Der Koran hat nichts mit dem Islam zu tun!: Das Buch ist viel zu kriegerisch für die Religion des Friedens

Noch immer halten sich hartnäckige Gerüchte, dass der Koran etwas mit dem Islam, der Religion des Friedens, zu tun habe. So manche Stelle im Koran geben uns jedoch Anlass zu der Vermutung, dass dem gar nicht so sein kann! Schließlich bedeutet der Islam bekanntermaßen nichts als Liebe und Frieden für die Menschheit, und der Koran steht zumindest teilweise in Widerspruch dazu.

Die Zitate, die uns haben stutzen lassen, lesen Sie hier

[http://juedischerundschau.de/der-koran-hat-nichts-mit-dem-islam-zu-tun-135910661/

  1. #1 von Gerry am 6. August 2016 - 08:56

    Gar nicht mal schlecht, müsste noch ein bischen mehr Satire rein, dann könnte der Autor sich damit vielleicht sogar beim Postillon bewerben.

    Vermutlich meint der das aber toternst, dann gilt der Bibelspruch (leider aus dem Neuen Testament, deshalb vielleicht für Juden irrelevant) vom Splitter, Balken und Auge….

  2. #2 von Skydaddy am 6. August 2016 - 09:35

    Es wäre lustiger, wenn der Artikel nicht ausgerechnet von jüdischer Seite käme.

    Ich habe in dem Artikel keine Koranzitate gefunden, zu denen es nicht wenigstens gleich üble Stellen im Alten Testament gäbe. Die Logik ist in beiden Fällen die gleiche: Gott duldet es nicht, wenn man andere Götter anbetet oder sich nicht nach seinen Regeln richtet, und die Strafe dafür ist der Tod.

    Wenn der Verfasser glaubt, dass seine Koranzitate sich von religiösen Fanatikern zur Rechtfertigung von Gewalt nutzen lassen, so kann ich nicht erkennen, wie er das für sein eigenes heiliges Buch abstreiten könnte.

    Und falls der Verfasser des Artikels der Auffassung sein sollte, seine eigene Religion sei friedlich, so führt der diese Auffassung mit seinem Artikel genauso ad absurdum wie die vom Islam als Religion des Friedens.

  3. #3 von dirk am 6. August 2016 - 16:44

    @#2 von Skydaddy

    Zitat

    „Ich habe in dem Artikel keine Koranzitate gefunden, zu denen es nicht wenigstens gleich üble Stellen im Alten Testament gäbe. “

    Es wäre noch ergiebiger wenn du deine Erkenntnisse hier mit uns teilen würdest.

  4. #4 von Gerry am 6. August 2016 - 19:04

    @ dirk

    so wirklich bibelfest bist Du nicht, oder?

    Beispiel:

    „Oh Muslime, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden. Einander nehmen Sie zu Freunden, und wer von Euch sie zu Freunden nimmt, der gehört zu ihnen.“

    Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter das gleiche Joch! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? […] Zieht darum weg aus ihrer Mitte und sondert euch ab, spricht der Herr, und fasst nichts Unreines an. Dann will ich euch aufnehmen

    2 Kor 6, 14 und 17

    Mit „nicht mit ihnen unter das Joch beugen“ ist hier „gemeinsam Arbeiten“ gemeint. Demnach sind also nicht nur die Muslime zur Integrationsunwilligkeit aufgerufen sondern auch die Christen.

    Und ich bin noch extra stolz auch mich (he he he) weil mir was aus dem NT eingefallen ist, wo das laut mancher Christen doch sooooo viel bessere Ethik enthält als das AT.

  5. #5 von dirk am 6. August 2016 - 20:04

    #4 von Gerry

    Zitat
    „so wirklich bibelfest bist Du nicht, oder?“

    Ich habe mir das nicht mal einmal komplett durchgelesen.

    Aber du scheinst auch nicht bibelfest zu sein wenn du einen Brief von Paulus ins alte Testament versetzt.

    Wobei der Inhalt den du da angibst ja sogar noch weit entfernt ist zu den angeblichen Bezügen aus dem Koran wo eben keine Trennung durch wegziehen des Gläubigen vom Ungläubigen empfohlen wird sondern die Beleidigung der Ungläubigen (bzw mit denen die sich freundschaftlich zu den Ungläubigen verhalten) und die Bekämpfung der Ungläubigen.

    In Sure 4, Vers 89

    „Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.“

    In Sure 8, Vers 40

    „Bekämpft die Ungläubigen, bis alle Versuchung aufhört und bis alle an Allah glauben.“.

    Bezüglich unters (fremde) Joch ist das normalerweise eine Bezeichnung für Frondienst oder Sklaverei.

  6. #6 von Unechter Pole am 6. August 2016 - 21:52

    @dirk
    Ich würde Dir auch empfehlen, sorgfältiger zu lesen. Gerry behauptet nirgends, 2. Korintherbrief sei ein Teil des „Alten Testaments“.

  7. #7 von dirk am 7. August 2016 - 00:59

    @#6 von Unechter Pole

    „Ich würde Dir auch empfehlen, sorgfältiger zu lesen…

    Du solltest nicht von dir auf andere schließen, #2 von Skydaddy sagt das er die zitierten Koranstellen des Artikel Stellen aus dem alten Testament entgegenhalten kann (ich bat ihn ja um die entsprechenden Zitate) und Gerry gibt in diesem Kontext ein „Beispiel“ (die Gänsefüßchen zeigen an das das Wort Beispiel ein Zitat ist). Irrigerweise ist das Beispiel von Gerrry aber nicht mal aus dem alten Testament.

  8. #8 von Unechter Pole am 7. August 2016 - 01:05

    @dirk
    Das betont er aber auch ausdrücklich, dass es sich nicht mal des „Alten Testaments“ bedienen müsste, sondern sogar in dem angeblich ethischeren „Neuen Testament“ einen Beispiel finden konnte.