Ohne Jesus gäbe es die westliche Zivilisation nicht

Ohne Jesus würde es die gesamte westliche Zivilisation nicht geben. Diese Ansicht vertritt der prominente US-Religionssoziologe Rodney Stark (Waco/Bundesstaat Texas). Der Aufstieg der modernen westlichen Gesellschaft gründe in der Kirche: „Die Wurzeln liegen im Christentum, in Jesus. Im Rest der Welt hat es einen solchen Aufstieg nicht gegeben.“ So habe Jesus die Grundlagen dafür gelegt, dass in westlichen Gesellschaften heute Übereinkunft darüber bestehe, dass alle Menschen gleich seien: „Wir sind uns einig, dass wir unseres Bruders Hüter sein und denen in Not helfen sollten.“ Jesus sei es gewesen, der Frauen und Kindern ihren je eigenen Wert gegeben habe.

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  1. #1 von Skydaddy am 13. September 2016 - 10:05

    Starks dümmliche Behauptung ist nur ein weiterer – wenn auch besonders absurder und damit deutlicher – Beleg dafür, wie religiös Verblö-, äh, VerBLENDETE alles, was die heutige Gesellschaft als gut wahrnimmt, ihrem Religionsstifter zuschreiben. Das taten sie übrigens auch zu allen anderen Zeiten. Oft mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung.

    Ich sehe die westlichen Gesellschaften da eher in der Nachfolge der alten Griechen und der Aufklärung.

    Aber selbst WENN Starks These stimmen würde: Jesus (und die ersten Christen) hatten die Vorstellung, dass binnen weniger Jahre das Gottesreich anbrechen sollte. Ganz sicher was es nicht Jesu Absicht, 2.000 Jahre später in den westlichen Ländern die Demokratie einzuführen. Im Missionsbefehl heißt es: „Gehet hin zu allen Völkern … und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“ Sämtliche Errungenschaften der westlichen Gesellschaften wie Demokratie, Menschenrechte, Abschaffung der Sklaverei, Gleichberechtigung von Mann und Frau usw. waren NICHT Teil von Jesu Lehre.

    Also selbst wenn Stark Recht hätte – was er nicht hat – wäre Jesus nur so eine Art Forrest Gump der Weltgeschichte, der keinen Plan hatte, aber ohne es zu wissen weltbewegende Dinge angestoßen hat.

  2. #2 von deradmiral am 13. September 2016 - 10:06

    Vor den Anhängern Jesus gab es schon die westliche Zivilisation. Dann ist sie fast untergegangen. Kaum hat man die Anhänger etwas bändigen können, florierte sie wieder.

  3. #3 von deus ex machina am 13. September 2016 - 10:44

    Jesus-Fanboy sieht Jesus als Ursprung alles Guten….how surprising! Komisch nur, dass alldiese guten Sachen erst kamen, als das Christentum zurückgedrängt wurde. Aber zu diesen Dummfug-Thesen ist ja jedes Wort vergeudet.

  4. #4 von namsawam am 13. September 2016 - 10:46

    Wiki zur Geschichtsfälschung:

    Am grundlegendsten ist die materielle Fälschung, also die Produktion eines Objektes, das vom Fälscher oder seinen Auftraggebern als ursprüngliche Quelle ausgegeben wird, beispielsweise eine angeblich alte Urkunde (wie bei der Konstantinischen Schenkung). Entsprechend der Urkundenfälschung kann man Quellenfälschung wie folgt definieren: Jedes Dokument hat einen Aussteller. Eine Fälschung liegt vor, wenn das Dokument nicht vom angeblichen Aussteller stammt…

    Die meisten Geschichtsfälschungen kommen hingegen durch eine willkürliche Interpretation des Quellenmaterials zustande, am einfachsten durch das Weglassen bzw. Nichtbeachten unerwünschter Quellen, also eine einseitige Quellen-/Literaturauswahl.

    Das gilt selbstverständlich auch für jede Art der unbelegten Zuschreibung oder Interpretation und ist Wesen jeder Geschichtsklitterung.

    Das genau betreibt Herr R.S. mit

    Die Wurzeln liegen im Christentum, in Jesus. Im Rest der Welt hat es einen solchen Aufstieg nicht gegeben.

    Nolens volens, Mr. R.S.: Wenn Sie damit einen der Gründe für die besondere Stärke der „abendländischen“ Kultur meinen, ist das sogar noch richtig, aber – ach, wie schade – in einem völlig anderen Sinn:
    Erst im mehr als 1000-jährigen Kampf gegen diesen behaupteten Jesus und seine Epigonen und durch die danach umso intensivere Rückbesinnung auf die Kultur(en) vor dieser Katastrophe konnte diese Kraft gewonnen werden, deren Folgen wir heute (noch) genießen dürfen.

    Es muß also heißen: Nicht wegen „Jesus“, sondern trotz!!

  5. #5 von Elvenpath am 13. September 2016 - 11:21

    Ohne den Jesus-Mythos gäbe es nur seinen Job nicht.

  6. #6 von Rene am 13. September 2016 - 13:29

    Dieser arme Wanderprediger kann einem schon fast leid tun bei den zahllosen Deppen, die sich auf ihn berufen oder ihn vor ihren Karren spannen.

  7. #7 von manglaubtesnicht am 13. September 2016 - 16:02

    Die „westliche“ Zivilisation wurde vor etwa 7000 Jahren an den Ufern des Euphrat geboren. Respekt vor Jesus, der die Zivilisation schon 5000 Jahre vor seiner eigenen Geburt aus der Taufe gehoben hat.

    (Gutes Buch: Ian Morris. Why the West Rules)