Der Terror ist das Ergebnis unseres eigenen gesellschaftlichen Versagens

In Deutschland fühlen sich viele Menschen nicht mehr sicher. Grauenvolle Taten nehmen jetzt auch hier immer mehr zu. Vielleicht sind es aber auch nur die Menschen, die aufmerksamer geworden sind. Ob es ein Jugendlicher in Würzburg ist, der in einem Zug mit einer Axt auf Menschen losgeht oder ein Amoklauf in München, bei dem Menschen ums Leben kommen.

Die Frage, die jedem aber als erstes in den Sinn kommt, ist, ob die Tat einen islamischen Hintergrund hatte oder nicht. Warum? Warum spielt es eine Rolle ob der Täter religiös war oder nicht? Ob er ein deutscher Staatsbürger war oder doch einer der vielen Flüchtlinge? Fakt ist, Menschen, die solche grauenvollen Taten begehen, sind nichts weiter als Soziopathen. Dabei spielt weder deren religiöse Ansicht, noch deren Herkunft eine Rolle.

[http://www.huffingtonpost.de/kainat-mahmood/bevor-wir-den-islam-refor_b_11284720.html

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  1. #1 von user unknown am 2. August 2016 - 00:36

    Grauenvolle Taten nehmen jetzt auch hier immer mehr zu.

    Ist das so?

    Um solch eine Behauptung aufzustellen muss man eine operationalisierbare Definition von „grauenvolle Taten“ und „jetzt“ (Somme 2016? Nach 9/11? Seit dem 20. Jhr? – verglichen womit Herbst 2015, die 80er und 90er?, das Mittelalter?) haben und angeben, mit denen Forscher unabhängig voneinander zum gleichen Befund kämen.

    Fakt ist, Menschen, die solche grauenvollen Taten begehen, sind nichts weiter als Soziopathen.

    Und was ist die Definition eines Soziopathen? Lasst mich raten – jemand der wahllos Menschen tötet? Eine solch zirkuläre Definition ist keine Erklärung – Soziopath wäre dann lediglich ein anderes Wort.

  2. #2 von aranxo am 2. August 2016 - 04:56

    Autorin ist: Kainat Mahmood, Studentin, Ahmadi Muslim
    Da wunder ich mich jetzt nicht, dass einer der üblichen Relativierungs- und Verharmlosungsartikel a la „Hat nichts mit dem Islam zu tun“ dabei herauskommt.
    Da können die Attentäter noch so oft „Allahu Akbar“ rufen, das muss man ja nicht zur Kenntnis nehmen. Da können sie sich in Videos zum IS bekennen und dazu, unsere verderbte Gesellschaft vernichten zu wollen, das muss man ja nicht zur Kenntnis nehmen. Stattdessen wird darüber spekuliert, inwiefern unsere Gesellschaft ihnen nicht entgegen kommt und sie damit diskriminiert. Ist aber auch ne schlimme Diskriminierung, dass wir nicht freiwillig kapitulieren, und uns nach den Wünschen der jungen Herren in einen Gottesstaat umwandeln wollen.
    Henryk M. Broder hat gesagt, wenn der Attentäter „Sieg Heil“ oder „Heil Hitler“ gerufen hätten, hätten wir uns dann so viel Gedanken darüber gemacht, was vielleicht seine Motivation gewesen sein könnte? Hätten wir Überlegungen über mögliche Diskriminierungen und eine schwere Kindheit angestellt? Nein, das wär ein Nazi-A….loch, und fertig.
    Ich kann Broder nur zustimmen.

  3. #3 von Hal am 2. August 2016 - 12:38

    Fakt ist, Menschen, die solche grauenvollen Taten begehen, sind nichts weiter als Soziopathen. Dabei spielt weder deren religiöse Ansicht, noch deren Herkunft eine Rolle.

    Fakten sind relativ oder emotionell bedingt? Dann kann sie sicher auch fliegen wenn sie nur fest genug daran glaubt und die Augen verschließt.

    Nein – Fakt ist dass Terror in den letzten 20 Jahren ganz überwiegend (+95%) von Muslimen begangen wir, egal ob die Metrik die Anzahl der Terroranschläge oder die Anzahl der Opfer wäre. Nicht von Ahmadis oder Sufis, Schiiten zwar auch aber ganz überwiegend von Sunniten und besonders der saudischen Variante.

    During this time period (01.01.2016 – 16.07.2016), there were 1274 Islamic attacks in 50 countries, in which 11.774 people were killed and 14.303 injured.

    Die HP gibt an dass die erstellte Liste nicht vollständig ist, aber es ist unübersehbar, auch wenn nur Anschläge der Mohammedaner gelistet sind, da kommt der Terror anderer einfach nicht mit. Es fällt auch auf dass die meisten Opfer Muslime sind – die Immunisierung der eigenen Religion ist sozusagen so stark – sie lässt einfach nicht Fakten und Realität zu.

    https://www.thereligionofpeace.com/terror-2016.htm

    Die Apologeten des Terrors sind ethisch mitverantwortlich für dessen Grausamkeiten.

  4. #4 von Kappa am 3. August 2016 - 13:28

    Immerhin können die Ahmadi Muslime Ehrenmorde in ihren Reihen verbuchen die nichts mit dem Islam zu tun haben.