FRAG EINEN PFARRER: Glaube vs. Wissenschaft? (FRAG EIN KLISCHEE)

Ist Glaube nur ein Lückenfüller für die Dinge, die von der Wissenschaft noch nicht bewiesen sind? Gibt es noch Platz für einen Gott in einer Welt voll von Technik und Wissenschaft?

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  1. #1 von parksuender am 22. September 2016 - 21:42

    Gott wird immer der gleiche Hampelmann bleiben, auch wenn die Wissenschaft ihn vor 1000 Jahren schon widerlegt hat – Hirnverrenkungen sei Dank.

  2. #2 von Deus Ex Machina am 22. September 2016 - 22:28

    Der Typ hätte auch gleich sagen können: „Juckt mich nicht, wie viel aus meinem hl. Buch widerlegt wird, ich bleibe bei meinem Bronzezeitglauben.“ Und dann steckt er sich die Finger in die Ohren und singt LALA.

  3. #3 von user unknown am 23. September 2016 - 01:00

    Wollen Sie nächste Woche eine Radtour machen oder heute einen Müsliriegel essen?

    Die Oderverknüpfung bei nicht dichotomen Alternativen ist Pfaffenpfusch, Trick 3, immer wieder gerne genommen.

    Passt Gott noch in eine Welt von Wissenschaft und Technik oder gibt er Halt in Not?

    Da Wi. & T. Not nicht verhindert – von vielen Ausnahmen abgesehen, aber letztlich müssen wir immer noch sterben und werden oft vorher krank – ist die Fragestellung Humbug.

    Da Gott nicht existiert gibt er keinen Halt. Manche Leute finden Halt im Glauben an Gott, andere aber verzweifeln beim vergeblichen Versuch diesen Halt zu finden. Ob es ihnen ohne die Suche besser ginge lässt sich schlecht zeigen, ich gehe aber davon aus, dass es in vielen Fällen so wäre.

    Den Gott der Lücke gibt es schon lange. Als ketzerisch zugespitzter Vorwurf ist der Ausdruck wohl relativ neu. Seine Qualität liegt darin, die Aufmerksamkeit für diese Immunisierungsstrategie zu schärfen. Wird dieses Argumentationsmuster als strategisch motiviert durchschaut, verliert es seine überrumpelnde Kraft.