Margot Käßmann ist keine „naive Friedenstaube“

Die EKD-Botschafterin für das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin), hat den „Estrongo Nachama Preis für Toleranz und Zivilcourage“ erhalten. Die Meridian Stiftung würdigte damit die „überzeugende Präsentation des Luther-Jubiläums 2017 zwischen reformatorischem Glanz auf der einen Seite und offener Kritik an Luthers antisemitischen Schriften und Positionen auf der anderen Seite“. Das Kuratorium der Stiftung hob unter anderem auch Käßmanns „Bekenntnis zu einer waffenfreien Außenpolitik“ hervor.

[http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/margot-kaessmann-ist-keine-naive-friedenstaube-98099.html

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  1. #1 von itna am 8. September 2016 - 00:11

    Je mehr Käse man, ähm Frau, erzählt deso Preis.
    Ach ja, durch den Wald ist es kürzer als Nachts.

  2. #2 von paul0f am 8. September 2016 - 09:55

    Vielleicht eher eine volle Weintraube?^^
    (Nicht das ich die Käsefrau nur auf ihre Alkoholfahrt reduzieren möchte …^^)

  3. #3 von Noch ein Fragender am 8. September 2016 - 13:00

    Die Menschen müssten sich fragen: „Wie kann es gelingen, nicht auszugrenzen, aber doch klar Position zu beziehen? Wie können Religionen dazu beitragen, Frieden zu stiften?“

    Am besten geht das, wenn sich die Menschen auf transkulturelle Werte wie Vernunft und Menschenrechte verständigen und Religionen darauf verzichten, diese transkulturellen Werte durch religiöse Vorbehalte und Ausnahmen auszuhebeln.

    Art 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gibt die Richtung deutlich vor:

    Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)
    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

    http://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte#artikelfreiheitgleichheitbrderlichkeit

  4. #4 von Yeti am 8. September 2016 - 13:49

    @paul0f:

    Nicht das ich die Käsefrau nur auf ihre Alkoholfahrt reduzieren möchte

    Das war mit Sicherheit nicht die einzige Alk-Fahrt dieser Dame.

    Es gibt da natürlicherweise nur Schätzungen, aber man geht davon aus, dass nur ca. jede 600-te(!) stramm alkoholisierte Fahrt entdeckt wird. Und das sind ja nicht 600 Leute, die einmal im Leben besoffen fahren und einer wird erwischt. Das sind Leute, die ständig besoffen fahren und im Schnitt nach zwei Jahren erwischt werden oder einen Unfall bauen.

    Wer mit >1,x Promille noch autofahren „kann“, hat sich da – über einen langen Zeitraum – hingearbeitet.