Uni-Debatte: Theologie gerade jetzt wichtig

Österreich – Mit einem gewissen Unverständnis hat der Wiener Theologe Jan-Heiner Tück auf die aktuelle Debatte über die Relevanz und den Stellenwert der Theologie an staatlichen Universitäten reagiert.

Es sei geradezu „kontraproduktiv“, wenn man „gerade in Zeiten der religionspolitischen Verschärfung“ und eines „neuen gesellschaftlichen Interesses an religiösen Fragen“ versuche, die Theologie an staatlichen Hochschulen infrage zu stellen, sagte Tück im Kathpress-Interview.

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[http://religion.orf.at/stories/2793019/

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  1. #1 von Gerry am 25. August 2016 - 16:32

    Ist Theologie an staatlichen Hochschulen nicht auch eine Verbindung von Religion und Politik?

  2. #2 von Rene am 25. August 2016 - 16:59

    Welche „neuen gesellschaftlichen Interessen an religiösen Fragen“? Erstaunlich, was man sich so aus den Fingern lutschen kann.

  3. #3 von Hinterfragerin am 25. August 2016 - 17:52

    Alle wirklich relevanten Fragen kann doch wohl eher die Religionswissenschaft beantworten. Manche Teile der universitären Theologie sind sicher wissenschaftlich, diese lassen sich aber in andere, bestehende Wissenschaften problemlos integrieren.

    Niemand will die Theologie verbieten, es gibt ja genug religiös gebundene, nicht-staatliche Einrichtungen, an denen Theologen ihrer „Forschung“ nachgehen können…

  4. #4 von oheinfussel am 25. August 2016 - 17:59

    Fussel: Nein

  5. #5 von Skydaddy am 25. August 2016 - 18:09

    Theologie, Religion und Religiöse Erziehung werden IMMER „gerade jetzt“ gebraucht.

    Wenn es nach kirchlichen Funktionären geht.

  6. #6 von Christian am 26. August 2016 - 08:32

    Man spürt die Angst vor dem Verlust geschützter Arbeitsplätze.

  7. #7 von paul0f am 27. August 2016 - 10:39

    und eines „neuen gesellschaftlichen Interesses an religiösen Fragen“<

    *lach .. das Interesse besteht lediglich darin, das einmal mehr der Wahrheitsgehalt dieser absurden theologischen Behauptungen (um nicht zu sagen „Lügen) hinterfragt wird.