Religionspolitik: „Die Kritik an Ditib ist berechtigt“

Nach Hamburg und Bremen wollten auch weitere Bundesländer Staatsverträge mit Islamverbänden schließen, um beispielsweise muslimische Feiertage und den Religionsunterricht zu regeln. Doch nun ist ein Vertragspartner in Ungnade gefallen: die Ditib. Es stehe zu befürchten, dass die türkische Politik über die Ditib Einfluss in deutschen Moscheen und Schulen nimmt, erklärt der Journalist Ulrich Pick.

[http://www.deutschlandfunk.de/religionspolitik-die-kritik-an-ditib-ist-berechtigt.886.de.html?dram:article_id=362117

  1. #1 von Willie am 5. August 2016 - 05:50

    Was man auf jeden Fall sagen muss, um hier keine Irritationen hervorzurufen, der türkische Islam, wie er von der Ditib vertreten wird, ist ein gemäßigter Islam.

    Noch!

    Was in solchen Berichten auch immer wieder fehlt ist der Hinweis darauf, dass die Osmanen (Türken) im arabischen Raum nicht gerade hoch angesehen sind, da eben keine Araber. D.h. auch, dass DITIB-Moscheen nicht gerade zur ersten Anlaufstelle bei den Flüchtlingsmuslimen gehört.

    Das Problem wäre einfach zu entschärfen. Schafft den Religionsunterricht ab und unterrichtet alle Kinder gemeinsam in einem Fach „Vergleichende Religionen und deren Historie“.