Experte zu Austritten: Glaube verdunstet ohne Kirche

Die evangelische Kirche muss nach Ansicht des kirchlichen Soziologie-Experten Gerhard Wegner deutlicher betonen, dass die Mitgliedschaft in der Kirche wichtig ist.

[http://www.evangelisch.de/inhalte/137520/19-08-2016/soziologe-gerhard-wegner-zu-austritten-glaube-verdunstet-ohne-kirche

Advertisements
  1. #1 von m0ebius am 19. August 2016 - 13:01

    Üblicherweise verdunstet der Glaube ja, bevor man aus der Kirche austritt.

  2. #2 von Netizen am 20. August 2016 - 01:38

    „Christsein kann auf Dauer ohne Kirche nicht funktionieren“, sagte der Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem Evangelischen Pressedienst (epd). Alles andere sei eine „gefährliche und illusionäre Vorstellung“, erklärte Wegner mit Blick darauf, dass im Jahr 2015 rund 210.000 Protestanten die Kirche verlassen haben.

    Hatte der Namensgeber dieses Aberglaubens denn eine Kirche hinter sich bzw. eine solche überhaupt befürwortet? Offensichtlich gings beim Chef höchspersönlich auch ohne. Oder hing Jesus einer „gefährlichen und illusionären Vorstellung“ an? Dann sollte die EKD das bitte dem Schöpfer des Universums mitteilen, daß dieser sich im Irrtum befindet. Klerikaler Bürokratie und Egomanie hat sich auch Gott zu unterwerfen, Hallojulia.

    In der Kirche müsse sich deutlicher rumsprechen, dass „die Mitgliedschaft für die Kirche der Zukunft von entscheidender Bedeutung ist“, sagte Wegner.

    Ach so – das ergibt mehr Sinn. Es ist für die Kirche von entscheidender Bedeutung, daß die Dummen ihr weiter die heilige Stange halten. Logisch.

    Stattdessen erlebe er aber immer wieder viele Christenmenschen, die suggerierten, dass die Kirche für den Glauben nicht unbedingt notwendig sei. „Da ist die Mentalität sehr luschig“, sagte Wegner.

    Natürlich ist es luschig, sich mehr sozial zu engagieren und um hilfsbedürftige Menschen zu kümmern als Gott die Füße zu lecken. Was bilden sich diese Christenmenschen eigentlich ein??ß Unerhört.

    Was ich allerdings noch viel unerhörter finde, ist, daß ich jetzt schon „Christenmenschen“ vor ihren eigenen klerikalen Sklaventreibern in Schutz nehme. Zwar unter großem Vorbehalt, aber immerhin.

    Allein halte das Christsein niemand durch: „Religion braucht die soziale Abstützung durch andere Gläubige.“

    Mag sein, aber wozu braucht es dazu eine institutionalisierte und bis aufs Blut wirtschaftlich-kriminell agierende Kirche?

    Die katholische Kirche, aus der 2015 rund 182.000 Menschen austraten, habe ein anderes Verständnis: „Für die Katholiken ist die Kirche heilsnotwendig.“

    Für Jesus wars das nicht. Ihr widersprecht Eurem eigenen Chef. Das gibt Abzüge in der Personalakte.

    Auch wer sage, er könne ohne Kirche weiter an Gott glauben, verlöre recht schnell den Kontakt, sagte Wegner. Das hätten Studien des Sozialwissenschaftlichen Instituts ergeben. „Glaube und Religiosität verdunsten, spätestens in der zweiten Generation.“

    Das heißt doch nichts anderes, als daß Euer antiquiertes Geschwätz nicht überzeugt! So ist die Realität. Wäre der Glaube so toll und wunderbar und lebensbereichernd, würden sich die Menschen auch freiwillig dafür entscheiden. Aber nein, Ihr müßt Euch an kleinen Kindern vergehen und sie unter Zwang auf „Christsein“ trimmen, um Eure eigene erbärmliche Existenz zu erhalten.

  3. #3 von Netizen am 20. August 2016 - 01:39

    Da hab ich ein Tag verschusselt, aber durch die Einrückungen sollte noch klar sein, was Zitat und was eigene Aussage ist.

  4. #4 von Willie am 20. August 2016 - 03:24

    Auch wer sage, er könne ohne Kirche weiter an Gott glauben, verlöre recht schnell den Kontakt, sagte Wegner.

    Und diesem Gott, so es ihn denn gäbe, ist dies alles scheißegal. Warum dann noch dieser Arschkriecherei und dieses Schamanengetue rund um dieses Ding?