Kirchenmitglieder verzichten auf Zeremonien ihrer Kirche

Die Dienstleistungen der Kirche wie Trauungen und Bestattungen werden selbst von ihren Mitgliedern immer seltener in Anspruch genommen. Das hat eine Untersuchung der Arbeitsstelle «Kirche im Dialog» der Nordkirche ergeben, deren Ergebnisse am Mittwoch in Schwerin vorgestellt wurden.

[http://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article157916172/Kirchenmitglieder-verzichten-auf-Zeremonien-ihrer-Kirche.html

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  1. #1 von Unechter Pole am 31. August 2016 - 21:58

    Dass bei sog. „glaubensverschiedenen Ehen“ nicht selten eine kirchliche Trauung entfällt, ist kein Wunder. Der Verbleibt in der Kirche eines Ehepartners ist neben beruflichen Gründen manchmal z.B. nur dem Umstand geschuldet, dass ein möglicher Austritt im Heimatort verkündet wird, um der Familie des Ehepartners durch Anfeindungen der Nachbarn das Leben zu versauen. Eine kirchliche Sippenhaft also.

  2. #2 von Skydaddy am 1. September 2016 - 08:45

    Danach wurde im Jahr 2010 nur für rund 71 Prozent der gestorbenen Gemeindemitglieder im Norden eine kirchliche Trauerfeier durchgeführt.

    Das entspricht exakt dem Bundesdurchschnitt: In den letzten Jahren wurden bei rd. 350.000 ev. Sterbefällen pro Jahr nur 250.000 ev. Bestattungen durchgeführt (71,4%), wie mir das Kirchenamt der EKD bestätigte, nachdem ich gefragt hatte, ob es sich um einen Fehler handeln könnte.