Missionare des Atheismus: Stiftung übernimmt Gebühr für Kirchenaustritt

Sie werben für die Gottlosigkeit und wollen nun zunächst für zehn Kirchenmitglieder deren Austrittsgebühr übernehmen: Die Kasseler Ortsgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung.

[https://www.hna.de/kassel/stiftung-kassel-uebernimmt-gebuehr-kirchenaustritt-6674114.html

  1. #1 von Vimar am 19. August 2016 - 19:26

    Die finanziellen Anreize der Giordano-Bruno-Stiftung zu einem spontanen und möglicherweise unüberlegten Austritt halten wir für fragwürdig. Es ist uns ein Anliegen, um jedes Mitglied unserer Kirche zu werben und zu zeigen, was es bedeutet, Teil der christlichen Gemeinschaft zu sein

    Schön verkackt, würde ich mal sagen.

    Dazu gehöre die Möglichkeit Kinder taufen zu lassen, sich kirchlich trauen zu lassen sowie die diakonischen Dienstleistungen zu nutzen und zu unterstützen.

    Kinder können die Eltern selbst duschen.
    Es gibt gute Alternativen zur Diakonie
    Wer aus der Kirche austritt und die eingesparte Kirchensteuer wohltätigen Zwecken zukommen lässt, tut so viel Gutes wie 6 (!) Kirchenmitglieder.

    Kirche sei ein wichtiger sozialer Dienstleister und Kulturträger, der unter anderem aus Kirchensteuermitteln finanziert werde und allen zu Gute komme.

    Das traut sich das feige Huhn aber auch nur zu sagen, wenn gerade keiner von der GBS daneben steht.
    Möge das FSM dich für deine Lügen strafen.

    Es wird versucht, Glauben als etwas Unvernünftiges darzustellen.

    Pfff, ‚versucht‘.

    Ich glaube, dass unsere Art des Glaubens und der Religion sehr vernünftig ist und wir viel anzubieten haben für die Menschen – auch für ihr privates Leben.

    3x falsch

    Schöppe sieht bei der Stiftung zudem eine Art der Missionierung am Werk, die die Kirche längst überwunden habe.

    Verstehe, Geld für den Austritt = Glaub an Jesus und gib uns dein Geld, sonst wird Gott dich strafen.
    Auch wenn ich das normalerweise nicht sage: Fick dich.

    Wir versuchen durch Kontakte im Alltag zu überzeugen und nicht indem wir sagen, das Unglauben falsch ist.

    Stimmt, das macht ihr auf der Kanzel.

  2. #2 von Unechter Pole am 19. August 2016 - 20:41

    Krüstenverfolgung!

  3. #3 von omnibus56 am 20. August 2016 - 00:13

    Wenn erwachsene Menschen aus der Kirche austreten, ist es möglicherweise „unüberlegt“ und abzulehnen. Wenn kleine Kinder, noch bevor sie ihrem Willen Ausdruck verleihen können, definitiv „unüberlegt“ zwangsgetauft werden, ist es natürlich nicht abzulehnen. Warum wundert mich dieser geistige (geistlose) Salto nicht? 🙂

  4. #4 von user unknown am 20. August 2016 - 04:29

    Angesichts der Tatsache, das Kirchenaustritte ein Selbstläufer sind, halte ich Anreize für nicht notwendig. Einen spürbaren Effekt wird man so kaum erzielen können, aber auch nicht müssen. Sozialen Härtefällen den Schlupf zu erleichtern finde ich aber doch sinnvoll.

    Womöglich gibt man so vielen Leuten auch einen Anstoß, die denken – hey, das ist die Gelegenheit! Wollte ich immer schon und jetzt noch die Kohle sparen! Um dann aber zu überlegen, dass sie es ja eigentlich nicht nötig haben, und verzichten aus Scham auf die Unterstützung, setzen es aber endlich um.

  5. #5 von Unechter Pole am 20. August 2016 - 08:19

    @uu
    Bei Menschen, die nicht steuerpflichtig sind (z.B. viele Rentner, Geringverdiener) oder aber pauschalbesteuert mit konfessionsunabhängiger Abgabe der Kirchesteuer (z.B. manche 450 €-Jobs) stellt die Gebühr auf jeden Fall eine Hemmschwelle dar, aus der Kirche auszutreten. Es wird mit dem Austritt nichts gespart, sondern bis zu 55 € ausgegeben.