ISLAMWISSENSCHAFTLER TIBI: „Burka-Verbot ist eine kluge politische Maßnahme“

Für Islamwissenschaftler Bassam Tibi steht ein Burka-Verbot nicht im Widerspruch zum Respekt für einen offenen Islam. CDU-Innenexperte Bosbach fordert „keine Toleranz gegenüber Intoleranz“.

[http://www.welt.de/politik/deutschland/article157648083/Burka-Verbot-ist-eine-kluge-politische-Massnahme.html

  1. #1 von Willie am 14. August 2016 - 04:53

    sagte Bosbach der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag): Das Tragen der Burka sei „mit Sicherheitsrisiken verbunden, die man nicht unterschätzen sollte“.

    Solche Aussagen noch vor einem Jahr in Kommentarspalten der Presse geäußert führte zur Löschung des Kommentars.

    Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann ist, warum man da immer von Burka-Verbot (Kleidungsverbot) spricht. Ein Verbot bestimmter Kleidungsstücke ist auch immer eine weitere Einschränkung der pers. Freiheiten und erst einmal angefangen geht es schnell weiter: Minirock, Top ohne BH, kurze Hosen bei Männer ….

    Die sollen endlich konsequent handeln und die Religion so weit als möglich vom Staat trennen (vollständige Trennung erwünscht) und den Bürgern, inkl. juristische Personen (Firmen), das Hausrecht stärken. So wie ich am Briefkasten Werbung mir verbieten kann, so muss ich das auch in meinem pers. Umfeld – und den Firmen – Religionswerbung verbieten können. Jede Zurschaustellung von Religion ist gleichzeitig auch eine Werbung dafür. Und selbst bei der derzeitigen Gesetzeslage muss es möglich sein grundsätzlich alle Kopfbe- und -verdeckungen, sofern sie nicht Teil der Arbeitsbekleidung sind, im Firmenumfeld verbieten zu können.