US-Erzbischof übt Kritik an Bürgerrechtskommission

Der Erzbischof von Baltimore, William Lori, zeigt sich „schockiert“ über Aussagen einer unabhängigen US-Bundesbehörde für Bürgerrechte, die sich negativ zum Thema Religionsfreiheit gemeldet hatte.

Wie katholische US-Medien (Mittwochsausgaben) berichten, wirft der Vorsitzende der Bürgerrechtskommission USCCR, Martin Castro, Christen vor, sie benutzten den Begriff der Religionsfreiheit als „Codewort“, um andere zu diskriminieren; dies gelte etwa für Homosexuelle.

[http://religion.orf.at/stories/2796941/

  1. #1 von ptie am 16. September 2016 - 12:39

    Castros Aussagen, die Unterstützern der Religionsfreiheit Heuchelei unterstellten, seien „rücksichtslos“ und offenbarten „eine tiefe Missachtung der religiösen Grundlagen seiner eigenen Arbeit“.

    Soll wohl heißen, die Christen sind die alleinigen Erfinder der menschlichen Würde und dürfen daher nicht kritisiert werden.

    In der Selbstbeschreibung der USCCR:
    „The Civil Rights Act of 1957 created the U.S. Commission on Civil Rights. Since then, Congress has reauthorized or extended the legislation creating the Commission several times; the last reauthorization was in 1994 by the Civil Rights Commission Amendments Act of 1994.“
    Ich sehe da keine religiöse Grundlage des USCCR.