„Präsenz Gottes ist dort deutlich zu spüren“

Der junge Christ Lukas Baumann aus Straßberg ist beim Jugendfestival in Medjugorje gewesen – und mit vielen Eindrücken und begeistert von dort zurückgekehrt.

(…)

Das Erlebnis sei nicht rational zu begreifen oder zu erklären. Viele Menschen seien vor der Fahrt überzeugte Atheisten gewesen und als überzeugte Christen wieder zurückgekommen, so Baumann weiter.

[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.strassberg-praesenz-gottes-ist-dort-deutlich-zu-spueren.2443ec67-816c-410f-b731-c4143f5426cb.html

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  1. #1 von oheinfussel am 2. September 2016 - 21:14

    Der junge Christ Lukas Baumann aus Straßberg ist beim Jugendfestival in Medjugorje gewesen – und mit vielen Eindrücken und begeistert von dort zurückgekehrt.

    Schön für ihn – und?

    (…)

    Das Erlebnis sei nicht rational zu begreifen oder zu erklären.

    Oder objektiv prüfbar…

    Viele Menschen seien vor der Fahrt überzeugte Atheisten gewesen und als überzeugte Christen wieder zurückgekommen, so Baumann weiter.

    Aha – und wenn es nun das geheiligte FSM war, was sie da gespürt haben? O.O

  2. #2 von Unechter Pole am 2. September 2016 - 23:16

    Na dann bauen wir einen Präsenzmelder auf und schauen, ob etwas passiert.

  3. #3 von user unknown am 2. September 2016 - 23:22

    Der zwischen Bergen gelegene, streng katholische und einst bettelarme Ort Medjugorje

    Einst bettelarm, und jetzt ein florierender Wallfahrtsort, Übernachtungen, Essen, Cafes, Nippes, Kerzen. Bloß nicht hinterfragen. So falsch die Propheten sind, das Geld der Pilger ist echt.

    Viele Menschen seien vor der Fahrt überzeugte Atheisten gewesen und als überzeugte Christen wieder zurückgekommen, so Baumann weiter.

    Als ich selbst noch Christ war haben mich Wallfahrtsorte schon angeödet. Dass überzeugte Atheisten im vollen Bus von Straßburg bis Bosnien fahren, um stundenlang Gottesdienst zu zelebrieren, zu singen, zu tanzen, zu jubeln, zu beten und ein Lichterfest mit Andacht zu feiern, wer bitte soll das glauben?

    Wenn das nicht so gelogen ist wie die Wunder, dann esse ich ein Holzkreuz in Originalgröße mit Nägeln und Dornenkrone.

    Fünf Tage dauerte das Jugendfestival, bei dem das Alter der Teilnehmer offen gehalten wird.

    Klingt wie ein Euphemismus für Seniorenfahrt der Kranken und Siechen. Im Herzen jung geblieben, bla fasel.

  4. #4 von Willie am 3. September 2016 - 03:42

    … berichtet der junge Katholik Lukas Baumann aus Straßberg. Der 17-Jährige erzählt mit Begeisterung von seiner Fahrt. Das hatte er selbst anfangs nicht erwartet: „Wenn meine Oma mich nicht dazu gebracht hätte, wäre ich gar nicht hingegangen.“

    Vor der ersten Fahrt nach Medjugorje vor wenigen Jahren sei er dementsprechend sehr skeptisch gewesen, doch jedes Mal voller Zufriedenheit und Elan zurückgekommen.

    Vor wie vielen Jahren, vor 3, vor 4 …? Wie gut, dass dann die Oma dabei war und dem kleinen Bengel erklären konnte, dass er nicht skeptisch ist, sondern nur religiöse unmusikalisch. Und bezüglich der vielen überzeugten Atheisten im Bus möchte ich Belege und solange die ausstehen ist dieser Pupertierende für mich nur ein Wichtigtuer.

  5. #5 von Gerry am 3. September 2016 - 09:00

    Viele Menschen seien vor der Fahrt überzeugte Atheisten gewesen und als überzeugte Christen wieder zurückgekommen

    Mit Atheisten meint er wohl Leute wie sich selbst.
    Die zuerst eigentlich keinen Bock auf so eine spirituelle Kaffeefahrt haben, aber von ihrem Umfeld dazu gebracht werden. Und dann Bekanntschaft mit den Phänomenen der Massenpsychologie machen.
    Kombiniert mit einer kleinen Portion Rebellion:

    Denn die römisch-katholische Kirchenführung erkennt bislang weder die Erscheinungen in Medjugorje noch den Ort selbst als Wallfahrtsort an

    Bis heute würden dort noch viele Wunder geschehen

    Wie in Lourdes, wo auf Millionen jährliche Besucher eine Handvoll Spontanheilungen über Jahrzehnte hinweg auftreten. Eine Quote die jedes Krankenhaus auch hinbekommt.
    Wobei bei den Menschenmassen die da zusammenkommen vermutlich mehr Leute kranker zurückkommen als sie hingefahren sind.

  6. #6 von Rene am 3. September 2016 - 10:11

    Der Hirnwurm setzt sich offenbar im Sprachzentrum fest. Der Patient bringt nur noch infantiles Gewäsch hervor.

  7. #7 von Michael am 4. September 2016 - 10:37

    um stundenlang Gottesdienst zu zelebrieren, zu singen, zu tanzen, zu jubeln, zu beten und ein Lichterfest mit Andacht zu feiern

    Ja, ich bin mir ganz sicher, daß das für „überzeugte Atheisten“ so attraktiv ist, daß die da mitfahren wollen. 😉

  8. #8 von Skydaddy am 4. September 2016 - 11:03

    David Farago erzählte doch mal im Ketzerpodcast-Interview, dass viele junge Katholikinnen und Katholiken offenbar deshalb auf solche Veranstaltungen (wie Katholikentage) fahren, weil man dort andere junge Menschen trifft, mit denen man SEX haben kann. David erwähnte, dass dort im Zeltlager sogar KONDOME verteilt worden seien, was dafür spricht, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt.

    Wir haben spekuliert, ob die jungen Katholikinnen wohl so naiv sind, dass man sie leicht rumkriegt.

    So viel zu der Popularität solcher Veranstaltungen bei Jugendlichen.

    Möglicherweise hat Lukas da etwas verpasst …