Usain Bolt: Ein „bibelorientierter, gottesfürchtiger und Jesusanbetender Christ

Goldmedaillen aus drei Olympiaden – doch Usain Bolt trägt bei seinen Wettkämpfen die Wundertätige Medaille an seiner Halskette. Der Spitzensportler macht auch öffentlich das Kreuzzeichen.

(…)

Nach Angaben seines Presseteams ist der Spitzensportler ein „bibelorientierter, gottesfürchtiger und Jesusanbetender Christ“.

weiterlesen:

[http://www.kath.net/news/56333

  1. #1 von dirk am 16. August 2016 - 16:44

    Haben sportlichen die Leistungen von Herr Bolt mit Christus oder mit Chemie zu tun?

    http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/doping-in-der-leichtathletik-jamaika-testet-anders-12290281.html

    „Bei der Anti-Doping-Agentur des kleinen Landes wird eine eigenwillige Kultur der Verschleierung gepflegt. Und die Zahl und Qualität der Tests ist gering.
    22.07.2013“

    „Es seien in den letzten vier Jahren 860 Proben erhoben worden, sagte sie. „504 dieser Tests im Rahmen von Wettkämpfen, die verbleibenden 356 Tests bei Trainingskontrollen.“

    Kein Interesse an Aufklärung
    Es handelt sich allein um Urinproben. Denn mit Blutabnahmen wird Jadco, so wurde vor wenigen Wochen von der Regierung verlautbart, erst in diesem Jahr beginnen“

    Aus dem Artikel „Die einzigartige Tortur der deutschen Topathleten“ der Welt vom 06.03.16.

    „Dopingfahnder testen deutsche Sportler oft mehr als 30-mal im Jahr. Dazu gehören Eingriffe in die Privatsphäre und Weckrufe um sechs Uhr morgens. Im Ausland lachen sie sich offenbar darüber schlapp.“

    „Dem zunehmenden Dopinggeneralverdacht können sie nur den Verweis auf Dutzende negative Urin- und Blutproben entgegenhalten. Rund 30 Dopingtests – in und außerhalb des Wettkampfs – hat Storl 2015 absolvieren müssen. Die deutsche Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz kam nach eigenen Angaben gar auf 55.“

  2. #2 von omnibus56 am 16. August 2016 - 17:20

    @#1
    Und dann kommt unser Sportminister mit irrwitzigen „Medaillen-Zielvorgaben“ daher, die man getrost als Manager-Bullshistic bezeichnen kann.

    Mal ganz abgesehen davon, dass ein Olympia-Sieger für 4 Jahre Schinderei gerade mal 20 TEUR, ein Dschungelcamp-Sieger für ein paar Tage Selbstverarschung aber 150 TEUR bekommt…

  3. #3 von Unechter Pole am 16. August 2016 - 17:44

    Und dazu noch ein unorthographischer Christ. Denn „jesusanbetender“ als Partizip I schreibt man klein.

  4. #4 von dirk am 16. August 2016 - 18:02

    Seit Jahrzehnten ist Doping und Sport doch schon im Gespräch und wenn man sich genauer anschaut was getan wird von den Verbänden und Regierungen, hab ich eher den Eindruck das man den Gebrauch von Doping nicht generell erschweren will sondern in vielen Ländern falls möglich unter den Teppich kehrt und in Bezug auf andere Länder als politische Waffe nutzt.

    Man hatte ja den Vorschlag Proben auch in einem anderen Land zu Lagern und bei Bedarf zu untersuchen, bisher noch nicht realisiert und die Anzahl der Proben pro Athlet sind wohl international sehr unterschiedlich.

    Und ein Blick auf Armstrong zeigt das gegen ihn erst vorgegangen wurde als Aussagen ehemaliger Kollegen vorlagen.

    (Zitat wiki)

    “ Mehr als ein Dutzend ehemaliger Weggefährten bestätigten unter Eid, dass Armstrong von Beginn bis zum Ende seiner Karriere zu Doping gegriffen habe.[24] Nach vier Jahren Recherche kam die USADA damit zu dem Ergebnis, dass Armstrong das „höchstentwickelte, professionellste und erfolgreichste Dopingprogramm, das die Sportwelt jemals gesehen hat“, betrieben habe.“

  5. #5 von Hypathia am 16. August 2016 - 18:25

    Der dopt doch nicht. Was ihr wieder denkt!
    Dem hilft doch nur sein Jesulein…….

  6. #6 von user unknown am 16. August 2016 - 23:56

    Es gibt Sportler die an Jesus glauben und solche die nicht an ihn glauben. Es gibt Gläubige die die Goldmedaille holen und solche die ausscheiden, wie es auch Ungläubige gibt, die Gold holen und Ungläubige die ausscheiden.

    Ein einzelner Bolt ist da ziemlich irrelevant. Vielleicht ist er auch Erdbeerjoghurt zum Frühstück, vielleicht hört er Beyonce, vielleicht hat er ein blaues Kopfkissen. Na und?

    Außer natürlich, man hätte wg. seines Glaubens ein so lädiertes Selbstbewusstsein, dass man sich zwanghaft nach anderen umschaut, möglichst hoch angesehenen Personen.

    Nur – Bolt ist ja nicht für seinen Glauben angesehen, sondern für die geringe Zeit, in der er 100m zu Fuß zurücklegt. Bzw. 200m.

  7. #7 von dirk am 17. August 2016 - 00:45

    #6 von user unknown

    Klar, genauso beschreibt Kath.net das auch:

    „Goldmedaillen aus drei Olympiaden – doch Usain Bolt trägt bei seinen Wettkämpfen die Wundertätige Medaille an seiner Halskette. Der Spitzensportler macht auch öffentlich das Kreuzzeichen.
    …Doch es gibt noch eine Medaille, die er schätzt: Bei jedem seiner Wettkämpfe trägt der gläubige Katholik die Wundertätige Medaille an seiner Halskette. Die Wundertätige Medaille geht zurück auf die kirchlich anerkannte Marienerscheinung der französischen Heiligen Catherine Labouré (1806-1876), vgl. den Eintrag „Wundertätige Medaille“ auf kathpedia.

    Bolt ist auch bekannt dafür, dass er gern direkt vor dem Wettkampf, während er schon seine Füße im Startblock hat, öffentlich ein Kreuzzeichen macht.

    Nach Angaben seines Presseteams ist der Spitzensportler ein „bibelorientierter, gottesfürchtiger und Jesusanbetender Christ“. Bereits 2012 hatte ihn der Vatikan zu einer Konferenz über Religionsfreiheit eingeladen.

  8. #8 von Elvenpath am 17. August 2016 - 12:00

    „Usain Bolt: Ein bibelorientierter, gottesfürchtiger und Jesusanbetender Christ“

    Und ein Doper und Betrüger.

  9. #9 von Monika am 22. August 2016 - 10:35

    Kennt hier jemand den Film „Die Stunde des Siegers“?
    Wer mich ehrt, den will ich auch ehren!

  10. #10 von drawingwarrior am 22. August 2016 - 11:16

    @Monika
    Ja, Chariots of fire ist mir ein Begriff.
    Dein Zitat ist trotzdem Müll, weil es genau die Denke spiegelt, die Deinen Gott zu einem Rüpel auf dem Schulhof macht.
    Das Zitat könnte auch von einem x-beliebigen Capo einer „Familie“ stammen.

  11. #11 von Monika am 22. August 2016 - 11:30

    Ein Zitat ist Müll, weil es dir nicht paßt.

    Aber der Soundtrack ist geil, gelle?!

  12. #12 von Monika am 22. August 2016 - 11:36

  13. #13 von Monika am 22. August 2016 - 11:39

  14. #14 von drawingwarrior am 22. August 2016 - 12:30

    Ein Zitat ist Müll, weil sein Inhalt Müll ist.
    Und warum dieses Zitat Müll ist habe ich begründet, fern ab von „passt mir nicht in den Kram“.
    Die Musik zu diesem Film ist neben Bladerunner das Beste, was Vangelis je geschrieben hat.
    Das Album ziert seit Mitte der 80ger meinen Plattenschrank.
    Der Choral „Jerusalem „, aus dessen Refrain der Titel des Films entlehnt ist, sollte voll Deinen Geschmack treffen.

  15. #15 von Monika am 22. August 2016 - 15:28

    Jerusalem von Hubert Parry ist ein nationalistisches Stück, das mehr mit England, als mit Gott zu tun hat, aber: ja, voll mein Geschmack!

  16. #16 von Don am 24. August 2016 - 15:44

    „Je grösser der Dachschaden, desto schöner der Aufblick zum Himmel“ (Karlheinz Deschner) und „Mit Scheisse im Kopp rennt man schneller“ (Eigenzitat)