ANTIJUDAISMUS – Die dunklen Flecken in Bachs Lebenswerk

Johann Sebastian Bach war bekennender Anhänger Luthers und dessen haarsträubendem Antijudaismus. Im Nationalsozialismus dienten einige seiner Werke als Hymnen für die „Entjudung der deutschen Kultur“. Eine Ausstellung setzt sich nun damit auseinander

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  1. #1 von omnibus56 am 30. August 2016 - 09:22

    Man kann z. B. ein genialer Komponist und gleichzeitig ein rassistisches Arschloch sein. Was ist denn daran neu? Bloß weil man auf einem Gebiet hervorragendes leistet(e), muss man ja nicht auch auf anderen Gebieten ein Vorbild sein.

  2. #2 von Willie am 30. August 2016 - 13:48

    Immerhin zeigt es auch auf, wie die Religion bzw. deren Vorbeter und Ausleger auf die Menschen einwirkt. (Wagner war ja auch Lutheraner, wenn auch nicht so ein eifriger Kirchenmusiker)

  3. #3 von Elvenpath am 30. August 2016 - 16:20

    Das war damals völlig normal. Antijudaismus war Gang und Gäbe und gesellschaftlich völlig toleriert. Ethik und Moral waren noch nicht so weit entwickelt. Bach da jetzt herauszupicken, ist völlig unsinnig.