Ministerpräsident Ramelow: „Für mich gibt es die Opfergruppe der Christen in der DDR“

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sieht Aufklärungsbedarf bei dem Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR und den Folgen bis in die heutige Gesellschaft hinein. Christen seien in der SED-Diktatur „Opfer“ gewesen. Allerdings müsse auch geklärt werden, inwieweit die Kirchen selbst in das „System“ involviert gewesen seien.

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[http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/fuer-mich-gibt-es-die-opfergruppe-der-christen-in-der-ddr204569.html

  1. #1 von F. M. am 28. August 2016 - 22:03

    Schwingt bei dieser Aussage der Glaube mit, dass Christen immer Opfer sind? Und dewegen keine Töter sein können?

    Wers glaubt, wird selig!

    PS: nur der Vollständigkeit halber, die Gruppe mit den meisten Opfern und das weltweit, in allen Gesellschaften (nicht zuletzt in den ach so christlichen Kirchen) sind mitnichten die Christen. Das sind die Frauen und die Kinder.

  2. #2 von F. M. am 28. August 2016 - 22:04

    Edit: Täter

  3. #3 von Willie am 29. August 2016 - 06:34

    Ich muß zugeben, dass ich inhaltlich nicht so tief drin bin beim DDR-Regimen contra DDR-Chtistentum. Ideologien und Systeme, d.g. deren Vertrete, mögen es eben nicht so gerne, wenn man sich gegen ihre Vorstellungen stellt und daher versucht man die Gegener „kaltzustellen“. Bei den Christen (Religionen gemein) ist das immer eine große Sache, da dort, ja was, ein imaginärer Gott die Fäden zieht? Was macht denn unsere Ideologie, will heißen das dt. demokratische System, derzeit mit der NPD? Wie, dass ist nicht zu vergleichen? Weil die NPD einer Vergangenheit anhängt, die so brutal und menschenverachtend war? Das machen die Christen doch auch, nur dass sie sich heute „harmloser“ geben, kann doch wissen ob sie nicht wieder dahin zurückkehren wollen? Weil die Ideen der NPD mit einer Fantasie einhergehen, wie z.B. einer menschlichen, zu bevorzugenden Rasse? Das machen die Christen doch auch, nur dass die ihre „Rasse“, das auserwählte Volk, das Haus Israel umgedichtet haben ist diese Fantasie doch nicht weg. …

    Und ganz subjektiv gefragt: Wenn der Herr Ministerpräsident von Thüringen, selbst nicht aus der DDR stammend, da eine Verfolgung von Christen in der DDR sieht, wie kommt es dann, dass die BRD eine Kanzlerin hat, die a) aus der DDR (ja, nicht dort geboren, aber dort die meiste Zeit ihres Lebens seit Babzalter dort verbracht), b) aus einer Pastorenfamilie kommt und, selbst in der DDR, Karriere machen konnte? Nur weil sie während den FDJ-Veranstaltungen nicht gebetet hat? Und das ist dann Opfer?

  4. #4 von Atheosus am 29. August 2016 - 08:47

    Ich habe mich in der DDR intensiv mit den Kirchen beschäftigt. Von einer Opferrolle kann/darf nicht die Rede sein. Nein…sie waren Querulanten mit viel zu viel Freiheiten!!! Das vereinzelt die ferngesteuerten Idioten keine Schlüsselposition in Verwaltung, Wirtschaft oder sonstwo annehmen konnten ist für mich nachvollziehbar und für einen sekulären Staat auch angemessen. Die Linke in Thüringen versteht noch nicht einmal den Humanismus als Begriff (Ergebnis einer Anfrage von mir im Zusammenhang mit Ramelows öffentlichen Religionsentgleisungen). Die Linke in Thüringen ist für mich nicht mehr wählbar geworden!

  5. #5 von deus ex machina am 29. August 2016 - 10:11

    Soll er sich bei seinem Gott ausheulen gehen.

  6. #6 von Elvenpath am 29. August 2016 - 10:14

    Christlicher Opferkomplex.