INTEGRATIONSDEBATTE: Und es hat doch mit dem Islam zu tun

Ist der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar? Wer muss sich bei der Integration an wen anpassen? Und wie kann die Vision eines Euro-Islams gelingen? Die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder hat zehn Antworten auf diese Fragen gefunden

[http://www.cicero.de/berliner-republik/integrationsdebatte-und-es-hat-doch-mit-dem-islam-zu-tun

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  1. #1 von klafuenf am 17. August 2016 - 17:08

    Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

  2. #2 von dirk am 17. August 2016 - 19:12

    Die Frau fängt schon mit Halbwahrheiten an.

    Zitat Frau Schröder

    „„Islam bedeutet Frieden“, werden wir in so manchem Forum des interkulturellen Dialogs belehrt. „Islam bedeutet Krieg“, ist man sich in rechtsradikalen Parteien und Netzwerken sicher. Alles Quatsch. Wie bei jeder anderen Religion auch gibt es keinen objektiv feststehenden Wesensgehalt eines Glaubens.“

    Wie wäre den mal auf das Wort einzugehen? Da gibt es doch eine Herleitung.

    Laut wiki

    „Das arabische Wort Islām (islām / إسلام) leitet sich als Verbalsubstantiv von dem arabischen Verb aslama („sich ergeben, sich hingeben“) ab und bedeutet mithin „Unterwerfung (unter Gott)“, „völlige Hingabe (an Gott)“.“

    Und wenn man bedenkt das der Koran dies auch fordert durch seine zahlreichen Vorschriften der Gläubige soll sich an die Regeln Gottes halten, da sind dann die Interpretationsspielräume ohne massive theologische Einschränkungen im Hirn schon deutlich kleiner geworden.

    Zitat Frau Schröder
    „4. Ein universeller Geltungsanspruch der Scharia ist nicht mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar.“

    Da hat sie ja vollkommen recht aber damit backt sie sich auch eine Illusion. Für den deutschen Zentralrat der Muslime ist die Scharia das Gesetz dem die Muslime unabänderlich anhängen sollen. Wie könnte da die Zukunft für Deutschland aussehen?

    Welt Artikel vom 26.01.14 „KÖLN STREIT UM PROFESSOR Angriff auf den freundlichen Islam“
    „Zugleich fordern im Zentralrat geschätzte Denker wie al-Qaradawi aber, einen an der Scharia orientierten islamischen Staat zu errichten, sobald Muslime die Mehrheit stellten.“

    „Lieber blauäugig als blind?“ : Anmerkungen zum „Dialog“ mit dem Islam / Joahannes Kandel. Friedrich-Ebert-Stiftung, Politische Akademie

    „„Glaubwürdige Augen- und Ohrenzeugen haben
    übereinstimmend berichtet, dass der Vorsitzende
    des ‚Zentralrates der Muslime’, Nadeem Elyas, auf
    Anfrage bei einer Veranstaltung in Hamburg
    sinngemäß erwidert habe, die deutsche Verfassung
    sei zu akzeptieren, zumindest so lange als die
    Muslime in der Minderheit seien. MÜLLER,
    Islamistische Organisationen, II, MD, 11/2001, S.
    362.“

    Zitat Frau Schröder
    „10. Wir brauchen einen aufgeklärten Islam. Bassam Tibi forderte bereits Anfang der 90er Jahre einen säkularen und aufgeklärten Euro-Islam. Es ist leicht, Tibis Idee als utopisch abzuqualifizieren. Doch wir haben keine andere Chance! Zumindest keine, die ohne einen Clash of Civilizations mitten in unseren Städten Europas auskommt.“

    Nun dieses Problem ist aber auch ein quantitatives, je mehr Leute entsprechender Gesinnung von Merkel ins Land gekarrt werden desto größer ist die von Frau Schröder beschriebene Gefahr. Da fällt mir wieder die Umfrage mit Fäusten, Eisenstangen und Tritten in Suhl ein bei der ca 100 von 1600 Leuten Lynchjustiz verüben wollten weil eine Person den Koran in den Lokus spülte.

  3. #3 von omnibus56 am 17. August 2016 - 22:34

    Der fundamentale Islam ist wie das fundamentale Christentum nicht mit dem GG vereinbar! Nur das bei uns übliche, weichgespülte Christentum ist halbwegs tolerabel, weil dieses „nur“ noch durch Lobbyarbeit mit Hilfe eines total christlich-religiotisch verseuchten Parlaments (leider zu oft erfolgreich) versucht, die Grundrechte in seinem Sinne zu verändern bzw. zu untergraben.

  4. #4 von dirk am 18. August 2016 - 12:06

    @#3 von omnibus56

    Ich empfehle dir die überlieferte Lebensgeschichte von Jesus und Mohammed und die jeweiligen überlieferten Aussprüche mal zu vergleichen und du wirst erkennen das sich ein Christ eben nicht im theologischen Sinne das Hirn verdrehen muss um den Leitlinien seines Idols zu folgen und friedlich zu bleiben, beim Islam sieht das anders aus.

    Sicher hat das Christentum eine extrem gewalttätige Vergangenheit, die hat sich aber durch die Verdrängung des unvorstellbar grauenhaften Christengottes teilweise inklusive umschreiben der Bibel zur Verschiebung nach Christus als positives Beispiel im Zuge der Aufklärung in Europa geändert. Diese Änderung muss keineswegs freiwillig durch die Kirchen durchgeführt worden sein, den nur mit Auge um Auge, Hexenverbrennungen, Missionierung durch das Schwert und Versklavung Andersgläubiger wollten immer mehr Bürger in Europa nichts mehr zu tun haben.

    Auch ist die Betrachtungsweise des AT wichtig, viele Christen sehen da eher mal Geschichten oder Märchen keinesfalls wird das alles als Gotteswort betrachtet.

    Sicher wollen auch viele Muslime friedlich leben, bloß gibt es dazu in Bezug auf Gottesleugner die ihre Meinung sagen und Apostaten kaum Anhaltspunkte in der bisherigen Scharia.

    https://vid.me/nFBQ

    Und selbstverständlich ist es Gotteswort das Atheisten Tiere sind.

    Auch die Unterschiede in den Leitlinien zb den zehn Gebote sind doch riesig. Der Islam fordert Gläubige welche sich mit Ungläubigen einlassen zu verlassen und sie zu beleidigen, der Islam betont das Ungläubige in die Hölle kommen. Und Leute umzubringen ist nach den islamischen 10 Geboten vollkommen OK wenn dies rechtmäßig, also aufgrund islamischen Regeln geschieht.

  5. #5 von Netizen am 18. August 2016 - 14:51

    @dirk:

    Ich empfehle dir die überlieferte Lebensgeschichte von Jesus und Mohammed und die jeweiligen überlieferten Aussprüche mal zu vergleichen und du wirst erkennen das sich ein Christ eben nicht im theologischen Sinne das Hirn verdrehen muss um den Leitlinien seines Idols zu folgen und friedlich zu bleiben, beim Islam sieht das anders aus.

    Man könnte sich auch auf die Lebensgeschichte Rumpelstilzchens beziehen … Was die Kirchen über ihren Jesus Christus predigen, ist zum größten Teil auch auf ihrem eigenen Mist gewachsen und hat mit der historischen Persönlichkeit des Jesus von Nazareth (sofern dieser denn tatsächlich je existiert haben sollte, was zweifelhaft ist) wenig bis gar nichts zu tun. Zudem finden sich in der Bibel zahlreiche fragwürdige Aussagen dieses Herrn Jesus, die gerne unter den Teppich gekehrt werden und alles andere als friedlich bzw. „liebevoll“ sind.

    Sicher hat das Christentum eine extrem gewalttätige Vergangenheit, die hat sich aber durch die Verdrängung des unvorstellbar grauenhaften Christengottes teilweise inklusive umschreiben der Bibel zur Verschiebung nach Christus als positives Beispiel im Zuge der Aufklärung in Europa geändert.

    Was sagt eigentlich Gott dazu, daß SEIN Wort dermaßen verdreht wird? Früher hat ER für weit weniger immerhin eine zünftige Sintflut losgetreten. Und heute kann das gläubige Pack mit SEINEM Wort machen, was es will? ER kann einem fast leid tun.

    Auch ist die Betrachtungsweise des AT wichtig, viele Christen sehen da eher mal Geschichten oder Märchen keinesfalls wird das alles als Gotteswort betrachtet.

    Komisch, wenns um die Zehn Gebote geht, dann ist es plötzlich doch wieder Gottes Wort und buchstabengetreu zu befolgen … In gewisser Weise müssen auch Christen sich ihr Resthirn verknoten, wenn es um das Aufrechterhalten ihrer Wahnvorstellung eines vor Liebe strotzenden, barmherzigkeitsbesoffenen Gottes geht. Die Bibel gibt ein solches BIld jedenfalls nicht so ohne Weiteres her.