Im Dialog: Michael Krons mit Ahmad Mansour am 16.09.16

„Wenn Sexualität als etwas Sündhaftes, Schmerzhaftes, Schmutziges gesehen wird, bestimmt das das ganze Leben“, so der Psychologe Ahmad Mansour. Er sieht in der Unterdrückung von Sexualität einen der Schlüssel dafür, dass sich Menschen radikalisieren. „Wenn Küssen in der Öffentlichkeit oder Kuscheln als etwas Sündhaftes gesehen wird, dann führt das dazu, dass kein normaler Umgang zwischen den Geschlechtern möglich ist.“

Im Dialog spricht Michael Krons mit Ahmad Mansour, einem der führenden Islamismus-Experten Deutschlands darüber, welche Rolle die Sexualität bei der Radikalisierung von Jugendlichen spielt und warum falsch verstandene Toleranz im Umgang mit anderen Kulturen fatal ist

  1. #1 von dirk am 16. September 2016 - 14:16

    Anmoderation von Herrn Krons 24 Sekunde
    „Ein Gast der selber erlebt hat was es bedeutet plötzlich radikal zu werden nicht dem Islam zu folgen sondern dem Islamismus zu folgen.“

    Brockhaus – Enzyklopädie in 30 Bänden. 21. Auflage

    „Islamismus,
    in Nordamerika/Europa entstandener, v. a. in den Medien und der Politikwissenschaft gebrauchter Begriff, mit dem unterschiedliche Tendenzen im → Islam der Gegenwart bezeichnet werden: vornehmlich politische Sachverhalte und Fragen allgemeiner gemeinschaftlicher Verantwortung im Rahmen islamischer (Gesellschafts-)Konzepte, die besonders die Rolle eines islamischen Staates oder einer islamisch geprägten Kultur hervorheben. Der Begriff Islamismus kann somit gesellschaftswissenschaftlich als zusammenfassende Bezeichnung für die islamische Spezifik des → Fundamentalismus verstanden werden. …“

    Die Anmoderation ist doch falsch. Islamismus ist eben nicht etwas anderes außerhalb des Islam stehendes sondern ein Sammelbegriff für einige bestimmte Islam Auslegungen. Angesicht das derartige Moderatorposten kaum Personen aus bildungsfernen Sozialisierungen erreichen ist die obige Darstellung doch sehr wahrscheinlich gelogen.

    Siehe analog dazu auch Herrn Erdogan.
    Mimri Media Blog:

    „Speaking at Kanal D TV’s Arena program, PM Erdogan commented on the term “moderate Islam”, often used in the West to describe AKP and said, ‘These descriptions are very ugly, it is offensive and an insult to our religion. There is no moderate or immoderate Islam. Islam is Islam and that’s it.”
    Source: Milliyet, Turkey, August 21, 2007“

    1:25 Herr Mansur
    „Wenn man den Islamismus verinnerlicht hat muss man auf Sexualität verzichten.“

    Da scheinen einige Kurdinnen beim IS aber ganz andere Erfahrungen mit Islamisten gemacht zu haben. Auch ist aus Koran bzw Sunna doch ersichtlich andersgläubige Kinder und Frauen aus fremden Ländern können, wenn kein Friedensvertrag mit „diesen“ Ländern besteht, doch nach ur islamischer Sichtweise vollkommen legal versklavt und vergewaltigt werden.

    Siehe dazu auch den FR Artikel „Es ist erlaubt, euch zu vergewaltigen“ vom 15. März 2015 wonach eine Koranlehrerin meinte es reicht aus kein Kopftuch zu tragen dann sei es nach dem Islam erlaubt diejenigen zu vergewaltigt, oder Grausameres anzutun.

    Abgesehen davon verbietet der Islam ja keineswegs eine Heirat ganz im Gegenteil kann der Mann mehrere Frauen heiraten und kann jede seiner Frauen (außer während ihrer Tage) auch gegen ihren Willen „nehmen“. Der Islam spornt die Gläubigen auch an Kinder zu bekommen.

    Siehe Islam Question and Answer Frage 127170

  2. #2 von Elvenpath am 16. September 2016 - 15:24

    Ich denke, es kommt im Islam noch ein Faktor dazu, der das besprochene Problem mit der Sexualität noch massiv verschärft: Das Trauma der Zwangsbeschneidung in der Kindheit. Dieses Trauma steigert die von Herrn Mansour angesprochenen Minderwertigkeitskomplexe (Penisverstümmelung). Zudem hat das Kind dadurch sexuelle Gewalt erfahren. Scham, Verunsicherung und Aggressivität sind die Folge.