Alltagsrassismus: „Terror hat mit dem Islam nichts zu tun!“

Die Anschläge in München, Ansbach und Würzburg haben Verletzte und Tote gefordert und das Leben von Muslimen in ganz Deutschland verändert. Immer wieder müssen sie sich rechtfertigen – auch im Alltag.

[http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/917004/alltagsrassismus-terror-islam-nichts-tun.html

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  1. #1 von Willie am 12. August 2016 - 01:42

    „Terror hat mit dem Islam nichts zu tun!“

    Nein, natürlich nicht. Wer kommt nur darauf?

    Es bleibt aber die Komponente, dass sich der Islam wunderbar für Terror nutzen läßt, sei es durch den Terroristen selbst oder eine Gruppierung die dann sofort schreit: „Ja, wir warns“ und darum ist Koran und Islam nicht besser als ein Christentum und schlichtweg sch….

  2. #2 von Noch ein Fragender am 12. August 2016 - 12:33

    Wenn die Diskussion mittlerweile doch wenigstens das Niveau der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bekommen könnte:

    „In die Offenbarungsschriften hinein ist ein Zug von Gewalt eingetragen, Religion beinhaltet genuin solche Potentiale“, sagt Ulrich Kropac, Professor für Didaktik der Religionslehre, für Katechetik und Religionspädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Deshalb könne sich Religion auch nicht damit herausreden, sie werde lediglich instrumentalisiert, wenn Menschen im Namen Gottes andere verletzen oder gar töten.

    http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/die-dunklen-seiten-gottes

  3. #3 von Elvenpath am 12. August 2016 - 16:34

    Der Anschlag in München geht auf das Konto eines Rechtsradikalen. Er sah sich als Arier und hasste Muslime.

  4. #4 von Charlie am 12. August 2016 - 17:06

    @Elvenpath

    Interessant ist nur, dass er als Halb-Iraner viel mehr Arier ist, als es jemals ein Deutscher sein könnte. Die echten Arier kommen aus Iran:

    http://www.arte.tv/sites/de/das-arte-magazin/2014/04/04/die-wahren-arier/

  5. #5 von dirk am 12. August 2016 - 17:40

    @ #3 von Elvenpath

    Zitat von Elvenpath

    „Er sah sich als Arier und hasste Muslime.“

    Auch wenn dich das jetzt sehr überrascht, die meisten Bewohner des Irans sind Muslime.

    Hasste der Mörder Muslime?

    Ich hab mir die eine Minute 40 Sekunden lange Unterhaltung zwischen dem Anwohner und dem Mörder angehört, und die Aussagen des Mörders wurden im nachhinein ja auch bestätigt.

    Also das er ohne Grund verkloppt wurde und das er jahrelang massiv gemoppt wurde. Und ihm keiner adäquat geholfen hat. Als der Vater des Täters Anzeige wegen Körperverletzung stellte hat der Richter die Täter nicht verurteilt sondern die Polizei hat Täter und Opfer zu einem gemeinsamen Gespräch zusammengeführt, offenbar ohne Erfolg aus Sicht der Person die geschlagen und gemoppt wurde.

    Während des Gespräches sagte er „scheiss Türken“ er sprach nicht von Muslimen, ich gehe davon aus das Religion bei diesen Morden keine direkte Rolle spielte.

  6. #6 von Elvenpath am 12. August 2016 - 17:43

    @dirk: Wie und warum er zu dem rechtsextremen Gedankengut kam, ist ein Fall für die Psychologen.
    Es ging mir darum, dass er kein religiös motivierter Amokläufer war.

  7. #7 von dirk am 12. August 2016 - 17:50

    @#6 von Elvenpath

    Ach, und ich dachte wenn jemand Leute pauschal hasst weil sie Gläubige einer speziellen Religion sind kann dies nur aus religiösen Gründen der Fall sein.