Sie wehrte sich gegen Kopftuchverbot und verklagte den Freistaat: Aqila S. im Interview

Rechtsreferendarin und Kopftuch aus religiösen Gründen, geht das? Die Augsburgerin Aqila S. ist davon überzeugt. 2014 bekam sie eine E-Mail vom Oberlandesgericht, in der es hieß, sie müsse ihr Referendariat auf der Zuschauerbank verbringen, dürfe keine Zeugen vernehmen. Ihr Kopftuch könne das „Vertrauen in die religiös-weltanschauliche Neutralität der Dienstausübung beeinträchtigen“. Das wollte die junge Frau nicht hinnehmen. Mit 24 Jahren klagte sie gegen den Freistaat Bayern – und bekam Recht. Im Interview spricht sie über ihre Beweggründe.

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