Papst spricht Mutter Teresa heilig

Die Heiligsprechung von Mutter Teresa hat begonnen. Papst Franziskus erklärt die als „Mutter der Armen“ bekannt gewordene Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin auf dem Petersplatz in Rom zum verehrungswürdigen Vorbild für Katholiken.

weiterlesen:

[http://religion.orf.at/stories/2794709/

  1. #1 von paul0f am 4. September 2016 - 11:29

    Um es mal in Neal Amstrongs „Worten“ zu sagen: Ein kleiner Schritt für die Kirche; ein großer Rückschritt für die Menschheit.

  2. #2 von Hal am 4. September 2016 - 11:49

    Ein Toter über eine Tote.

  3. #3 von Skydaddy am 4. September 2016 - 11:52

    Ich will noch darauf hinweisen, dass die Vergötterung des Leids keine Marotte von Mutter Teresa war, sondern offizielle katholische Doktrin:

    https://skydaddy.wordpress.com/2013/03/08/mutter-teresa-die-katholische-kirche-und-das-leid/

  4. #4 von omnibus56 am 4. September 2016 - 12:47

    Noch zwei Lese-Hinweise [http://hpd.de/artikel/mutter-theresa-ikone-guete-1-13462 (Teil 1, vierteilig) und [http://hpd.de/artikel/mutter-teresa-heilige-des-elenden-verreckens-13468

  5. #5 von deradmiral am 4. September 2016 - 21:04

    Früher war die katholische Kirche cleverer und hat nur Leute heilig gesprochen, an die man sich nicht mehr erinnert oder die schlichtweg erfunden waren. Sie verlässt sich darauf, dass ihre Anhänger in der Echokammer leben. Aber mittlerweile liest man sogar in der ganz normalen Presse, dass Frau Bojaxhiu Millionen von Euros veruntreut hat, Menschen durch Verweigerung von medizinischer Behandlung sterben ließ, Kranken den Besuch von Verwandten verweigert hat, mit Absicht die Kranken in unmenschlichen Behausungen zusammengepfercht hat, ihre Mitarbeiter gedemütigt und ausgenutzt hat und Autokraten in der Welt umgarnt hat.

    Was mich verwundert ist, dass dann zum Beispiel im Online-Spiegel-Artikel ihre Glaubenszweifel dann mehr Raum in ihrer Kritik einnehmen als ihr zerstörerisches unmenschliches Treiben auf Kosten der denkbar Schwächsten. Frau Bojaxhiu ist ein Beispiel, dass nur die Religion einen guten Menschen dazu bringen kann Böses zu tun (und hierbei meine ich insbesondere die vielen Menschen, die dieser Menschenverächterin Geld gespendet haben und sich für die Frau in den Quälanstalten ihre Lebenszeit geopfert haben).