Religionsunterricht: Identität hilft bei Integration

Identität hilft bei der Integration, und das gilt auch für die eigene Religion. Es sind zwar noch Schulferien, aber bei einem Treffen mit der österreichischen Bildungsministerin Sonja Hammerschmid machte der für Schule zuständige Bischof Wilhelm Krautwaschl jetzt schon deutlich, wie wichtig in seinen Augen der Religionsunterricht bei der Frage nach Integration ist.

[http://de.radiovaticana.va/news/2016/08/18/religionsunterricht_identit%C3%A4t_hilft_bei_integration/1252022

  1. #1 von Willie am 19. August 2016 - 06:16

    „Klar zu wissen, woher jemand kommt, ist immer besser, als das, was mir wichtig ist, zurückzuhalten und so zu tun, als ob ich objektiv wäre. Je klarer man weiß, woher man kommt, desto klarer kann auch Integration in eine Gesellschaft passieren.“

    Ich bin ja auch für vollumfänglichen Sexualunterricht an Schulen. Ob die Mama nun aus Bayern kommt und der Papa aus einerm anderen Gebiet ist dabei nicht zu wichtig.

  2. #2 von Friedensgrenze am 19. August 2016 - 07:14

    Wichtiger als das Gefasel des Interdiözesanen Amtes für Unterricht und Erziehung sind die Zahlen. Es werden zur Zeit 22000 junge Menschen in eine berufliche Zukunft geschickt, die nur eine ist weil die Kirchen den Staat für ihre eigenen Interessen benutzen. Das Privileg des Religionsunterrichtes kommt die Allgemeinheit also teuer zu stehen. Es kostet Geld, bindet dringend benötigte Schaffenskraft junger Menschen an die Religion, also weg von der Wissenschaft und simuliert Sicherheit wo keine ist.

  3. #3 von parksuender am 19. August 2016 - 10:28

    Es ist wichtig zu wissen woher man kommt – Mir ist das bis heute nicht wichtig aber von mir aus soll man doch. Nur was hat das mit Religion zu tun? Zeigt den Kindern, wie Türken, Iraner, Griechen, etc leben, arbeiten, die Geschichte der Länder. Dann lernen sogar alle etwas über andere Kulturen und das ist sogar integrationsfördernd für alle (auch für die Einheimischen).