Hilfe gegen Satanskulte – (katholische) Experten tagen in Münster

Abgründige Welten voller unfassbarer körperlicher und seelischer Gewalt, die sich hinter alltäglich wirkenden Fassaden verbergen. Experten treffen sich zu einer Tagung über rituelle Gewalt seit Donnerstag (31.08.2016) in Münster.

(…)

Die ausgebuchte Tagung steht unter dem Titel „Mutige Einblicke in düstere Welten: Rituelle Gewalt verstehen und handeln“. Veranstalter ist der „Arbeitskreis Rituelle Gewalt“ der Bistümer Osnabrück, Münster und Essen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Katholischen Hochschule, dem Netzwerk Gewaltprävention Münster, dem Kinderschutzportal Münster und der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Münster.

weiterlesen:

[http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/tagung-satanskult-psychosekten-muenster-100.html

  1. #1 von Skydaddy am 1. September 2016 - 08:20

    Abgründige Welten voller unfassbarer körperlicher und seelischer Gewalt, die sich hinter alltäglich wirkenden Fassaden verbergen.

    Ich dachte, es ginge dabei um katholische Kinderheime und Internate.

  2. #2 von Noch ein Fragender am 1. September 2016 - 09:36

    „Die Mitglieder führen ein perfektes Doppelleben“, beschreibt Brigitte Hahn die Sekten, „einerseits unauffällig und angepasst in der Mitte unserer Gesellschaft lebend und andererseits verwickelt in schwerste Straftaten, die im Verborgenen passieren.“

    Beschreibt ganz gut die jahrzehntelange weltweite Vertuschungskultur der katholischen Kirche.

  3. #3 von deus ex machina am 1. September 2016 - 09:51

    Die Kinderfickersekte schimpft über Satanisten…. Fasst euch doch endlich mal die eigene Nase. Der Text würde mehr Sinn ergeben, wenn man „satanist“ durch „Katholik“ oder „Priester“ ersetzt, inklusive dem beschriebenen Elitendenken.

  4. #4 von Smiling_Joe am 1. September 2016 - 11:12

    Ehrlich gesagt zweifle ich doch sehr stark. Die Texte scheinen ihren Ursprung beim Bistum zu haben und triefen nur so vom Thelogen-Sprech.
    Soweit ich weiß ist besagter Satanismus, also die tatsächliche Verehrung des Teufels inlusive Ritualmord, eine Bewegung, die kaum belegt ist. So wie im Artikel aber beschrieben wird müsste es ja wirklich endlose Ritualmorde und dementsprechend auch Leichen und/oder Vermisste geben.
    Für mich klingt das alles stark nach Panikschürerei – endlich mal wieder das gute alte Feindbild Satan auspacken.

    Sooft ich den Artikel lese: Dieses Gefühl verlässt mich nicht.

  5. #5 von deus ex machina am 1. September 2016 - 11:29

    Ja, eine Ablenkung von eigenen Verbrechen. Auch hier kann man nur sagen: „der teufel ist der beste Freund der Kirche.“.

  6. #6 von evildrummer666 am 1. September 2016 - 11:46

    Klingt nach Harry Potter gegen Voldemort.
    Aber mal ehrlich. Wieviele Kinder wurden misshandelt und Mühssen

  7. #7 von evildrummer666 am 1. September 2016 - 11:48

    Und müssen damit weiter leben. Wieviel Menschen wurden in Ritualmorden von Menschen getötet die an einen Satan glauben?
    Die brauchen sich nicht als Retter darstellen.

  8. #8 von awmrkl am 1. September 2016 - 12:11

    „Mutige Einblicke in düstere Welten: Rituelle Gewalt verstehen und handeln“

    Also für mich klingen diese „düsteren Welten“ zB nach
    — kirchlich/religiotisch über Jahrhunderte zwangsweise aufrecht erhaltene Gehirnwäsche an Minderjährigen, sogar Kindern
    — Grundsatzkritik an den systematischen und ebenso vertuschten Kinderfickereien und -mißhandlungen durch Religioten und deren mafiösen Organisationen/Institutionen

    Höchste Zeit! Und viel Erfolg!

  9. #9 von Smiling_Joe am 1. September 2016 - 13:35

    Ich habe einen Teil meiner Mittagspause dafür geopfert mein eigenes Wissen um Ritualmorde und Satanskulte zu überprüfen. Zugegeben, es war nur eine kurze Suche per Google, aber wenn es wirlich so viele gibt, dass müsste sich ja etwas finden lassen. Leider ergibt die Suche Hauptsächlich Blogs und Berichte über das Thema Ritualmorde im allgemeinen, aber tatsächliche Fälle so gut wie gar nicht. Dabei sollte man annehmen, dass solche Themen ziemlich medienwirksam sind.

    In den gefundenen Blogs und Berichten , die häufig auch einen esoterisch-konspirativen Beigeschmack haben, wird darüber hinaus oft vom „Tabu-Thema“ gesprochen. Warum sollten solche Vorfälle ein Tabu sein? Wegen der großen politischen Satanslobby?

    Das kommt mir doch alles sehr fadenscheinig vor. Vielleicht hat ja jemand mehr Zeit oder bessere Recherchetechniken bei der Hand und kann da genaueres zu sagen…

  10. #10 von Hal am 1. September 2016 - 14:22

    In den 80’ern gab es jenseits des Atlantiks die Satanic Panic, Menschen wurden für imaginäre Verbrechen eingebuchtet und es entstand eine Hysterie über Elemente der Jugendkultur wie Heavy Metal und RPG’s wie Dungeons and Dragons.

    Vorgestellter Schwachsinn, also die Hysterie, mit „real life“ Konsequenzen.

    Ein neulich erschienenes Buch: [http://www.vice.com/read/is-satan-still-a-big-deal-in-2016

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