EKD-Ratsvorsitzender: Religion hilft bei ethischer Orientierung

Menschen seien auf gemeinsame ethische Grundorientierungen angewiesen, „die so etwas wie die Seele einer Gesellschaft ausmachen“, heißt es in einem Beitrag von Bedford-Strohm für die Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“: „Dass Religion dabei eine wichtige Rolle spielt, liegt auf der Hand. Sie erreicht nicht nur den Verstand, sondern auch die Seele.“ Religionsunterricht an Schulen und öffentlich finanzierte Lehrstühle für christliche, jüdische und islamische Theologie seien daher wichtig für ein friedliches Zusammenleben.

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[http://www.evangelisch.de/inhalte/137063/03-08-2016/ekd-ratsvorsitzender-religion-hilft-bei-ethischer-orientierung

  1. #1 von Vimar am 3. August 2016 - 17:23

    Wohl eher Umorientierung.

  2. #2 von Willie am 3. August 2016 - 20:59

    „die so etwas wie die Seele einer Gesellschaft ausmachen“, heißt es in einem Beitrag von Bedford-Strohm für die Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“: „Dass Religion dabei eine wichtige Rolle spielt, liegt auf der Hand. Sie erreicht nicht nur den Verstand, sondern auch die Seele.“

    Sofern man von eine Psyche der Gesellschaft sprechen möchte, hat dies aber immer noch nichts mit der religiösen Seele zu tun. Mal wieder unlauter, da Doppeldeutsprech, aber das kümmert auch einen Herrn Bedford-Strohm nicht, da er wahrscheinlich auch nicht an ein Leben nach dem Tode oder Bestrafungen bei einem fiktive „letzten Gericht“ gibt.

    Zugleich warnt der EKD-Chef: „Dass fundamentalistische Formen von Tradition keine öffentliche Finanzierung verdienen, versteht sich von selbst. Denn sie stärken nicht den übergreifenden Konsens, sondern sie sabotieren ihn.“

    Sowas wie „Beten, Gottesdienste, Kinderindoktrination mit Religion ….“?

  3. #3 von paul0f am 4. August 2016 - 11:17

    Dass fundamentalistische Formen von Tradition keine öffentliche Finanzierung verdienen, versteht sich von selbst.<

    Na dann gib mal schnell die Kirchensubventonen und sonstige „Spende“ wieder zurück.^^