Kirchen rufen zur Fürbitte für die Erdbebenopfer auf

Kirchen und christliche Dachverbände haben zum Gebet für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Italien aufgerufen. Das Beben der Stärke 6,2 auf der Richterskala hatte am frühen Morgen des 24. August Zentralitalien erschüttert.

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[http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/italien-kirchen-rufen-zur-fuerbitte-fuer-die-erdbebenopfer-auf-97976.html

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  1. #1 von oheinfussel am 25. August 2016 - 18:00

    Ja, sehr hilfreich – Beten, das wird die Probleme bestimmt lösen. Man tut nichts und kommt sich dennoch geil vor -.-

  2. #2 von Diamond Mcnamara am 25. August 2016 - 19:01

    Dies ist eine Verhöhnung der Opfer. Da wird noch „für“ die Toten gebetet, dass ER sie ja in den Himmel lässt und ihnen ihre „Sünden“ vergibt. Widerlich.

  3. #3 von Christian am 26. August 2016 - 08:46

    Die sollten sich besser dafür einsetzen, dass in Erdbebenrisikogebieten erdbebensicherer gebaut werden muss. Das wäre endlich einmal eine sinnvollere Einmischung in die Politik.

  4. #4 von Willie am 27. August 2016 - 05:01

    @Christian

    Die sollten sich besser dafür einsetzen, dass in Erdbebenrisikogebieten erdbebensicherer gebaut werden muss.

    Das ist leichter gesagt als getan, und das sage ich als Erdbebenopfer vom 27.2.2010. Bei uns (Chile) wurde in den letzten Jahrzehnten wirklich viel in die Bausubstanz inverstiert. Gesetzte sind sehr strikt gehalten, bei mir ist soviel Eisen drin, dass ich in der Küche sehr schlechten Handy-/Wifi-Empfang habe, und dann dies:

    Der Untergrund gab nach, das Hochhaus viel um und begrub Menschen unter sich ….

    Vieles ist nicht abzuwenden und wenn dann auch noch alte Bausubstanz hinzukommt, alles abreißen?

  5. #5 von paul0f am 27. August 2016 - 10:33

    Mit 495 Millionen Euro habe die Kirche 2015 sechs Millionen Euro mehr als im Vorjahr eingenommen, teilt der Leiter der Kirchenverwaltung, Heinz Thomas Striegler, in dem am Donnerstag in Darmstadt veröffentlichten Jahresbericht mit.<

    versus

    Kirchen und christliche Dachverbände haben zum Gebet für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Italien aufgerufen.<

    Hinsichtlich der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel würde ich sagen: Spendet selbst!

  6. #6 von Siegrun am 29. August 2016 - 08:34

    @ Willie: ja, wenn es richtig heftig wird, dann hilft eh nichts mehr, sehe ich ein.
    Aber so schlimm, wie das Bild da oben aussieht, das Haus an sich ist nicht komplett zusammengefallen. d.h. wenn man das Glück hatte in den höheren Stockwerken zu sein, hatte man durchaus noch eine Chance, zu überleben und nicht im Trümmerhaufen zu verschwinden.

  7. #7 von Willie am 29. August 2016 - 16:50

    @Siegrun

    Aber so schlimm, wie das Bild da oben aussieht, das Haus an sich ist nicht komplett zusammengefallen

    Das Haus war ein Hochaus und ist umgefallen (was man sieht ist die Seitenlage). Ob da ein Fall aus dem obersten Stockwerk, oder auch nur ein gegen die „Wand klatschen“ im den oberen Stockwerken überleben konnte sei mal dahingestellt. Es gab mindestens einen Toten in diesem Haus und das auch ’nur‘ weil er richtig gehandelt hatte und versuchte das Haus über das Treppenhaus zu verlassen. Ergebnis war, der Ausgang war nach dem Umfallen verschüttet und die herunterfallenden Trümmer erledigten ihr übriges. Dass es nur ’so wenig‘ Opfer dort gab lag an den letzten Schulferientagen, den noch nicht voll verkauften und in Besitz genommenen Wohnungen sowie am Wochenende (das Erdbeben war in der Nacht von Fr. auf Sa. gegen 4.30h)

  8. #8 von Yeti am 29. August 2016 - 17:46

    @willie/Siegrun:
    wenn ich das Bild jetzt richtig – nach Deiner Beschreibung, vorher dachte ich auch nur, das ist ein „wenig“ auseinandergebrochen“ – interpretiere, war das ein 10-stöckiges Hochhaus, das auf die Seite gefallen und in der Mitte durchgebrochen ist. Im ersten Moment sah das wirklich so aus, als hätte es da nur einen Riss gegeben und sich die beiden Haushälften leicht zur Seite geneigt.

  9. #9 von Willie am 30. August 2016 - 11:48

    Ja, so war es. Auf dem Grundstück hat man übrigens, trotz dem sandigen Untergrund, wieder neu gebaut – allerdings nicht mehr so hoch sondern in die Breite.

  10. #10 von Willie am 30. August 2016 - 12:22

    P.S.
    Ich dachte aber, das wäre aus der Bildunterschrift

    Der Untergrund gab nach, das Hochhaus viel um und begrub Menschen unter sich ….

    hervorgegangen 😉