Katholiken revidieren erstmals ihre Bibelübersetzung

Am Dienstag stellt das Katholische Bibelwerk seinen Bischöfen in Fulda eine neue, revidierte Einheitsübersetzung vor. Anfang 2017 soll die Bibel für alle Leser im Handel erscheinen. Das Buch könnte durch Änderungen einiger heikler Stellen für Diskussionen sorgen.

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[http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/detailansicht/aktuell/katholiken-revidieren-erstmals-ihre-bibeluebersetzung-97601/

  1. #1 von Gerry am 16. September 2016 - 15:45

    In Römer 16,7 könnte es Junia statt Junias heißen. Dies würde bedeuten, dass das Wort Apostel auch für Frauen angewendet werden könnte. An vielen Stellen hätten die Übersetzer die Anrede „Brüder“ in „Schwestern und Brüder“ geändert.

    Ein Beleg dafür, dass die Kirche immer schon ganz vorne bei der Gleichberechtigung der Geschlechter dabei war!

  2. #2 von ptie am 16. September 2016 - 16:24

    Gleichberechtigung ist nur auf der Grundlage der xxx Religion möglich …

  3. #3 von drawingwarrior am 16. September 2016 - 16:35

    Das unveränderbare Wort des einen wahren Gottes…Version 3.10
    Und die Gläubigen schließen die Augen, falten die Händchen und machen den Mund ganz weit auf und schlucken…
    Theopornologie, ich lach mich kaputt.

  4. #4 von itna am 16. September 2016 - 17:12

    Moment mal, steht da nicht irgendwo, es darf nichts verändert werden? Sonst Hölle.

  5. #5 von omnibus56 am 16. September 2016 - 17:21

    Das ist wie beim Koran, der sich im Laufe der Zeit geändert hat, aber per definitionem unveränderbar ist.

    Jeder muslimische Religionswissenschaftler, der sich mit dem Vergleichen der Versionen aus verschiedenen Jahrhunderten beschäftigt, muss mit härtesten Sanktionen, wenn nicht des Staates dann von den reichlich vorhandenen Fanatikern, rechnen. Das ist bei Katholiken und Protestanten (noch?) nicht (wieder?) so…

  6. #6 von Netizen am 17. September 2016 - 03:06

    Wenn ich Gott wäre und müßte mit ansehen, wie mit meinem an sich verbindlich verbrieften Willen (so jedenfalls die damalige Grundidee, war zugegebenermaßen etwas naiv) umgegangen wird – es gäbe schon lange keine Kleriker und keine Kirche mehr. Unter Steinen wären sie begraben allesamt, ganz bibelgerecht, unter Tonnen zugeschottert als Bett der Gleise in die wissenschaftlich-humanistische Zukunft.

    Wenn ich Gott wäre.

  7. #7 von Skydaddy am 17. September 2016 - 04:04

    @itna:

    Tatsächlich lauten die letzten Verse der Offenbarung des Johannes (Apokalypse), und damit der Bibel:

    Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. – Amen. Komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!

  8. #8 von paul0f am 17. September 2016 - 08:54

    Katholiken revidieren erstmals ihre Bibelübersetzung<

    Hat man endlich reingeschrieben, dass der ganze theologische Unfug komplett frei erfunden ist?
    (Ich geh dann mal weiter träumen^^)