Laizismus an der Schule: Die Religion aus dem Klassenzimmer verbannen

Genf ist ein laizistischer Kanton. Doch wie verhält sich ein neutraler Staat im Umgang mit Schülern, die während dem Ramadan nicht turnen möchten? Ein Leitfaden gibt Antworten.

[http://www.nzz.ch/schweiz/laizismus-an-der-schule-die-religion-aus-dem-klassenzimmer-verbannen-ld.112007

  1. #1 von Willie am 20. August 2016 - 23:40

    Es gilt: In der Schule müssen jüdische Kinder am Samstag nicht mitschreiben und auch keine Prüfungen absolvieren.

    😆

  2. #2 von Monika am 21. August 2016 - 11:58

    Genf ist laizistisch? Calvin würde sich im Grabe umdrehen, aber dann weiß ich ja, was aus Afghanistan wird! 🙂
    Extreme führen eben immer ins (andere) Extrem.

  3. #3 von dirk am 21. August 2016 - 17:04

    @#2 von Monika

    „…aber dann weiß ich ja, was aus Afghanistan wird!“

    Das die Vernunft in Afghanistan siegt sehe ich leider noch nicht. Aber wenn eine Gesellschaft unbedingt im geistigen Mittelalter leben will sollte man nicht von außen darauf einwirken. Weder wie die CIA die Ende der 70 Anfang der 80 eine Gruppe unterstützen welche Frauen auf Straßen und Parks Säure ins Gesicht schüttete weil sie ihr Gesicht nicht verhüllten, noch, wie in der Gegenwart, dass der US Präsident befiehlt (oder der hochbeförderte Herr Klein) Dörfer zu bombardieren weil dort Muslime mit ihren Regeln herrschen.

  4. #4 von schiffmo am 21. August 2016 - 19:25

    @monika:

    Wikipedia, [[Kanton Genf]]:

    Staat und Kirche sind seit 1907 nach französischem Vorbild getrennt.

    Es steht da kein Einzelnachweis, d.h. auf der Suche nach der konkreten Rechtsvorschrift kann ich auf dieser Grundlage nicht weiterhelfen. Diese Angabe sagt allerdings aus, dass der Kanton Genf – laizistisch ist.

    Laizismus ist kein Extrem.
    Abgesehen davon bekennen sich 37% der Einwohner zum Katholizismus, der damit die größte Religionsgruppe vor den Reformierten mit 12% ist. 35% bezeichnen sich als konfessionslos (Quelle: ebd.)

  5. #5 von Monika am 22. August 2016 - 10:44

    schiffmo, Calvin mit seinem Taliban-Regime in Genf war (nebenbei) auch extremistisch antirömisch ,und immer noch oder schon wieder bekennen sich 37% zum Katholizismus? Ich muß mich korrigieren: Extremismus führt genau da hin, von wo er wegführen will.

  6. #6 von schiffmo am 22. August 2016 - 11:06

    Monika, Du willst mit mir freundlich plaudern? Von Genfer Geschichte scheinst Du schon mal keine Ahnung zu haben, und Dein einfältiges Geschichtsbild, dass ein einzelner Diktator das Geistesleben einer Stadt, das damals auch schon vielfältig war, über Jahrhunderte prägen kann, ist mir widerlich.
    Es ist historisch durchaus zutreffend, dass Konfessionen eng verbunden sind mit der Geschichte der Länder, Städte und Menschen. Man muss aber, im Gegensatz zu Dir, bereit sein, die Augen offen zu halten, und, wenn man auf Merkwürdiges oder Ungewöhnliches stößt, den Gedanken zulassen, dass man etwas übersehen hat. Das bist Du aber nicht, und so verwundert es mich nicht, dass für Dich die Geisteswelt einer großen Menschengruppe (in Genf lebten in dieser Zeit viele tausend, vielleicht sogar über 10000 Menschen) eine uniform calvinistische ist, was erwiesenermaßen (Widerstand von Genfer Bürgern, z.B.) nicht zutrifft und für größere Menschengruppen auch völlig unwahrscheinlich und widersinnig ist.

  7. #7 von Monika am 22. August 2016 - 11:22

    schiffmo, ja genau! Calvin hatte niemals die GANZE Bevölkerung Genfs hinter sich, zu keiner Zeit.
    Und genau deswegen besteht ja auch für Afghanistan Hoffnung, weil auch dort die Taliban auf Widerstand in der Bevölkerung treffen!

    Schön, wenn wir uns da einig sind.

  8. #8 von schiffmo am 22. August 2016 - 11:46

    Ach Monika,

    mit Dir bin ich mir nicht einig. Du verteilst nur Allgemeinplätzchen. Und Dein vor Dir hergetragenes Bekenntnis hat keinen Wert, weil es Dir in den Auswirkungen auf die Welt wirkungslos zwischen den Fingern zerrinnt. Ich will nicht mit Dir plaudern, und, da Du sowieso nur erratisch von These zu (mit voriger nicht übereinstimmender) These springst, schon gar nicht diskutieren.
    Und Widerstand, gerade militärischer, führt in den meisten Fällen zu nichts außer noch mehr Krieg. Damit ist das kein besonderer Anlaß für Hoffnung.

  9. #9 von Monika am 22. August 2016 - 11:47

    Hier gibts Kekse? 🙂

  10. #10 von Yeti am 22. August 2016 - 15:16

    Kekse?
    Ja, und Fische. Hier ist Deiner:
    <)>>><