Religionspädagogin kritisiert Biografien Mutter Teresas

„Es fehlen die Grautöne. Bei Mutter Teresa zeigt sich eine deutliche Schwarz-Weiß-Malerei. Da gibt es entweder harte Kritik oder ganz große Heiligsprechung“, sagte die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Halle dem Evangelischen Pressedienst (epd). Oft würden die Motive für Mutter Teresas Handeln falsch wiedergegeben. Bei der „sprichwörtlich gewordenen Ikone der Nächstenliebe“ werde der theologische Aspekt kaum beachtet.

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[https://www.evangelisch.de/inhalte/137914/01-09-2016/religionspaedagogin-ulrike-witten-kritisiert-biografien-mutter-teresas

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  1. #1 von deradmiral am 1. September 2016 - 16:34

    Ich vermisse auch die Grautönen bei der Biographie von Kim Il Sung. Da gibt es entweder harte Kritik oder ganz große Heiligsprechung.

  2. #2 von dezer.de am 1. September 2016 - 17:28

    @deradmiral: 😄

  3. #4 von user unknown am 1. September 2016 - 21:37

    Man sieht hier sehr schön, wie die Legenden blühen, obwohl zig Zeitgenossen der Frau noch leben. Massig Leute die sich nicht die Bohne für sie interessieren sagen „Ich bin doch nicht Mutter Teresa!“ um auszudrücken, dass sie niichts zu verschenken haben und füttern so den Mythos, sie hätte was verschenkt. Denen ist es auch reichlich wurscht, dass der Mythos nicht stimmt, die sind ja nur auf der Suche nach einem eindrucksvollen sprachlichen Ausdruck.

    Politiker loben sie, widmen ihr Briefmarken, den Friedennobelpreis hat sie bekommen, heilig wird sie gesprochen, obwohl die Belege sehr offen daliegen. Und das in unserer angeblich aufgeklärten Zeit.

    Wenn man von hier zurückschaut und sich fragt, wie ein Jesusmythos entstehen konnte, dann wundert man sich, dass er nicht 4 Köpfe und 7 Penisse gehabt hat und 3x von den Toten auferstanden ist.

  4. #5 von itna am 3. September 2016 - 20:16

    @uu
    Mittlerweile bin ich eh der Meinung, dass Mindestbestellwert 50% der Weltbevölkerung einen IQ äquivalent der Aussemperatur in Celsius haben.