Atheist provoziert: Halbmond leuchtet über dem Appenzellerland

Ein Künstler hat auf dem Gipfel der Freiheit einen drei Meter großen Halbmond installiert – als Kontrast zu den vielen Gipfelkreuzen.

«Ich verstehe nicht, wie man einen Berg derart entstellen kann», beklagt sich ein Wanderer gegenüber dem Newsportal FM1Today. Das Kunstwerk, das der Appenzeller Künstler Christian Meier auf einem Gipfel im Alpstein aufgestellt hat, sorgt für Gesprächsstoff. Plötzlich steht da auf einer Wanderplattform ein drei Meter hoher Halbmond, der in der Nacht auch noch beleuchtet werden kann. Daneben einige Solarpanels. Beides hat der Künstler mit einem Helikopter auf den Gipfel bringen lassen.

weiterlesen:

[https://www.watson.ch/Schweiz/Appenzell/316568867-Gigantischer-Halbmond-auf-einem-Alpsteingipfel-sorgt-für-Ärger-in-Appenzell

  1. #1 von manglaubtesnicht am 7. September 2016 - 18:10

    Eine gute Aktion. Mal schauen, ob sie den Menschen dort zu denken gibt.

  2. #2 von Gerry am 7. September 2016 - 19:18

    Tja liebe Christen, jetzt wißt ihr wie das ist wenn jemand öffentlichen Raum für seinen Hirnwurm reklamiert.

  3. #3 von Veria am 7. September 2016 - 20:17

    «Ich verstehe nicht, wie man einen Berg derart entstellen kann»

    Das versteh ich auch nicht. Runter mit den ganzen Gipfelkreuzen!

  4. #4 von oheinfussel am 7. September 2016 - 21:01

    Irgendwie finde ich die Reaktionen darauf witzig ^^

  5. #5 von Willie am 7. September 2016 - 21:22

    Auch wenn Meier keine Bewilligung hat, muss er nicht mit einer Busse rechnen, wie der Innerrhoder Landammann Roland Inauen betont. «Wir haben bereits das Gespräch mit dem Künstler gesucht.» Er habe zugesichert, die Installation innerhalb einer Woche wieder zu entfernen.

    Auf beayerischer Seit dürfte es wohl stehen bleiben, wie der hpd, mit Verweis auf Die Welt, heute berichtete:
    [http://hpd.de/artikel/gipfelkreuz-daemmerung-13489

    … Bayerische Bauordnung gestoßen. Im Artikel 57 derselben ist aufgelistet, welche Bauwerke keiner behördlichen Genehmigung bedürfen. Absatz 1, Nr. 16, Buchstabe d nennt ausdrücklich „Feldkreuze, Denkmäler und sonstige Kunstwerke jeweils mit einer Höhe bis zu vier Meter“. Gipfelkreuze müssen also nicht vom Bauamt genehmigt werden. Ebenso wenig wie ein Kunstwerke oder Denkmäler.

  6. #6 von Unechter Pole am 7. September 2016 - 21:31

    Dass man über einem Berg in der Nacht den leuchtenden Mond sieht, ist im Grunde eine natürliche Erscheinung. Das Gleiche betrifft auch Sterne, Egal ob jüdischer oder aber bolschewistischer Prägung. Kreuze kann man hingegen am Himmel kaum beobachten.

  7. #7 von itna am 8. September 2016 - 00:15

    Dann sollen die ihre Kreuze auch innerhalb einer Woche entfernen, also Landammann, suche mal das Gespräch mit den Kirxhen. Ob die da auch so schnell eine Demontage zustimmen?

  8. #8 von Siegrun am 8. September 2016 - 07:20

    😀 …Ein FSM hätte mir aber besser gefallen!
    Ramen!

  9. #9 von Smiling_Joe am 8. September 2016 - 10:28

    Genau sowas hatte ich mir noch vorgestellt, als vor einigen Tagen die Meldungen mit den gefällten Gipfelkreuzen rumgingen und in den entsprechenden Kommentarspalten die Menschen wüste Beschimpfungen und dumme Forderungen ala „Für jedes Kreuz zwei neue“ geäußert haben und meinten, dass so ein Kreuz auf einem Gipfel doch keinen stören würde. An genau so eine Aktion hab ich da gedacht: Was wäre wohl, wenn man andere, nicht so landläufig akzeptierte Symboliken aufestellen würde. Wie wäre dann wohl der Rückhalt in der Bevölkerung?

    Wir sehen, wie das wäre. Da wird geschimpft, beleidigt und gefordert, dass das weg muss. Schade dass das keine größeren Wellen schlägt.