Genervte Forscher räumen mit Chemtrail-Verschwörung auf

Wer in einer Großstadt öfters mal gen Himmel blickt, dem wird das Phänomen gut bekannt sein: lange, dünne Wolken—die sogenannten Kondensstreifen—, die normalerweise entstehen, wenn wasserdampfhaltige Triebwerksabgase von Luftfahrzeugen auf relativ kalte Luft treffen. Es gibt allerdings noch eine etwas weniger technische Erläuterung für dieses Phänomen—nämlich die Ausführungen von Chemtrail-Verschwörungstheoretikern: Sie werden nicht müde, zu behaupten, dass hinter den Kondensstreifen von der Regierung durchgeführte geheime Sprühprogramme stecken, in denen Chemikalien in der Luft versprüht würden, die das Klima beeinflussen und die Menschen vergiften sollen.

[http://motherboard.vice.com/de/read/genervte-wissenschaftler-raeumen-mit-chemtrail-verschwoerungstheorien-auf

  1. #1 von Siegrun am 16. August 2016 - 06:26

    …das hat aber nix mit Großstadt zu tun!!! Und es liegt auch nicht daran, dass Triebwerksabgase irgendwie besonders wasserdampfhaltig sind…eigentlich ist die Luft hoch verdichtet und erhitzt, so sieht es doch aus. Und wenn nun sehr heiße Luft auf sehr kalte trifft, was passiert dann?
    Kondensation, genau.
    Boah, ist der Artikel schlecht geschrieben!

  2. #2 von Skydaddy am 16. August 2016 - 08:08

    Selbst, wenn es plötzlich keine Kondensstreifen mehr gäbe, würden die Aluhutträger sicher glauben, „Sie“ hätten jetzt Technologie, um UNSICHTBARE Chemtrails zu versprühen …

  3. #3 von Yeti am 16. August 2016 - 16:27

    @skydaddy: zum Thema unsichtbare Chemtrails hatte doch der Postillon mal was:

    http://www.der-postillon.com/2016/02/regierung-verspruht-ab-sofort.html