Säkularität in die Verfassung

Wichtig ist nicht, dass es Freiheit für Religion gibt, sondern auch Freiheit von Religion.

(…)

Auch bei größter Toleranz muss man der Religion Grenzen setzen, vor allem dann, wenn Menschen aus einem Land kommen, in dem mir als Atheisten der Tod drohte.

weiterlesen:

[http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5080651/Saekularitaet-in-die-Verfassung

  1. #1 von Charlie am 21. September 2016 - 16:26

    Guter Text, schlechte Kommentare darunter:

    Von shogun:

    Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt. Herr ENGELMAYER hebt zwar den Islam hervor aber wie bei allen Atheisten ist das Angriffsziel das Christentum, im Besonderen die Katholische Kirche. In einer freien Gesellschaft dürfen, Gott sei Dank (!), Atheisten ungehindert dem Atheismus frönen und auch im missionarischen Eifer ihren Glauben ungehindert weiter vertreiben.

    Von georg:

    Der Atheist hat eine feste Position zu etwas weder Beweis- noch Widerlegbarem.

    Was sonst als Glaube sollte das denn sein?

    Auszüge von Cicero:

    Und noch eine Weisheit zum Abschluß: Kein Mensch kann ohne „Gott“ leben, nur manche wissen das noch nicht!

    (…)

    Da habe ich eine sehr provokante Vermutung: Auch die Atheisten sind sich keineswegs sicher, daß es Gott nicht gibt. Jetzt wollen sie Gott verbieten, indem sie in die Verfassung schreiben, Gott gibt es nicht!

    Das Blöde ist nur, Gott läßt sich „wissenschaftlich“ nicht beweisen. Aber leugnen läßt er sich ebenso wenig!

    Die immer wieder herangezogene Evolution ist eine ganz schlechte Ausrede.

    Natürlich haben sich die Fische per Evolution daran angepaßt, daß Wasser seine größte Dichte bei +4° erreicht, wodurch das Eis auf dem Wasser schwimmt und die Fische darunter so weiter leben können, als ob nichts passiert wäre.

    Daß Wasser bei +4° seine größte Dichte erreicht, ist intelligentes Design und eben nicht Evolution. Und das ist nur ein Beispiel aus Hunderten ähnlichen.

    Na ja, „intelligentes Design“ muß ja irgendwer eingerichtet haben. Denn daß die Natur mit ihren sinnvollen Regelungen alles nur Zufall sein soll, das wäre wohl etwas zuviel Zufall.

    Aber bitte, um allen Mißverständnissen vorzubeugen, auch das „intelligente Design“ ist kein wissenschaftlicher Gottesbeweis.

    Schlußfolgerung: Der Mensch tut gut daran, über sich ein höheres Wesen anzuerkennen, das ihn als Mensch überhaupt entstehen hat lassen.

    Cicero ist der Meinung, dass Gott nicht geleugnet werden kann. Das stimmt sogar, nur Tatsachen lassen sich leugnen und Gott ist kein Tatsache. Aber Cicero hat damit sicher was anderes gemeint, Gott scheint so groß zu sein, dass sich seine „Existenz“ nicht leugnen lässt. LOL

  2. #2 von omnibus56 am 21. September 2016 - 17:08

    @Charlie#1
    Neben anderem, völligem Bullshit (z. B. das „intelligente Design“ der Anomalie des Wassers, was er offenbar rückwärts als notwendig aus der tatsächlichen Anpassung der Fische an diese Tatsache ableitet, obwohl er diese evolutionäre Anpassung der Fische selbst erwähnt) schlachtet Cicero auch noch einen Strohmann. Nirgendwo wird ein Verbot der Religion(en) (sein Strohmann) gefordert. Er schreibt aber: »Das ist auch dem Autor dieses Artikel, der ein Religionsverbot in der Verfassung haben will, ins Stammbuch zu schreiben.« und »Ein Verbot von Religion schlechthin bringt überhaupt nichts.«

    Nach seinen Kommentaren würde ich den Nick „Cicero“ für eine glatte Anmaßung halten. Er hat nicht einmal annähernd das Niveau!

  3. #3 von Charlie am 21. September 2016 - 19:08

    @omnibus

    Sicher gibts mehr zu kritisieren, wollte aber meine Nerven schonen. Bei Christen ist Niveau eben eine Hautcreme.

  4. #4 von Fabian am 21. September 2016 - 19:10

    @omnibus56
    So lange Du nicht das Magazin meinst. ^^