Schweiz: Atheisten heizen Kirchendebatte an

Die Berner Freidenker legen eine Studie vor, die besagt, Leistungen der Kirchen wie Angebote für Arme würden weniger genutzt, als man glaube.

55 Prozent der Berner Stimmberechtigten kennen mindestens ein soziales Angebot der Landeskirchen. In Anspruch genommen werden solche Dienstleistungen «aber nur» von sieben Prozent der Befragten. Hauptsächlich nachgefragt würden Kultur- und Bildungsangebote wie etwa Konzerte. Alle anderen Angebote hingegen – zum Beispiel für sozial Schwache oder Armutsbetroffene – «werden kaum genutzt»: Dies ist das Fazit einer Studie, die von den Freidenkenden Region Bern (FRB) gestern in Bern präsentiert wurde. Die Ergebnisse belegten «eine grosse Diskrepanz» zwischen den Wünschen der Stimmberechtigten und den immer wiederkehrenden Argumenten der Kirchen, sagte Jorgo Ananiadis, FRB-Co-Präsident.

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[http://www.derbund.ch/bern/kanton/atheisten-heizen-kirchendebatte-an/story/15490629

 

  1. #1 von Gerry am 16. September 2016 - 15:43

    Ein schwerer Schlag für die Caritas-Legende.

    Gratulation in die Schweiz!

  2. #2 von Simone am 17. September 2016 - 06:56

    In Bern werden übrigens die Pfarrerlöhne über Steuergelder (nicht Kirchensteuer!) bezahlt.