„Im Namen der Jungfrau“: Katholische Sekte führt krude Gemeinde in Mexiko

In der ländlichen Ortschaft Nueva Jerusalén (Neu-Jerusalem, rund 250 Kilometer westlich von Mexiko-Stadt) nimmt das Leben einen besonderen Weg: ohne Wasseranschluss, Straßenbeleuchtung und ärztliche Versorgung. Schon seit 40 Jahren lässt sich die Sekte, die die Gemeinde gründete, nicht mit irdischen Niederungen von ihrem Glauben ablenken.

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In ihnen wird die „Virgen del Rosario“, die Jungfrau des Rosenkranzes, verehrt. Sie soll der Legende nach 1973 einer Frau erschienen sein und ihr die Gründung der Gemeinde aufgetragen haben.

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Herkömmliche Kommunikationsmittel wie Telefon oder Internet sind tabu. Bildung, Technik, Fortschritt allgemein – für die Sekte alles „Teufelszeug“. Auch Zeitungen, Radio und Fußballspielen sind verboten.

Die Ordnung im Dorf kontrolliert Anwohnern zufolge die sogenannte „Jesus-und-Maria-Wache“: Rund 60 mit Waffen ausgestattete Männer, die vermeintlich den Willen der Jungfrau durchsetzen.

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[http://www.focus.de/panorama/welt/mexiko-im-namen-der-jungfrau-so-krude-leben-die-bewohner-einer-sekten-gemeinde_id_5967609.html

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  1. #1 von paul0f am 22. September 2016 - 09:38

    Ob „die Jungfrau des Rosenkranzes“ auch mit Waffen rum gelaufen ist?^^

  2. #2 von Charlie am 22. September 2016 - 09:38

    Wenn Katholen ohne Probleme andere Erscheinungen glauben, warum auch nicht diese??

  3. #3 von Gerry am 22. September 2016 - 10:39

    Katholizismus konsequent zu Ende gedacht.

  4. #4 von Hal am 22. September 2016 - 10:58

    Komisch, alles neuzeitliche ist verboten, außer Waffen.