Papst: Suppenküchen sind „Fitness-Studios der Nächstenliebe“

An dieser Stelle dankte der Papst den vielen Freiwilligen in den Suppenküchen. In diesen „Fitness-Studios der Nächstenliebe“, so Franziskus wörtlich, werde „die Kultur des Schenkens verbreitet“.

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[http://de.radiovaticana.va/news/2016/08/28/papst_suppenküchen_sind_„fitness-studios_der_nächstenliebe“/1254184

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  1. #1 von Noch ein Fragender am 29. August 2016 - 12:57

    Und Kirchen sind Fitness-Studios des Aberglaubens.

  2. #2 von m0ebius am 29. August 2016 - 12:59

    Der Beichtstuhl ist der Darkroom der Seele.

  3. #3 von Hal am 29. August 2016 - 16:44

    Gelten Jesuiten nicht als Intellektuelle unter katholischen Theologen?

    1986 ging er an die vom Jesuitenorden getragene Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main, um zu promovieren. Seine Dissertation blieb unvollendet.

    Wäre er kein Jesuit, so wäre er vielleicht mit seiner Doktorarbeit als Kollage von Kalendersprüchen durchgekommen.

  4. #4 von O. am 29. August 2016 - 17:40

    LOL @(#2)

  5. #5 von Willie am 29. August 2016 - 18:12

    Dem Scherzkekspabst Franzl hat wohl noch keiner gesagt, dass man heute die Bibel lesen darf und sie sogar im Internet findet.

    Lukas 14,7 ff handelt von Unterwürfigkeit, wie kann es anders sein bei der Bibel.
    7-11 erzählt davon, dass man sich bei einer Hochzeitseinladung nicht selbst gleich zum Gastgeber sehen soll und einen ebenbürtigen Platz einnimmt (bei Hochzeiten kann man eh davon auszugehen, dass der Gastgeber den höchsten, den ehrenvolleren Platz hat), sondern sich gefälligst selbst erniedrigt bzw. heruntemacht, indem man den untersten Platz einnimmt und auf die Gnade des Gastgebers hofft, dass der ihn vom „Katzentisch“ wegholt.
    12-14 macht das Spiel dann andersherum, wenn man sich Gäste einlädt, dann soll man nicht Seinesgleichen, Freunde, Verwandte, Nachbarn …, einladen, weil man so Gefahr läuft zurück eingeladen zu werden und sich dadurch wiederum erhöht. Man soll die Armen, Krüppel, Lahme und Blinde einladen, damit man, „oh Wunder“ von diesem Gott erhöht wird.

    Mit viel gutem Willen kann man da eine angemahnte Selbstüberschätzung herauslesen, aber nicht „die grundlegende Botschaft des Evangeliums, nämlich dem Nächsten zu dienen aus Liebe zu Gott“. Es geht um Unterwerfung und Demut vor diesem Gott, damit man mal wieder ins ewige Himmelreich kommt.

    „Fitness-Studios der Nächstenliebe“

    Ja, was kann es schöneres geben für einen Kleriker, als Menschen die sich kostenlos verausgaben und schenken, schenken, schenken und das möglichst seiner Kirche. Und wenn es schon nicht in effektiver Währung geschieht, dann doch möglichst in kirchlichem Umfeld, durch kirliche Initiative, aufdass sich die Kirchen erhöhen und sich den viel zu großen und ergaunerten Schuh der Nachstenliebe anziehen können. Genau so wie in Lk 7-11 erzählt: Mach dich selbst klein, aufdass keiner merkt wie Überheblich du doch bist, und lass dich dennoch dafür belobigen/entlohnen.

  6. #6 von Rene am 29. August 2016 - 18:24

    Eine Suppenküche ist ein Ort der Not und der Verzweiflung. Sozusagen der perfekte negative Gottesbeweis. Im positiven Fälle wäre es mit Manna getan.