Kanada: Atheistische Pfarrerin muss gehen

Eine Pastorin der Vereinigten Kirche Kanadas, die sich selbst als Atheistin bezeichnet, darf nicht länger als Geistliche arbeiten. Bereits 2001 bekannte Gretta Vosper (Toronto), dass sie nicht an einen „Gott namens Gott“ glaube. Sie predigte stattdessen über Liebe, Güte und zwischenmenschliche Beziehungen. Gott ist für sie nach eigenen Angaben ein Symbol für verschiedene Werte. Nun beschloss ein Überprüfungskomitee des Kirchenbezirks Toronto, dass Vosper nicht tragbar für die Kirche sei.

weiterlesen:

[http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/kanada-atheistische-pfarrerin-muss-gehen-98232.html

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  1. #1 von Hypathia am 17. September 2016 - 17:19

    War klar, dass sie gefeuert wird.
    Vor allem weil Liebe, Güte und zwischenmenschliche Beziehungen so gar nix mit diesen ominösen christlichen Werten zu tun hat.

  2. #2 von parksuender am 17. September 2016 - 17:45

    Vosper war eine Zweiflerin, die wenigstens ihren Mund aufgemacht hatte, im Gegensatz zu den vielen anderen Pastoren, die ihren Job behalten wollen. Bravo!

    Ryan Bell, ebenfalls ehemaliger Pastor, hat sich in vor wenigen Tagen mit Vosper unterhalten. Hier zu hören im Podcast:
    [http://www.lifeaftergod.org/047-special-update-with-gretta-vosper/

  3. #3 von oheinfussel am 17. September 2016 - 17:50

    Christenverfolg- nee, Moment, falsche Szene, uups ^_^

  4. #4 von Charlie am 17. September 2016 - 18:24

    Verstehe, in der Kirche darf man nur dann über Liebe, Güte und zwischenmenschliche Beziehungen predigen, wenn christliches Merchandising darin vorkommt.

  5. #5 von Netizen am 17. September 2016 - 20:37

    Mein Kommentar dort (wartet auf Freischaltung):

    Einige der Kommentare hier sind wunderbar entlarvend – Glaube über alles, ohne Rücksicht auf Verluste. Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Menschlichkeit? Gott bewahre! Am besten sollte sich die Frau noch für ihr Geschlecht schämen. Niveauloser und diskriminierender gehts nicht mehr. Nur zur Info: Es gibt auch zahlreiche „nicht-falschgeschlechtliche“ Kleriker, sprich: Männekens, die schon lange nicht mehr an den Unsinn von Bibel und Co. glauben. Eine Organisation zur Unterstützung solcher Leute ist das Clergy Project mit aktuell mehreren hundert(!) Mitgliedern. Die Dame ist also absolut kein Einzelfall. Respekt für ihren Mut, ehrlich an die Öffentlichkeit zu gehen.

  6. #6 von awmrkl am 18. September 2016 - 02:58

    @Netizen

    Dein Kommentar ist noch nicht aufgetaucht …
    War zu erwarten?

  7. #7 von Monika am 23. September 2016 - 08:43

    Metzgermeister prozessiert: er darf nicht Mitglied des Vegetarierbundes werden!
    Der Papst bewirbt sich für den Vorsitz des deutschen Humanistenverbandes!
    Mann diskriminiert: er bekommt im Frauenhaus keinen Zutritt!

    Soll sie doch ihre eigene Organisation gründen!, ich habe es jedenfalls satt, in der Kirche von gutbezahlten atheistischen Amtsinhabern angepredigt, oder eher agitiert, zu werden und dafür noch blechen zu müssen. Auch deswegen bin ich schon vor Jahren aus der (evangelisch-lutherischen) Kirche ausgetreten!

  8. #8 von parksuender am 23. September 2016 - 09:35

    @ Monika
    Dich fragt aber hier keiner. Wir reden hier von einer sehr liberalen Kirchengemeinde, in de die meisten Mitglieder Gretta Vosper so akzeptierten wie sie war.

    Was regst Du Dich eigentlich so sehr auf, dass es Christengemeinden gibt, die anderer Meinung sind. Du brauchst ja nicht hinzugehen, wenn es Dir nicht gefällt

  9. #9 von Monika am 23. September 2016 - 09:44

    „Du brauchst ja nicht hinzugehen, wenn es Dir nicht gefällt“

    Mach ich ja auch nicht, ich bin ja ausgetreten aus der Amtskirche!