US-Bundesgericht: Trans-Diskriminierung ist Religionsfreiheit

Arbeitgeber dürfen Transsexuelle in den USA nach Gutdünken feuern, solange sie ihre religiösen Gefühle als Begründung anführen.

[http://www.queer.de/detail.php?article_id=26853

  1. #1 von Netizen am 19. August 2016 - 23:43

    Dann sollen die Bibelfetischisten aber auch nicht rumheulen, wenn sie verbal und faktenbasiert eins auf die Fresse kriegen. Das nennt sich Meinungsfreiheit.

  2. #2 von Willie am 20. August 2016 - 02:24

    Ich kann diese Beurteilung nachvollziehe, da Religionen ja aus Diskriminierungsgründen entstanden und ausgebaut wurden. Ok, heute sagt man Diskriminierung dazu, damals hieß das noch Ausschluß von Anderen und Verfolgung von Ungläubigen.

  3. #3 von user unknown am 20. August 2016 - 04:59

    „… entsprechend des aufrichtig gehaltenen religiösen Glaubens geschäftlich tätig zu sein“

    Religiöse Geschäfte, so, so! Bietet der Unternehmer denn nur christliche Bestattungen für Christen an?

    Ich denke im Gegenzug müsste der Staat bei der Ausschreibung von Aufträgen dann religiöse Menschen ausschließen, weil diese nicht dafür garantieren können, allen Bürgern gleichberechtigt zur Verfügung zu stehen.