nicht? Das geht zu weit. Von Gott zu sprechen, das gehört irgendwie in den Raum der Kirchen. Aber in den Alltag? Komisch.

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  1. #1 von oheinfussel am 23. September 2016 - 19:06

    Von Gott sprechen im Alltag. Mein Eindruck: Hier hält man sich konsequent an das zweites Gebot. „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen.“

    Sonst WAS?

    Zu konsequent, besser gar nicht von Gott. Das zweite Gebot ist wichtig. Es verwehrt, Gott für eigene Zwecke einzusetzen.

    Beschwert hat er sich noch nie – so wie die Zahnfee, Rübezahl, der Yeti oder Zeus auch nicht.

    Von Gott spricht man sorgsam und vorsichtig. Aber gar nicht? Das geht zu weit. Von Gott zu sprechen, das gehört irgendwie in den Raum der Kirchen. Aber in den Alltag? Komisch.

    Komisch nicht – irgendwie peinlich oder? Gerade als Erwachsener mit Wolken reden 😉

  2. #2 von Willie am 24. September 2016 - 01:26

    „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen.“

    Ist das jetzt die neue Lutherǜbersetzung? Bis 1984 (Luther), aber auch in der Einheitsübersetzung, steht da immer noch „nicht missbrauchen“. Im Zusammenhang mit den vorausgegengenen Aussagen dieses eifersüchtigen Dings ist alles Missbrauch, was nicht auf „Halleluja Jahwe“ hinausläuft.

    Das zweite Gebot ist wichtig. Es verwehrt, Gott für eigene Zwecke einzusetzen.

    Nö, es verwehrt den Menschen, die von diesen Märchen gehört haben, an keine oder andere Götter zu glauben. (Zugegeben, dies trifft nur auf die zu, die aus Ägypten geführt wurden 😉 )

    Von Gott spricht man sorgsam und vorsichtig.

    Warum?

    Im Alltag mit Gott sprechen, das gehört für viele dazu. Ich staune, wer alles mit Gott spricht. Im stillen Kämmerlein beten – ja. Beten ist etwas Intimes geworden.

    Und der Herr Pfarrer ist dann bei all den intimen Betereien im Kämmerlein dabei?

    Wer betet, der weiß, für Gott bin ich wichtig.

    Was zu beweisen wäre. Ich sehe da immer noch eine Punktesammlung am Werke.

    Eltern ahnen, wie lebenswichtig es ist, von Gott und mit ihm zu sprechen.

    Nein, das wurde ihnen als Kind so in den Kopf gehämmert.

    In Düsseldorf hat es eine gewisse Selbstverständlichkeit, an Gott zu glauben.

    Das liegt daran, dass Eltern von Gott sprechen, dass es Religionsunterricht gibt und Kirchen.

    Das bezweifelt ja keiner. Nur, wenn man nicht mehr von diesem speziellen Gott spricht, dann stirbt er ebenso aus wie die tausenden Götter vorher.

    Würde hier nicht mehr von ihm gesprochen, wer würde am Ende noch mit ihm sprechen? Wer wüsste, wie wichtig er wirklich ist?

    Vielen war fürer Odin, Zeus, Aprodithe oder Hermes …. wichtig. Und?

    „Werdet wie die Kinder“, sagt Jesus. Die sprechen mitten im Alltag von Gott.

    In meinem Umfled tun die das nicht und in dem Umfeld des Herrn Pastors anscheinen auch nicht, warum sonst reklamiert er die Eltern die dort reden und Kinder zum beten anhalten sollen?

    Ich übe, Gott gelegentlich auf dem Weg zu meinem neuen Arbeitsplatz in der U73 zu erkennen.

    Auch hier wieder: Es bedarf der Übung und der vorherigen Unterweisung da etwas sehen zu wollen, sonst ist da einfach nichts.