Lesung im Kloster Loccum von Ayman A. Mazyek: „Es kann sich nicht jeder seinen Islam backen“

Konflikte und Verheißungen des interreligiösen Dialogs sind das Thema einer Tagung des Theologischen Forums der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gewesen. Als Gast und zu einer öffentlichen Lesung im Kloster Loccum hatte die Landeskirche sich den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Ayman A. Mazyek, eingeladen.

(…)

Islamismus“ – gegen dieses Wort wehrt er sich. Mit diesem Begriff werde die Religion missbraucht. Dabei würden sich das, was als Islamismus bezeichnet werde, und der Islam selbst doch gegenseitig ausschließen. Da müsse doch differenziert werden anhand der Taten selbst. Verbrecher, Mörder, Gewalttäter seien die Menschen, die von sich sagten, dass sie islamischen Glaubens seien und aus diesem Glauben heraus Anschläge verübten.

Der Islam hingegen schließe das doch aus: Niemand könne gleichzeitig Muslim und ein Verbrecher solcher Art sein.

[http://www.kreiszeitung.de/lokales/nienburg/nienburg-weser-ort45437/kann-sich-nicht-jeder-seinen-islam-backen-6648346.html

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  1. #1 von aranxo am 10. August 2016 - 23:35

    Mal wieder den Wahren Schotten ausgepackt.
    Zu behaupten, der islamistische oder dschihadistische Terror hätte nichts mit dem Islam zu tun ist so hirnrissig, wie zu behaupten, die spanische Inquisition und die Hexenverbrennungen hätten nichts mit dem Christentum, der Gulag und die RAF nichts mit dem Sozialismus sowie Vernichtungskrieg und Auschwitz nichts mit dem Faschismus zu tun.
    So einfach kann man sich nicht rausreden.

  2. #2 von dirk am 10. August 2016 - 23:36

    Leider habe ich noch von keinem einziges Interview mit dem Herrn gehört in dem man ihn kritische Fragen zu Aussagen des Korans, Sunna und Scharia bezüglich Gleichberechtigung der Frauen, Fremdgehen, Ungläubige, Apostaten, Schwule sowie Meinungsfreiheit und Wertschätzung für Atheisten (Atheisten sind ja laut Koran keine Menschen sondern Tiere) konkret angesprochen wurde.

  3. #3 von O. am 11. August 2016 - 01:04

    „Die überwiegende Anzahl der Verse – unter ihnen auch das Verhältnis der Muslime zu Gewalt – sei unverrückbar. „Es kann sich nicht jeder seinen Islam backen.““

    Also, der erste Satz:
    „Die überwiegende Anzahl der Verse – unter ihnen auch das Verhältnis der Muslime zu Gewalt – sei unverrückbar.“
    Die überwiegende Anzahl der Verse sind gewalttätig, nur wenige sind es nicht.
    Das sagt er jetzt nicht explizit, agt aber auch nicht das Gegenteil.
    Man soll aber aus dem weiter oben stehenden sich Beklagen über das Wort „Islamismus“ als den Islam beleidigend, dazu angeregt werden, zu denken, der Islam sei friedlich.
    Das wird indirekt durch Wort- und Satzwahl impliziert.
    Durch den oben zitierten Satz soll der Eindruck gefestigt werden.
    Aber es wird eben nichts expliziert… das ist geschickte Manipulation.

    Zweiter Satz:
    „Es kann sich nicht jeder seinen Islam backen“
    Bisher hiess es immer, „den EINEN Islam gebe es nicht“.
    Nun darf man sich keinen eigene backen.
    Das soll im Zusammenhang aussagen: die Leute vom IS sind abtrünnige (von dem einzig wahren Islam – den es ansnsten, wenn er im Zusammenhang mit Gewalt als desen Ursache gennnt wird dann doch nie so monolithisch existieren soll).

    Reinste Propaganda.

    Und der Wahre Schotte wurde in (#1) schon erwähnt.

    @(#2): stehen Atheisten im Islam nicht sogar noch UNTER den Tieren… mir war so…

  4. #4 von Netizen am 11. August 2016 - 01:29

    Dabei würden sich das, was als Islamismus bezeichnet werde, und der „Islam selbst doch gegenseitig ausschließen.

    Wie kommt es eigentlich, daß man Gläubigen ihre eigene sogenannte „Heilige Schrift“ immer erst erklären muß? Herr Mazyek, mal unter uns, der Islam in Form des Korans ist die Grundlage für Islamismus und islamistischen Terror! Glauben Sie nicht? Ich könnte Ihnen zahlreiche Stellen dafür aus dem Koran rezitieren. Wenn Sie dem widersprechen, dann widersprechen Sie damit Gottes Wort, womit Sie im Paradies dann wohl nur in der Putzkolonne landen werden. Alternativ akzeptieren Sie, daß der Koran den Tod Ungläubiger befiehlt – es ist Gottes Wort!

    Der Islam hingegen schließe das doch aus: Niemand könne gleichzeitig Muslim und ein Verbrecher solcher Art sein.

    Ach?! Nun, der mutmaßliche Begründer des Islams, ein gewisser Mohamed, war geradezu ein Archetyp des religiösen Verbrechers – Despot, Kriegstreiber, Massenmörder, Kinderschänder … ein wahrlich leuchtendes Vorbild für alle Muslime. Oder habe ich da etwas falsch verstanden, Herr Mazyek?

    Das heißt Mazyek nicht gut, verweist aber auch darauf, dass eine Fatwa immer nur dann ausgesprochen werden könne, wenn ein Vers des Koran mehrfache Deutungen zulasse. Die überwiegende Anzahl der Verse – unter ihnen auch das Verhältnis der Muslime zu Gewalt – sei unverrückbar.

    Unverrückbar, wie? So wie z. B. Sure 2,191 und viele andere? Herr Mazyek – gemäß Ihres Glaubens und auf Basis des unverrückbaren Korans sind Sie verpflichtet, mich zu töten. Ich bitte daher um einen Terminvorschlag für meine Hinrichtung. Aber bitte nicht vor dem Aufstehen, sonst ist der ganze Tag im Eimer.

    Hmm, vielleicht sollte ich ihm diesen Vorschlag wirklich mal unterbreiten …

  5. #5 von itna am 11. August 2016 - 01:34

    Mayzek ist ein Heuchler, Lügner und Menschenverächter vom feinsten.

    Der weiss genau, was in seiner Bedienungsanleitung steht-gibt es aber nicht zu, um Privilegien für seine Schafe und sich zu bekommen.

  6. #6 von dirk am 11. August 2016 - 03:33

    #4 von Netizen
    Zitat
    „Wie kommt es eigentlich, daß man Gläubigen ihre eigene sogenannte „Heilige Schrift“ immer erst erklären muß? Herr Mazyek, mal unter uns, der Islam in Form des Korans ist die Grundlage für Islamismus und islamistischen Terror! Glauben Sie nicht?“

    Ich Glaube schon das Herr Ayman A. Mazyek das weiß, aber es geht ihm kaum darum die Wahrheit zu erzählen, er will doch offensichtlich Werbung für seine Religion zu machen. Das erschreckende ist jedoch das viele Medien dies mittragen, indem sie ihm nicht mit den entsprechende Aussagen aus Koran und Sunna kommen.

  7. #7 von Skydaddy am 11. August 2016 - 08:07

    „Es kann sich nicht jeder seinen Islam backen“

    EXAKT diese Auffassung habe ich neulich erst gelesen!

    Im IS-Magazin „Dabiq“.

    Der IS ist genau der gleichen Auffassung – nur, dass er sich selbst als wahre Schotten versteht und alle anderen als Ungläubige.

    Ein ganzes Heft ging darum, wie ‚liberale‘ Muslime und Imame Allahs Zorn erregen. Darunter auch Pierre Vogel.

  8. #8 von Hal am 11. August 2016 - 13:29

    Im Islam gibt es das Konzept der frommen Lüge, Taqiya, es ist ausdrücklich erlaubt zu lügen wenn es ums überleben des Gläubigen geht oder dem Islam als solchen nützt. Dazu kommt die Rhetorik eines Theologen, und so kann alles schöngeredet werden.

    Wenn dem Herrn Mazyek Islamisten nicht gefällt, wie wäre es mit Mohammedaner, denn deren Vorbild ist eine primitive, brutale und wahrscheinlich mythologische Figur aus dem 7. Jahrhundert. Richtige Muslime müssen dann nur lernen das Mohammed das Antivorbild ist – einfache Lösung für einfache Gemüter. 😀

  9. #9 von aranxo am 11. August 2016 - 18:16

    @skydaddy
    Pierre Vogel ist denen zu liberal? Great Joke.

  10. #10 von petebrosman am 11. August 2016 - 21:16

    @ aranxo

    Das scheint mir kein Joke zu sein.

    [https://blasphemieblog2.wordpress.com/2016/04/29/was-steckt-hinter-der-is-morddrohung-gegen-pierre-vogel/

  11. #11 von aranxo am 11. August 2016 - 22:29

    @pete
    Schon klar. Aber darauf muss man erst mal kommen, Pierre Vogel als zu liberal zu finden.
    Andererseits ist es auch hübsch zu sehen, dass die dasselbe machen wie alle Radikalen. Es werden nicht nur die eigentlichen Feinde bekämpft, sondern auch die „moderaten“ Abweichler in den eigenen Reihen. Und irgendwann sind sie so zersplittert, dass man sie leicht aufsammeln kann.