Atheisten aus Desinteresse

Die Mehrheit der Deutschen sieht ihren gelebten Atheismus als Beleg für die eigene Aufgeklärtheit, sagt der Journalist Uwe Bork. Nicht der Islam kappe die christlichen Wurzeln in Deutschland, sondern der zunehmende Atheismus.

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[http://www.deutschlandradiokultur.de/religion-atheisten-aus-desinteresse.1005.de.html?dram:article_id=361930

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  1. #1 von Friedensgrenze am 3. August 2016 - 08:22

    Das anfangs scheinbare Atheistenbashing mündet hier in einen Aufruf sich zu seinem Atheismus zu bekennen weil das Notwendig ist um gesellschaftlichen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Im Artikel wird Kritik konstruktiv. Das gefällt mir

  2. #2 von Friedensgrenze am 3. August 2016 - 08:44

    Was mir nicht gefällt ist die grundsätzliche Akzeptanz des Autors Religion den Eintritt in die Politik zu gestatten. Religion ist Privatsache, nur wird sie von den Religionsgemeinschaften in die politischen Entscheidungsprozesse zunehmend injiziert obwohl der Rückhalt der christlichen Religionen in der Bevölkerung schwindet. Er fordert das Bekenntnis obwohl ein Teil der Religionsfreiheit gerade darin besteht sich nicht öffentlich bekennen zu müssen. Dieses Dilemma ist Folge der Existenz unserer deutschen Staatskirchen.

  3. #3 von Monika am 3. August 2016 - 08:53

    Ich denke eher,das Religion der Anfang aller Politik war- die ersten Könige waren vermutlich gleichzeitig Hohepriester. Die Religion zieht sich also, historisch betrachtet, immer mehr aus der Politik zurück. In Westeuropa etwas schneller als anderswo.

  4. #4 von Skydaddy am 3. August 2016 - 08:58

    Naja:

    Und bei den Atheisten und Agnostikern? Da sieht es nicht besser aus. Solange sich deren Mehrheit damit begnügt, die Frage nach Gott mangels Interesse oder intellektueller Kapazität schlicht nicht zu stellen, ist sie existentiell nicht satisfaktionsfähig. Für welche Religion auch immer.

    WIR sind doch diejenigen, die darauf hinweisen, dass sich die Gottesfrage – je nachdem, ob bzw. wie man Gott definiert – nicht oder negativ beantworten lässt. Das Problem ist, dass die Religiösen nicht satisfaktionsfähig sind, weil sie, wenn es ihre EIGENE Religion betrifft, andere Maßstäbe anwenden.

    Der Atheismus gehört zu Deutschland. Daran zu zweifeln, wäre töricht. Was er jetzt aber braucht, ist jemand, der ihn auch zum Reden bringt. Und – mit Verlaub – zum Denken.

    Sorry, aber die letzten, die zum Denken gebracht werden müssten, sind die (überzeugten) Atheisten. Die Aufforderung muss zunächst an die Religiösen gehen.

  5. #5 von Monika am 3. August 2016 - 09:03

    Es geht hier wohl eher um den „praktischen Atheisten“, dem es schlichtweg egal ist, ob es einen Gott gibt, oder nicht, so lange es ihm nur nichts kostet. Um den Massenmenschen, der nur sein kurzfristiges Eigeninteresse sieht, würde ich sagen.
    Das sind dann auch diejenigen, die auf dem Sterbebett keine Atheisten mehr sind.

  6. #6 von K.Brückner am 3. August 2016 - 09:12

    Ich bin Atheist aus Überzeugung. Für mich ist Gott eine menschliche Illusion, die dem Wunsch nach ewigen Leben und einem Leben in einem Paradies entspringt. Leider oder „Gott sei Dank“ eine völlig unrealistische und unlogische Illusion. Wie schon häufig zum Ausdruck gebracht, absolut gesehen macht unser Dasein keinen Sinn. Es bleibt uns nichts anderes übrig, wir müssen unserem Dasein hier im Diesseits einen Sinn geben. Eine illusionäre Gottesverehrung gehört nicht dazu.

  7. #7 von parksuender am 3. August 2016 - 09:33

    Der Atheismus gehört zu Deutschland. Daran zu zweifeln, wäre töricht. Was er jetzt aber braucht, ist jemand, der ihn auch zum Reden bringt. Und – mit Verlaub – zum Denken.

    Was es hier braucht sind organisierte Humanistenverbände, die endlich mal aus ihrer Deckung gehen müssen. Ich weiß wie schwierig das zum Teil ist, aber es dürfte sich lohnen zu zeigen dass der Humanismus eine gottlose Alternative zu den Kirchen ist.

  8. #8 von Elvenpath am 3. August 2016 - 09:37

    @Monika: Der Fachbegriff ist „Apathische Atheisten“

    Auf dem Sterbebett gibt es keine Gläubige. Denn alle haben Angst vor dem Tod, statt sich zu freuen ins Himmelreich zu kommen.

  9. #9 von parksuender am 3. August 2016 - 09:41

    @Monika #5
    Meine Eltern sind keine „praktizierenden Atheisten“, glauben an kein Jenseits, gehen aber trotzdem alle Schaltjahre in den Gottesdienst, weil sie so sozialisiert wurden. Sie würden sich aber selbst nicht am Sterbebett zu Jesus/Gott bekennen. Du hast keine Ahnung, wie Menschen ticken – Also halt einfach mal die Kl…

  10. #10 von drawingwarrior am 3. August 2016 - 10:08

    @Monika
    Der Anfang von Politik war die Auflehnung gegen Priesterkönige.
    Schlag mal nach, was das Wort Politik bedeutet.

  11. #11 von Elvenpath am 3. August 2016 - 10:24

    @Monika: Wer nicht an „Gott“ glaubt hat nur das kurzfristige Eigeninteresse im Kopf … jaja immer die gleich dumme und unwahre Leier. Das sind einfach böswillige Unterstellungen und Diffamierungen. Atheisten sind nicht oberflächlicher oder konsumorientierter, als normale Gläubige.

  12. #12 von rootrudee am 3. August 2016 - 10:34

    @Monika (#5)
    Ich saß vor knapp zehn Tagen am Sterbebett meines Vaters, eines >>“praktischen Atheisten“, dem es egal ist, ob es einen Gott gibt oder nicht<<.
    Die Behauptung, dass diese >>Massenmenschen […] auf dem Sterbebett keine Atheisten mehr [seien]<< fand ich nicht bestätigt.
    Hier scheint ein frommer Wunsch Vater Ihres hübschen, wenn auch falschen Gedankens zu sein.

  13. #13 von Monika am 3. August 2016 - 10:56

    Elvenpath@ Das würde ich nicht sagen, ich habe als Altenpflegerin in einem religiös ausgerichtetem Pflegeheim mehr als einmal erleben dürfen, das Menschen glücklich und voller Frieden gestorben sind, weil sie sich in Gott aufgehoben fühlten. Ich habe auch schon unheilbar Kranke erlebt, die in ihrem Gottvertrauen ein Trost und eine Stärkung für ihre ganze Umgebung waren.

  14. #14 von Monika am 3. August 2016 - 10:59

    drawingwarrior@ Politeia (griechisch Πολιτεία Politeía „Der Staat“- ein Zusammenschluß von Menschen, über die eigene Sippe hinaus.
    Und manchmal mit einer Akropolis an zentraler Stelle…

  15. #15 von Monika am 3. August 2016 - 11:01

    Rotrudee, das tut mir leid.

  16. #16 von rootrudee am 3. August 2016 - 11:14

    Danke für die Anteilnahme, Monika.
    Obgleich mit jedem Menschen eine Welt stirbt, war es an der Zeit; es war gut und friedlich und annähernd schmerzfrei.
    Und –einem >>Massenmenschen<< angemessen– gottlos.

  17. #17 von parksuender am 3. August 2016 - 11:47

    @Monika #13
    Ohne jetzt Deine Arbeit und Fürsorge in Abrede stellen zu wollen – Wieso bist Du Dir sicher dass die Menschen glücklicher gestorben sind? Ich stelle mir vor, wenn ich in meinem letzten Moment im Bett liegen würde und mir eine fromme Pflegekraft von Gott erzählen würde. Im Grunde würde ich wahrscheinlich nicht mehr die Kraft haben darüber lange zu streiten und zugeben dass möglicherweise nach dem Tod noch etwas kommen würde. Erstens will man als Mensch, der auf Hilfe angewiesen ist, mit der Pflegekraft friedlich auskommen. Man möchte in Frieden aus der Welt gehen, nicht im Streit – Daher lässt man die Leute im Glauben. Es ist nur so ein Gedanke von mir.
    Die andere These ist die von Elevenpath #8 erwähnt: Die „Apathischen Atheisten“

    Beides halte ich für nachvollziehbarer als dass die Menschen eine 180-Grad-Wendung machen.

    Und dann gibt es ja noch die Menschen, die sich irgendwo zwischen Glauben und Nicht-Glauben bewegen, nicht so recht wissen, wo sie hingehören, immer irgendwie spirituell waren. Solche Menschen werden auch gerne von Gläubigen als Atheisten oder Agnostiker angesehen, um hinterher sagen zu können, sie hätten wieder jemanden bekehrt.

    P.S. Meine Eltern sind >>praktizierende Atheisten<<- Ich hab da etwas missverstanden. Denk Dir das Wörtchen „keine“ in #9 bitte weg.

    P.P.S: Entschuldige, wenn ich vorhin etwas sarkastisch zu Dir war, aber Deine Bemerkung #5 klingt einfach schrecklich, wenn Du den Menschen puren Egoismus unterstellst.

  18. #18 von omnibus56 am 3. August 2016 - 12:52

    Mir differenziert Uwe Bork nicht genug. Ich wurde Atheist, als ich mir erlaubte über „meine Religion“ kritisch nachzudenken. Ich wurde nicht Atheist, weil ich nicht nachdachte, sonder weil ich (endlich) nachdachte. Aus meiner eigenen Erfahrung als ehemaliger Religiot bin ich überzeugt, dass das Nicht-Nachdenken-wollen viel eher ein Problem der Religioten als eines der Atheisten ist. (Womit ich explizit nicht sagen will, dass es nicht auch „apathische“ Atheisten (Elvenpath) oder nachdenkliche Religioten gibt. Allerdings habe ich selbst unter den nachdenklichen Religioten bislang nur solche kennengelernt, die ab einem bestimmten Selbstkritiklevel sich selbst Denkverbote auferlegten.)

  19. #19 von drawingwarrior am 3. August 2016 - 13:04

    @Monika
    Prima, dass mit Wikipedia klappt ja schon mal.
    Und jetzt nimm doch mal eine Zeitschiene zur Hand und trag den ungefähren Beginn menschlicher Gemeinschaft und die Entwicklung von Politik ein.
    Als zusätzliche Zeitmarke darfst du das Aufkommen des Christentums eintragen.

  20. #20 von Elvenpath am 3. August 2016 - 13:04

    @Monika Meine Aussage war auch eher provokativ gemeint. So als Gegenstück zu „In einem abstürzenden Flugzeug gibt es keine Atheisten“.

    Wenn ein Mensch dem Tod nahe ist kann es passieren, dass er einfach irrational wird. Was er dann sagt und tut beweist nichts und man sollte so etwas auch nicht als Beleg für irgend etwas heran ziehen.

  21. #21 von Siegrun am 3. August 2016 - 13:07

    @omnibus56 #18: ich schließe mich voll umfänglich an!

  22. #22 von Kappa am 3. August 2016 - 13:11

    Ist die Tatsache dass du den Blog hier trollst nicht auch ein kurzfristiges Eigeninteresse eines Massenmenschen oder verpricht du dir dafür was fürs Jenseits Monika ?

  23. #23 von Kappa am 3. August 2016 - 13:15

    Zum Thema Altenpflege ein kleiner Erfahrungsbericht:

    Ich habe so einige „chirstliche“ Altenpflegeheime und die Zustände dort kennengelernt, in denen sich gerade die Christen unter den Pflegern als besondere Scheusale hervorgetan haben. Das war zu Zeiten als ich mich noch nicht so arg mit Religionskritik beschäftigt habe, also lasse ich mir da auch keine mangelnde Objektivität unterjubeln.
    Momentan habe ich auch Berührungspunkte zu einem durch und durch christlichen Haus und auch dort siehts relativ düster aus, was die „Nächstenliebe“ des Personals angeht aber gut, wenn es um zahlreiche Gottesdienste, Kreuze an den Wänden und Bibeln im Zimmer geht.
    Liegt das dann auch an den kurzfristigen Eigeninteressen der atheistischen Massenmenschen, die zu 100% NICHT in diesem Heim arbeiten ?

    Wieso ist die netteste Pflegerin, die ich je kennengelernt habe rein zufällig NICHT gläubig gewesen und am Mobbing ihrer christlichen Kolleginnen zugrunde gegangen, bis sie sich irgendwann in eine Psychiatrie einweisen hat lassen ? Diese böswilligen Kreaturen konnten es seinerzeit nicht ertragen, dass diese Dame ihren Job so gut gemacht hat und von den Heimbewohnern geliebt wurde (ganz ohne biblische Moralgrundlagen) und dabei auch noch attraktiv war, also wurde sie so lange fertig gemacht, bis sie nicht mehr konnte.
    Als ich mich als Zivi dazu entschlossen hatte, dieser Dame beizustehen, geriet ich auch ins Fadenkreuz dieser tollen Pflegerinnen, was mir aber seinezeit zum Glück relativ wenig ausgemacht hat als „apathischer Atheist“ und Massenmensch der seine kurzfristigen Eigeninteressen… Bla Bla Bla

    Ich habe daraus nicht den Schluss gezogen, dass christliche PflegerInnen grundsätzlich einen schlechten Job machen würden, konnte aber leider auch noch kein einziges Postivbeispiel kennenlernen. Nicht einen einzigen Christenmenschen sah ich, der sich als besonders engagierter Pfleger hervor getan hätte.
    Bestimmt Zufall, denn laut Medien wimmelt es doch davon im Sozialbereich….

  24. #24 von m0ebius am 3. August 2016 - 13:25

    Ich verstehe nicht, was an „apathischen Atheisten“ schlecht sein soll. Man kann ja relativ schnell darauf kommen, dass Religion Mumpitz ist und keine weiteren Gedanken darauf verschwenden. Genau in diesem Sinne bin ich auch „apathisch“, was Feen und Einhörner angeht: das sind einfach keine besonders interessanten Hingespinste. Mit Theismus beschäftige ich mich hauptsächlich wegen seines negativen gesellschaftlichen Einflusses.

  25. #25 von Hal am 3. August 2016 - 14:15

    @me0bius

    Selbst Monika hätte wohl nichts gegen apathischen Homöopathen und Astrologen im Sinne der Gleichgültigkeit im Verhältnis zu diesen Humbug.

    Andersgläubige Esoteriker werden als weniger feindlich aufgefasst, denn es liegt ja auch „magisches Denken“ vor, wenn auch sie der Konkurrenz angehören. Wobei selbst apathische Atheisten in ihrer Gleichgültigkeit gegenüber der unglaublich wichtigen Gottesfrage und Sinnfragen des Lebens fast unerträglich erscheinen. Sie sind selbstverständlich unmusikalisch, verflacht, uninteressiert und primitiv, weil ihnen Fragen ohne Antworten am Arsch vorbeigehen – Fragen zu Jesus, Feen und Einhörner gleicher Natur sind.

  26. #26 von m0ebius am 3. August 2016 - 14:52

    @Hal: Ich stimme zu. Die „apathischen Atheisten“ sind für die Vertreter der Religion besonders schwer zu ertragen, weil sie die angemaßte Bedeutsamkeit der Religion und ihrer Vertreter fundamental aushöhlen.

  27. #27 von Kappa am 3. August 2016 - 16:11

    Ich wäre heute oft auch gern wieder der relativ gleichgültige Atheist, dem Religion am A…. vorbei geht, allerdings passiert im Namen von Religion im großen und auch im kleinen einfach viel zu viel Mist um da einfach wegsehen zu können. An besonders schlechten Tage gefällt mir sogar die Vorstellung (Nur die Vorstellung und auch nur an sehr schlechten Tagen!:D) gläubig zu sein und somit einfach kaum mehr etwas mitzubekommen vom Leid auf dieser Welt. Gehts nicht sogar ein Stück weit darum in der Religion ? Sich von den unangenehmen Gegebenheiten ablenken (und diese dann nebenbei noch fleissig selber produzieren?)
    Diese Vorstellung ist an solch düsteren Tagen allerdings weniger verlockend als sich mit (zumindest vll kurzfristig lustigen…) Drogen abzuschießen^^

    Letztlich mache ich beides nicht und bleibe dabei mich in solchen Phasen weiter mit dem Leben herumzuärgern:)

    In der Psychologie gibt es den Begriff der Resilienz, in der es z.B. auch eine Übung ist, sich einen sicheren Rückzugsort zusammenzufantasieren, in den man sich in Krisen/Stresssituationen hineindenken kann. Bei Traumapatienten z.B. kann sowas hilfreich sein.
    Diese Übungen sind also eher für Menschen mit ersthaften psychischen Probleme gedacht, die auch wissen, dass dieser Ort nur eine Krücke ist.
    *mitDemZaunpfahlWink

  28. #28 von awmrkl am 3. August 2016 - 18:28

    Und schon ist die Kommentarfunktion wieder abgewürgt … nach gerade mal ca 10 Stunden! Wenigstens noch über den ganzen Abend/Nacht wäre das Mindeste!
    Wie soll denn da eine auch nur im Ansatz sinnvolle Diskussion zustandekommen?

  29. #29 von Monika am 3. August 2016 - 21:35

    Parksuender@ Es war genau umgekehrt: Nicht ich, oder die anderen Mitarbeiter, haben diesen Menschen von Gott erzählt, sondern sie mir. Es war übrigens ein adventistisches Altenheim, und erst dort habe ich mich wirklich bekehrt.
    Auch wegen solcher Begegnungen.

  30. #30 von Monika am 3. August 2016 - 21:40

    Die Pfleger waren, wie ich anfangs, übrigens zu 90% keine Adventisten oder überhaupt Christen, die Bewohner allerdings waren zu 99,9% Adventisten.
    Und zwar, naturgemäß, von der „alten“ Sorte, die weniger Kompromisse macht.

  31. #31 von Willie am 3. August 2016 - 21:47

    … und den Pastoren wenigstens zu Weihnachten ein volles Haus garantiert.

    Dieses „volle Haus“ wird aber auch z.T. auch dadurch erzeugt, dass man Bankreihen ausbaute und die verbliebenen neu arrangierte. 😉

  32. #32 von Monika am 3. August 2016 - 21:54

    Ich war in russischen Kirchen, in denen es überhaupt keine Bankreihen gab, und man sich vor lauter Gedränge kaum bewegen konnte.

  33. #33 von Willie am 3. August 2016 - 22:31

    Ich war in russischen Kirchen

    Na dann ist ja alles gut. Die dt. Christen gehen nun in russische Kirchen.

  34. #34 von Monika am 3. August 2016 - 22:40

    Warum auch nicht?
    Besser als die EKD und die katholische Kirche ist die Orthodoxie allemal.
    Und die Osternachtsfeier ist immer wieder ein Erlebnis.

  35. #35 von Willie am 3. August 2016 - 23:31

    Warum auch nicht?
    Besser als die EKD und die katholische Kirche ist die Orthodoxie allemal.

    Wie kommst du auf diese Frage? Ich habe doch nicht bezweifelt, dass die in eine russische Kirche gehen. Wegen mir können die auch in eine französische, griechische, rumänische … türkische Kirchen gehen.

  36. #36 von Monika am 4. August 2016 - 09:16

    Willie, da Deutsch nicht deine Muttersprache zu sein scheint: „warum auch nicht“ bezweifelt nicht, DAS etwas geschiet, sondern weißt darauf hin, das es keinen Grund gibt, der dagegen sprechen würde. Es hat in etwa die Bedeutung von „meinetwegen“, was wiederum nicht bedeutet, „es geschiet wegen mir“, sondern eher „was solls?“.
    Klar soweit? 😉

  37. #37 von rootrudee am 4. August 2016 - 15:38

    @Monika (#36)
    Deiner recht eigenwilligen Orthographie in Kommentar 36 zufolge scheint das Deutsche allerdings auch nicht Deine eigentliche Muttersprache zu sein.
    (Soll ich auflösen?

    […], bezweifelt nicht, DAS etwas geschiet, sondern weißt darauf hin, das es keinen Grund gibt[…]<<
    „DAS“ sollte „DASS“, „geschiet“ sollte „geschieht“ und „weißt darauf hin“ sollte „weist darauf hin“ geschrieben werden. Und „das“ statt „dass“ passierte Dir dann noch einmal.)

  38. #38 von Monika am 4. August 2016 - 23:35

    Mea Culpa!

    Vorallem daß und das (auf dass verzichte ich allerdings bewußt und willentlich) passiert mir doch immer wieder.
    Dennoch schreibe ich für eine Legathenikerin gar nicht so schlecht, oder?
    Ich meinte allerdings auch eher den Gehalt, die Bedeutung von- auch gesprochener- Sprache, als die Orthographie. Es ist nämlich der Bedeutungsgehalt eines Wortes, der zu Mißverständnissen führen kann, und weniger ein einzelner, falsch gesetzter Buchstabe.

    Dennoch meinen herzlichen Dank für deine Berichtigung!

  39. #39 von Willie am 5. August 2016 - 01:12

    @Monika

    Willie, da Deutsch nicht deine Muttersprache zu sein scheint: „warum auch nicht“ bezweifelt nicht, DAS etwas geschiet, sondern weißt darauf hin, das es keinen Grund gibt, der dagegen sprechen würde. Es hat in etwa die Bedeutung von „meinetwegen“, was wiederum nicht bedeutet, „es geschiet wegen mir“, sondern eher „was solls?“.

    Das erklärt also, wie Du auf meinen Post zu der Frage „Warum auch nicht“ kommst. Na dann.

  40. #40 von Monika am 5. August 2016 - 09:58

    Na dann, wen juckst es? 😉