Wissenschaftler fordert „Verheutigung“ des Islam

Der Islamkundler Lutz Richter-Bernburg fordert die Auseinandersetzung des Islam mit der Moderne. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart der eigenen Religion.

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[http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/wissenschaftler-fordert-verheutigung-des-islam-97298/

  1. #1 von K.Brückner am 22. August 2016 - 17:29

    Diese Modernisierung ist nach dem Koran nicht erlaubt. Insofern ist das reines Wunschdenken. Im übrigen gibt es dieses Festhalten an uralten Grundsätzen auch in allen anderen Religionen. Das Wort „Gottes“ ist in allen Religionen zeitlos.

    K.Brückner

  2. #2 von Charlie am 22. August 2016 - 18:05

    Man könnte den Islam ja reformieren, wenn diese Weltsekte nicht jeden Kritiker abmurksen würde.

  3. #3 von Diamond Mcnamara am 22. August 2016 - 19:02

    Enthäuten.

  4. #4 von Noch ein Fragender am 22. August 2016 - 21:36

    Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart der eigenen Religion.

    Warum sollte das, was beim Christentum (jedenfalls in Europa) gelungen ist, nicht auch (zumindest im europäischen) Islam gelingen?

    Und Morde an Kritikern wie im heutigen Islam gab es damals auch bei frommen Christen. Übrigens nicht nur in der katholischen Kirche.

    Calvin, der Genf mit seiner Lehr- und Sittenzucht zur Ehre Gottes terrorisierte, ließ Michael Servet (einen berühmten Arzt, der den kleinen Blutkreislauf entdeckte) in Genf hinrichten, weil Servet nachgewiesen hatte, dass es im Neuen Testament noch keinen Trinitätsglauben gegeben habe und dieser erst eine spätere Entwicklung sei.

    http://www.fr-online.de/kultur/zum-500–geburtstag-calvins-eifern-um-gottes-ehre,1472786,3274734.html

  5. #5 von paul0f am 23. August 2016 - 08:47

    #4 Noch ein Fragender

    Warum sollte das, was beim Christentum (jedenfalls in Europa) gelungen ist, nicht auch (zumindest im europäischen) Islam gelingen?<

    Ich würde den heutigen Christenführern unterstellen: Wenn sie könnten wie sie wollten, wäre Europa heute eine theokratieähnliche Landschaft.
    Man sollte nicht dem Irrglauben verfallen, dass das Christentum freiwillig seine Macht abgegeben hätte und dies auch für die Zukuinft so halten würde.