Ex-Atheistin: Ich musste zugeben, dass es Gott gibt

Schon als Kind kann Kim Menon nicht an Gott glauben. Gläubige findet sie geistig minderbemittelt. Doch dann lernt sie Christen kennen, die tatsächlich leben, was sie glauben. Das beeindruckt die junge Lehrerin und sie beginnt, am Atheismus zu zweifeln…

(…)

Ich fand das so komisch! Warum würde jemand extra Urlaub nehmen und so weit reisen, nur um uns zu helfen? Irgendwann sprach ich ihn darauf an und er antwortete: «Wir machen das, weil Gott Sie unendlich liebt. Wir möchten Ihnen seine Liebe zeigen.» Das traf mich so tief, dass mir die Tränen kamen. Noch nie hatte jemand etwas für mich getan, ohne dafür etwas zu verlangen. Ich dachte immer, dass ich Christen egal bin. Dass sie wollen, das man betet, aber dass sie kein Interesse an mir selbst haben.

(…)

Als ich wieder allein zuhause saß, lief ein christliches Lied im Radio und plötzlich wurde mir bewusst, dass Gott da ist. Dass er immer da war und dass er mich nie verlassen würde.

weiterlesen:

[http://www.jesus.ch/magazin/people/portraits/296120-ich_musste_zugeben_dass_es_gott_gibt.html

 

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  1. #1 von dezer.de am 9. August 2016 - 15:19

    Diese gequirrlte Propagandascheisse auf jesus.ch ist einfach so lächerlich überzogen, dass sie schon von weitem als solche zu erkennen ist.

  2. #2 von Unechter Pole am 9. August 2016 - 15:42

    LOL

    Genauso wie die alte Geschichte: Ein Maurer habe die „Bibel“ gehaßt und ein Exemplar irgendwo eingemauert. In wenigen Stunden ist ihm ein Backstein auf den Kopf gefallen, sofort tot. Sein Sohn findet die „Bibel“ in der Mauer, macht sie sauber, und gewinnt in Lotto.

    Sowas und auch Geschichten wie im Artikel erzählt man siebenjährigen im Religionsunterricht. Leider sehen das viele siebenjährige altersbedingt ein wenig unkritisch.

  3. #3 von Rene am 9. August 2016 - 17:06

    Ohne es gelesen zu haben: Miriam?

  4. #4 von Deus Ex Machina am 9. August 2016 - 18:40

    @ Rene:
    Da fragst du noch? Wer sonst?

  5. #5 von oheinfussel am 9. August 2016 - 18:50

    Doch dann lernt sie Christen kennen, die tatsächlich leben, was sie glauben.

    Christen, die sich tatsächlich an die Inhalte der Bibel halten, landen relativ schnell hinter schwedischen Gardinen – ist also eher nicht empfehlenswert.

    «Wir machen das, weil Gott Sie unendlich liebt. Wir möchten Ihnen seine Liebe zeigen.»

    Ein allmächtiges Wesen mit unbegrenzter Macht braucht Fußvolk, um Jemanden von sich zu überzeugen?!

    Noch nie hatte jemand etwas für mich getan, ohne dafür etwas zu verlangen.

    Vielleicht kennt sie auch einfach nur die falschen Leute – ernsthaft, als ob es nicht auch viele Menschen gibt, die einfach nett und sozial zu anderen sind, ohne dafür die Hand hinzuhalten

  6. #6 von itna am 9. August 2016 - 19:02

    Und ich muss zugeben, dass es Miriam gibt.

  7. #7 von oheinfussel am 9. August 2016 - 19:22

    @itna

    Und DAS Fussel 🙂

  8. #8 von itna am 9. August 2016 - 19:24

    Na, mit dem Fussel bin ich mir nicht so sicher, habe es noch nicht gesehen.🤓

  9. #9 von oheinfussel am 9. August 2016 - 19:39

    @itna

    Du schreibst doch soeben mit dem Fussel Oo

  10. #10 von meteo am 9. August 2016 - 20:21

    Ich hatte im Juli ein Gespräch mit meinen evangelikalen Eltern über diese christliche Nächstenliebe, die christlichen karitativen Organisationen, etc… Das ist eine der Gelegenheiten, wo man sieht, was ernste Christen von Laizität eigentlich meinen. So meine Mutter: „Wenn die Kirchen in Deutschland der zweit-größte Arbeitgeber ist, gibt es bestimmt einen Grund“ (sprich: das sind hauptsächlich die Christen, die helfen, den anderen ist das egal, tja, warum gibt es so gut wie keine Hilfsorganisation außer denen der Christen, und warum infinitesimal wenig von Atheisten?). Und über die Umwandlung von säkularen Strukturen (Krankenhäuser, Kindergarten, etc…) in kirchliche Strukturen in der ehemaligen DDR, wobei die Mitarbeiter plötzlich einer der Kirche in ihrem privaten Leben treu sein mussten, obwohl der größte Teil der Finanzierung immer noch öffentlich ist: „Das ist aber nur ein Rückkehr zu den Wurzeln“.

    Da ich mündlich immer wieder unterbrochen werde und nicht alles äußern kann, was notwendig war, schicke ich in so einem Fall typischerweise eine schriftliche Antwort an alle Anwesende. Leider ist die Antwort nur auf französisch. Ich vergleiche die christlichen karitativen Vereine mit der Verteilung der „Schweinefleischsuppe“, die vor ein paar Jahren in Frankreich an alle Opdachlose verteilt wurde, um gegen die Islamisierung zu protestieren: rechte Militanten waren dabei überrepresentiert: sollte man diese Militanten applaudieren? Christen versuchen, in „der Welt“ durch ihr Verhalten aufzufallen, Armen im Namen Jesu zu helfen, um „aus allen Nationen Aposteln zu machen“, wie die Bibel ihnen das befiehlt. Als Diakonie oder Karitas irgendwann bei der Verwaltung eines Opdachlosenheims gezwungen war, mit den Atheisten vom HVD zusammenzuarbeiten, hatten sie lieber das Heim geschlossen… Ich prange auch den Etikettenschwindel, der zum Beispiel in Deutschland stattfindet, wenn das meiste Geld eigentlich von der öffentlichen Kasse kommt, beschreibe das deutsche kirchliche Arbeitsrecht und seine Diskriminationen. Ich bedauere auch, dass es in der Gesellschaft so gut wie kein atheistisches Selbstbewustsein gibt und Konfessionsfreie fast immer über die Kirchen helfen. Selbst die Ex-Evangelikalin und Pfarrertochter Katy Perry, im ihrem Clip „Hot & Cold“, lässt eine Hochzeit in einer Kirche stattfinden (warum keine humanistische Hochzeit? In der Kirche heiraten sollte man eigentlich nur, wenn man daran glaubt!) und das obwohl unter den Frauen ein Mann als Frau vorhanden ist, was mit dem Christentum inkompatibel ist. Traurig. Aber das muss man wissen, um die Rolle der Kirchen zu verstehen.

  11. #11 von Willie am 9. August 2016 - 20:23

    Soso, sie weiß also jetzt, dass es Gott gibt, weil andere ihr das gesagt haben.

    Es brauchte ein Wunder und ich rief die Browns an und bat sie, für meine Mutter zu beten. Sie waren total überrascht, versicherten mir aber, dass Gott meine Mutter heilen würde.

    Na, wenigsten dieser Gott erfüllt noch Wünsche. 😉 Warum ruft diese Tussi nicht nochmal bei dem Pfaffen an und bittet ihn für all die anderen kranken Menschen und deren Heilung zu beten?

  12. #12 von Yeti am 9. August 2016 - 21:07

    @fussel:

    Du schreibst doch soeben mit dem Fussel Oo

    Hehe. Die Tatsache, dass Du hier in Deinem eigenen Namen schreibst und nicht als Pro-VäthPhet in SeiIhrem Namen, macht die Annahme, dass Du tatsächlich existierst schonmal wesentlich plausibler als alles, was alle Götter dieser Welt jemals zustande gebracht haben.

    Ich sag’s mal so:

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du exisiterst und eine reale Person bist (Du bestehst jeden Turing-Test). Ich glaube Dir die Sachen, die Du hier über Dich preisgibst. Gut, wir sind beide jetzt auch schon ein paar(?) Jahre hier mit dabei, aber ich lese auch immer mal wieder in der Bibel, und zwar wesentlich länger als ich Dich kenne; gar länger als es das WWW gibt. Trotzdem sind mir die Geschichten in der Bibel niemals plausibel geworden. Du widersprichst Dir selbst zu selten um Zweifel an Dir zu bekommen.

    You win! (fussel 10^20 : Gott : 0, so grob geschätzt).

  13. #13 von oheinfussel am 9. August 2016 - 21:10

    @Yeti

    Yeah 😎

  14. #14 von Yeti am 9. August 2016 - 21:19

    @meteo, bzw. Deine Mutter:

    Wenn die Kirchen in Deutschland der zweit-größte Arbeitgeber ist, gibt es bestimmt einen Grund

    Wenn die Mafia der größte Arbeitgeber in Italien ist, hat das auch einen Grund (unabhängig davon, ob das tatsächlich so ist).
    Klar hat das einen Grund. Der hat aber eher damit zu tun, dass man sich den ganzen Sektor perfide unter den Nagel gerissen hat. Und „commen-sense“ Arbeitsmarktgesetze unterläuft, das auch noch erlaubterweise. Nicht bei der Mafia. Die sind ja wenigstens bekennend illegal.

  15. #15 von Noch ein Fragender am 10. August 2016 - 08:52

    «Wir machen das, weil Gott Sie unendlich liebt. Wir möchten Ihnen seine Liebe zeigen.»

    Komisch, dass Gott seine Liebe nicht selbst zeigen kann.