500 Wissenschaftler bestätigen Lehre von ‚Humanae vitae’

Studien aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen hätten die Richtigkeit der kirchlichen Lehre zu Ehe, Familie, Sexualität und Verhütung bestätigt, heißt es in der Erklärung.

(…)

Zu den Unterzeichnern der Erklärung zählen Wojciech Giertych, der Theologe des Päpstlichen Haushaltes, Papstbiograph George Weigel, der Theologe und Sozialphilosoph Michael Novak sowie der aus Österreich stammende Exeget Michael Waldstein.

[http://www.kath.net/news/56818

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  1. #1 von Tunçel am 23. September 2016 - 12:21

    Unter den genannten ist kein Wissenschaftler dabei.
    Welche Untersuchungen sollen denn irgendwas belegen?
    Diese Meldung ist vertane Zeit .

  2. #2 von m0ebius am 23. September 2016 - 12:34

    Wissenschaft ist grundsätzlich nicht normativ. Aber das ist wohl zu schwierig für kath.net.

  3. #3 von Hal am 23. September 2016 - 13:16

    Rev. Nicanor Pier Giorgio Austriaco, OP, PhD, STD
    Professor of Biology and of Theology
    Providence College; Author, Biomedicine and Beatitude: An Introduction to Catholic Bioethics

    Sieht mehr nach Etikettenschwindel aus! Seine „Universität“: [http://www.providence.edu/Pages/index.aspx

    Manche Theologen arbeiten manchmal wissenschaftlich, ihre Disziplin und generelle Arbeitsweise ist jedoch inhärent unwissenschaftlich. Das mögen sie zwar nicht gerne hören und schon gar nicht eingestehen, diese Trittbrettfahrer wollen sich gerne im Glanze der Wissenschaft sonnen, denn selbst haben nichts zu bieten. Wie erbärmlich.


    Wahrheit? Ein schlechter Witz?

  4. #4 von dezer.de am 23. September 2016 - 13:40

    Einerseits tun sie Wissenschaft ab, weil man durch Wissenschaft Gottes Plan nicht verstehen könne, andererseits wollen sie sich wiederum mit dem Etikett Wissenschaft schmücken. Genau wie Heilpraktiker und Homoöpathen.

  5. #5 von Deus Ex Machina am 23. September 2016 - 16:16

    Hey hey, ich bin ein Telepath! Und das hier ist, was wir alle zu diesen sog. „Wissenschaftlern“ denken (ab 0:50):

  6. #6 von Gerry am 23. September 2016 - 16:18

    Angesichts des krassen Mißbrauchs durch Esoteriker und Religioten sollte man den Begriff „Wissenschaftler“ vielleicht per Gesetz schützen.
    Nur wer einen staatlich anerkannten Abschluss einer ebenso anerkannten Hochschule in einem der aufgelisteten Fächer hat darf so bezeichnet werden.

    Und Theologie gehört dann auf keinen Fall auf die Fächerliste!

  7. #7 von Rene am 23. September 2016 - 17:31

    5000 Besoffene pro Bierzelt auf dem Oktoberfest bestätigen derzeit täglich das bayerische Reinheitsgebot. Dagegen stinken die Betlinge mit ihren Studien doch gnadenlos ab.

  8. #8 von Unechter Pole am 23. September 2016 - 22:08

    Der als Unterzeichner erwähnte Wojciech Giertych ist übrigens ein Onkel des ehemaligen ultrakonservativen Erziehungsminister Polens Roman Giertych (der die Schulen der Sekundärstufe wieder nach Geschlechtern teilen und Religion als Abiturfach einführen wollte), ein Bruder des bekanntesten polnischen „Kreationisten“ Maciej Giertych (der sich auch wohlverdient als Antisemit einen Namen gemacht hat) und ein Sohn des Führers der polnischen Faschisten vor dem 2. Weltkrieg, Jędrzej Giertych.

    Gibt es wirklich keine vernünftigen Menschen in dieser Familie?

  9. #9 von namsawam am 25. September 2016 - 13:42

    Zu den 500 „Wissenschaftlern“ im Titel gehören (weit mehr, nämlich) lt.

    http://trs.cua.edu/humanae-vitae/

    :

    We, the undersigned Catholic scholars, hold that the Church’s teaching on contraception is true and defensible on the basis of Scripture and reason. We hold that Catholic teaching respects the true dignity of the human person and is conducive to happiness.

    Hätt‘ ich nie gedacht.