Die Marktwirtschaft braucht Vorbilder mit christlichen Werten

Die Marktwirtschaft braucht vor allem „echte Vorbilder, die ihr Unternehmen mit christlichen Werten führen“.

(…)

Nach seinen Worten gehören für ihn Gebet und Arbeit untrennbar zusammen: „Gott segnet weder den betenden Faulenzer noch den gottlosen Endlosarbeiter.“

weiterlesen:

[http://www.idea.de/gesellschaft/detail/die-marktwirtschaft-braucht-vorbilder-mit-christlichen-werten-98216.html

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  1. #1 von Skydaddy am 18. September 2016 - 12:39

    Die Gefahr des Reichtums (»Der reiche Jüngling«) [Mt 19:16-24]

    Und siehe, einer trat zu ihm und fragte: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe? Er aber sprach zu ihm: … Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. …
    Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! Als der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.
    Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.

    Obwohl ich grundsätzlich nichts gegen Unternehmen habe, ist mir nicht klar, wie man ohne geistige Akrobatik gewinnorientierte Unternehmen oder auch nur Zinsen biblisch rechtfertigen will.

    Die Leute aus dem Artikel fordern letztlich nichts anderes als ethisches Wirtschaften. Dafür gibt es andere und bessere Argumente.

  2. #2 von omnibus56 am 18. September 2016 - 13:17

    @skydaddy
    Der geistige Looping besteht zudem darin, dass a) es (auch) in der Bibel ein Zinsverbot gibt (s. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot) und b) das AT wie das NT die Sklavenhaltung, also den Menschen als Ware, erlaubt.

    Naja, Loh ist auch so ein Cherry-Picking-Christ, der von der Religion, die er zu promoten versucht, kaum eine Ahnung hat. Für mich liest sich das wie Selbstbeweihräucherung verpackt in eine „Anleitung für den bösen Rest der Unternehmerschaft“.

  3. #3 von Der Markus am 18. September 2016 - 14:38

    „Gott segnet weder den betenden Faulenzer noch den gottlosen Endlosarbeiter.“

    Gott segnet NIEMANDEN, da es ihn gar nicht gibt.

  4. #4 von user unknown am 18. September 2016 - 20:43

    verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen,

    Wenn das alle machen gibt es keinen mehr, der es abkauft, dann fällt auch nichts für die Armen ab.

    Machen es nur viele, kommt es zu Deflation und man bekommt kaum Geld für sein Zeug. Man kann den Armen noch Geld geben, aber wenn niemand mehr produziert sondern alle nur beten, werden die langlebigen Dinge massiv an Wert verlieren während verderbliche Lebensmittel rasch unbezahlbar werden, alle, die ihm folgen, werden arm und verhungern.

  5. #5 von Unechter Pole am 19. September 2016 - 00:25

    @omnibus56
    Da es mittlerweile (so gut wie) keine Zinsen mehr gibt, ist die gesamte Weltwirtschaft offenbar ganz christlich geworden.

  6. #6 von Gerry am 19. September 2016 - 10:37

    @ Unechter Pole

    Vorsicht!
    Nicht von der Situation in Japan, USA und Europa auf den Rest der Welt schließen.

    [http://leitzinsen.info/welt.htm