Papstmesse: „Spaltung und Geld, die Waffen des Teufels gegen die Kirche“

Die Spaltungen in der Kirche sind ein Werk Satans. Das sagte der Papst an diesem Montag in der Frühmesse in der Kapelle Santa Marta im Vatikan. Die Einheit in der Kirche sei die Eucharistiefeier, und dort versuche der Teufel „anzugreifen“, erläuterte der Papst am Tag, an dem Marias Namen gefeiert wird.

[http://de.radiovaticana.va/news/2016/09/12/papstmesse_%E2%80%9Eteufel_will_spaltung_in_der_kirche%E2%80%9C/1257452

  1. #1 von Willie am 13. September 2016 - 05:22

    Die Einheit in der Kirche sei die Eucharistiefeier, und dort versuche der Teufel „anzugreifen“, erläuterte der Papst …

    Liegt das daran, dass die dort ihren Gott zerstückeln und mit Zaubersprüchen zeitweilig unschädlich machen?

  2. #2 von Skydaddy am 13. September 2016 - 07:29

    Die Spaltungen der Kirche sind nicht das Werk Satans, sondern die unvermeidliche Folge davon, dass die Kirchen ständig nicht überprüfbare Aussagen als absolute Wahrheiten deklarieren. Wären die Aussagen überprüfbar, gäbe es keine Spaltungen.

    Satan wird dazu nicht benötigt. Selbst wenn es ihn gäbe, bräuchte er für die Spaltung der Kirche keinen Finger zu krümmen.

  3. #3 von schiffmo am 13. September 2016 - 08:23

    Interessant finde ich, dass „keine Spaltungen“ nicht „einheitlich organisiert“ bedeutet. Wissenschaftliche Gesellschaften gibt es zum Beispiel für wissenschaftliche und territoriale Gebiete, und oft sogar mehrere recht ähnliche für dasselbe Gebiet. Ein prinzipieller Riss, der über normale Animositäten hinausgeht, zieht sich da nicht durch. Es hat schon gewisse Vorteile, wenn man sich eben nicht über unüberprüfbare Aussagen streitet.
    Das, was der „liebe“ Papst da will, ist eine eigene Machtposition, denn sein Verband hat einen Allgemeingültigkeitsanspruch, der schon im Namen steckt: katholisch, also allumfassend.
    Da braucht der Teufel auch nichts zu tun, was ihm ob seiner Nichtexistenz auch schwer fiele: Da sind zum Beispiel schon die Protestanten vor.

  4. #4 von Skydaddy am 13. September 2016 - 10:08

    @schiffmo:

    Zustimmung, aber:

    In der akademischen Welt verläuft der Riss zwischen richtigen Wissenschaftlern und Theologen.