Warum ich als Atheist die Muslime verteidige

Mit Religion hat unser Autor seit Ewigkeiten nichts mehr am Hut. Trotzdem stellt er sich immer wieder gegen Kritik am Islam. Ausschließlich selbstlos ist das nicht

(…)

Dabei geht es mir gar nicht um den Islam im Besonderen. Wenn die Menschen auf die Idee kämen, gegen die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters zu hetzen, würde ich mich dem ebenso entgegenstellen. Wenn morgen alle Muslime dem Islam entsagen würden, wäre die Welt kein bisschen schlechter. Jedenfalls wäre es traurig, wenn die Menschen sich nur anständig verhielten, weil es gottgefällig ist.

weiterlesen:

[http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/warum-ich-als-atheist-die-muslime-verteidige-aid-1.6229621

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  1. #1 von dezer.de am 6. September 2016 - 18:44

    “ Jedenfalls wäre es traurig, wenn die Menschen sich nur anständig verhielten, weil es gottgefällig ist.“

    Traurig ist es, dass sich Leute ganz offensichtlich unanständig bis hin zu unmenschlich verhalten um gottgefällig zu sein.

  2. #2 von teatime am 6. September 2016 - 21:00

    Wie kommt der Autor darauf, das Mensch so eine friedliche Religion wie den Islam verdächtigt?

  3. #3 von Willie am 6. September 2016 - 22:58

    Die Verfassung garantiert die freie Ausübung der Religion und schützt damit Gläubige so wie sie zum Beispiel auch mich als Journalisten schützt. Mein Nicht-Glauben soll sich genauso wenig im Grundgesetz niederschlagen wie der Glauben anderer. Jeder soll nach seiner Überzeugung leben, solange dem nicht die Freiheit anderer entgegensteht.

    Das tut der Glaube aber, er findet sich im GG und genau daran knüpfen ja so manche Muslime an.

    Passend dazu ein Artikel von Kacem El Ghazzali: „Wer den Islam kritisiert, ist noch lange nicht islamophob“
    http://de.richarddawkins.net/articles/wer-den-islam-kritisiert-ist-noch-lange-nicht-islamophob